So sieht der Arbeitsplatz von morgen aus! Ein Ort voller Möglichkeiten

NEW WORK – flexibles und zeitgemäßes Arbeiten | #coworking #modernearbeitswelten - darum ging es bei der offiziellen Eröffnung des environ. Architektonisch faszinierend - nicht nur in der modernen Gestaltung des neuen Gebäudes - sondern auch im Sinne...

...der Nachhaltigkeit. 140 Gäste aus Wirtschaft und Politik haben sich zur offiziellen Eröffnung des Coworking Space co:viron zum Thema NEW WORK informiert. Digitalisierung und Globalisierung verlangen nach neuen Konzepten. Eine Mischung aus Arbeits- und Relaxbereich. Zahlreiche Firmen haben erkannt, dass ein Umfeld mit hohem kreativem Austausch und vielen rückzugsorten die Wertschöpfung schlussendlich steigert. Eine mögliche Lösung: Coworking - wie auch im co:viron im Innovationquartier von Rheine.

Mit einer Talk-Runde mit Birgit Neyer, Geschäftsführerin WESt mbH -  Carsten Menne, Geschäftsführer co:viron GmbH und Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG Rheine wurde der feierliche Abend eröffnet. Die Vorträge wurden live aus dem Veranstaltungsraum im Obergeschoss in das Bistro im Foyer unten übertragen, so dass noch mehr Gäste und auch die Mieter des co:viron die Möglichkeit hatten teilzunehmen.

Markus Tacke, Bauherr des Ausnahme-Gebäudes Environ und CEO der CPC Germania referierte über die Auswirkungen der Immobilienentscheidung auf den Unternehmenserfolg."Ein nachhaltig gebautes Gebäude, welches Generationen überdauert und gleichzeitig fasziniert ist gut angelegtes Geld," so der Unternehmer und Familienvater.

Wertvolle Impulse zum Thema New Work hielten Philipp Krüger von TON Objekteinrichtung GmbH aus Münster  über die Arbeitswelt von morgen, die ungenutzte Potentiale entfalten. Manuel Nagel, Managing Partner co:listic GmbH aus Rheine klärte über die Bedeutung von New Work für Mitarbeiter und Kunden auf. Und Jörg Klaas, Geschäftsführer von der secova GmbH aus Rheine lebt das Konzept von NEW WORK bereits über mehrere Jahre in seinem Unternehmen und hatte aus seiner Praxis interessantes zu berichten. So dürfen die neuen Mitarbeiter selber entscheiden, was sie verdienen möchten und wieviel Urlaubstage sie nehmen mit dem Ergenbnis, dass sich die Mitarbeiter sehr gut selbst einschätzen können und oft weniger Urlaubstage nehmen, wie Ihnen eigentlich zustehen.

Fest steht, dass moderne Unternehmensstrukturen, flexible Arbeitszeiten, Ortsunabhängigkeit, Selbstständigkeit und Freiheit die Grundlage des New Work Konzepts bilden und sich als Herausforderung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer herausstellen. Unser Arbeitsverständnis erfährt einen Wandel und konstituiert neue Werte, mit denen die jüngeren Generationen aufwachsen. Karriere und Geld sind nicht mehr die ausschlaggebenden Faktoren bei der Jobsuche. Unternehmen müssen umdenken, müssen sich interessant machen, müssen Innovation beweisen. Je nach Branche und Tätigkeit muss das Büro kein festgelegter Ort mehr sein. Wissensarbeit und digitale Aufgabenbereiche ermöglichen das Arbeiten im Homeoffice oder Coworking Space. Sofern Konzentration und Disziplin vorhanden ist, kann die Arbeit auch hier effizient erledigt werden. Der Arbeitgeber muss sich den neuen Anforderungen stellen. Das Schlüsselwort heißt Vertrauensarbeit! 

Fest steht auch, dass das Konzept New Work und Arbeiten 4.0 nicht für jeden und jede Branche geeignet ist. Allerdings kann die Arbeitskultur komplett oder in Teilen von großen und kleinen Betrieben umgesetzt werden. Um als Unternehmen besonders für junge Mitarbeiter interessant und attraktiv zu bleiben, gilt es Möglichkeiten zu schaffen.

Nach dem offiziellen Teil des Abends hatten die Gäste die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre die interessanten Räumlichkeiten des co:viron anzusehen.