Nachhaltigkeit interessiert nicht nur den Eisbären!

Und warum stellt man 40 000 Mitarbeiter auf einmal ein? Unsere Gesellschaft steht im Wandel. Die Anzahl an Menschen, die eine umweltbewusste Lebensweise bevorzugen, steigt stetig an. Dem Thema Nachhaltigkeit wird mit großer Anerkennung...

...und Unterstützung gegenübergetreten. Das spiegelte auch das große Interesse bei dem Meeting Mittelstand auf dem Denkmalpflege-Werkhof in Steinfurt wider.

Was bedeutet diese neue gesellschaftliche Grundhaltung und die ansteigende Ressourcenknappheit eigentlich für den eigenen Businessplan? Viele Fragen dazu wurden durch die interessanten Vorträge geklärt.

Nachhaltig wirtschaftet, wer sich Gedanken darüber macht, welche Auswirkungen (regional und global) sein Handeln für Mensch und Umwelt heute und in hundert Jahren hat und entsprechend handelt. Nicht nur den Eisbären, sondern vermehrt auch dem Kunden ist es wichtig, dass Unternehmen nach dem Motto „Heute nicht auf Kosten von morgen, hier nicht auf Kosten von anderswo“ agieren, so Christian Obermeyer und Tobias Peselmann von der pbr NETZenergie GmbH.

Nicht zu vergessen ist dabei ist, Gewinne zu erwirtschaften. Denn wenn das Unternehmen langfristig nicht profitabel ist, sind auch Investitionen im Sinne der Nachhaltigkeit nicht zu leisten.

Tipps zur Ausgestaltung von nachhaltigen Businessideen gab Ursula Wermelt, die auf den ortsnahen Verein energieland 2050 e.V. verwies und explizite Beispiele bereithielt, an welchen Stellen im Betrieb angesetzt werden kann.

Gastgeber Rainer Brömmelhaus, Geschäftsführer des Denkmalpflege-Werkhof e.V.,Steinfurt zeigte auf, wie Nachhaltigkeit unternehmerisch gelebt werden kann. Und zwar wird hier im Umgang mit den Ressourcen ökologisch, sozial und denkmalpflegerisch gehandelt.