15. BVMW Business-Meeting am 24.11.2016 mit Jochen Schweizer im EF Autocenter

Springen, um die Chance zu nutzen

„Der erste Schritt erfordert immer Leichtigkeit“ erklärte der prominente Unternehmer Jochen Schweizer den über 250 Gästen beim 15. Business-Treff des BVMW Region Südniedersachsen. Vieles erfolgreich auf den Weg gebracht hat auch Dirk Brüninghaus, Geschäftsführer der Brauerei Allersheim, der zuvor mit dem BVMW-Unternehmerpreis 2016 ausgezeichnet wurde.

Jochen Schweizer, bekannt aus der VOX-Sendung „Höhle der Löwen“, ist der Mann, der die besonderen Erlebnisse möglich macht. Doch ebenso spektakulär ist sein Werdegang vom Kajakfahrer zum heutigen deutschen Marktführer – eine Geschichte voller Sprünge, Abstürze, Unsicherheiten und Chancen. Im Mercedes-Benz EF Autocenter Göttingen begrüßte Jörn Kater, Leiter der Wirtschaftsregion Hannover und des Kreisverbandes Südniedersachsen, den interessanten Unternehmer, dessen Erfolgsstory nicht immer glatt verlief. „Doch mit der inneren Einstellung, sich auf Abenteuer und Unsicherheiten einzulassen, um dann selbst zu entscheiden und zu verändern, kann man selbst schwierige Situationen meistern“, sagte der Referent und untermauerte mit vielen Episoden seines Lebens, wie wichtig der Mut ist, seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. „Nur so sind große Sprünge möglich, kann man Chancen nutzen.“

Chancen erfolgreich genutzt hat auch ein anderer besonderer Unternehmer: Dirk Brüninghaus, der seit 2014 Geschäftsführer der Brauerei Allersheim ist, wurde mit dem BVMW-Unternehmerpreis 2016 ausgezeichnet. Mit einer hohen Ausbildungsquote, Produktinnovationen und dem sozialen regionalen Engagement habe er die Jury beeindruckt, begründete der Laudator Rainer Giese (Versicherungskontor Osterode) die Entscheidung.

So bot die Veranstaltung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) genügend interessanten Diskussionsstoff für die über 250 Gäste, die im vollbesetzten EF Autocenter von den Sponsoren Cateringhaus Böning&Schaumberg (Gleichen), Creydt Fruchtsäfte (Dassel), 2-Meister-Conditorei Mangold (Bad Lauterberg), Weinkontor Osterode und Brauerei Allersheim kulinarisch verwöhnt wurden.

Unternehmerfrühstück am 14.09.2016 mit Bernd Westphal im BurgHotel Hardenberg

SPD-Positionen am Frühstückstisch

Mit Bernd Westphal, MdB und Sprecher der Ausschussarbeitsgruppe Wirtschaft und Energie der SPD-Bundestagsfraktion, hat der BVMW Region Südniedersachsen seine Veranstaltungsreihe ‚Politik am Morgen‘ erfolgreich fortgesetzt.

Wieder fanden sich viele Unternehmer aus dem gesamten südniedersächsischen Raum ein, um politische Antworten zu bekommen auf die Fragen, die sie bewegen. So wollten sie von Bernd Westphal wissen, wie es konkret um die Pläne für eine Stromsteuer aussieht, und wie sich die SPD zu den Themen Fern- und Erdwärme, Biogasanlagen, Fotovoltaik und Windkrafträder positioniert. Westphal beruhigte, dass eine Stromsteuer nicht mehrheitsfähig sei. In punkto erneuerbarer Energien gab er detaillierte Auskünfte auch über die Eckpunkte der Ökostromreform, in der die weitere Förderung der Biogas-Anlagen von der CSU durchgesetzt wurde. „Das Problem ist, dass Subventionen wirken wie eine Droge – man kommt nur schwer davon los“, sagte Westphal und bezog dies auch auf die Milch-Überproduktion.

Wie er denn den finanziellen Anreiz zum Kauf von Elektroautos sehe, war die Anschlussfrage. „Es ist ein Signal an die Autoindustrie, Alternativen für den Verbrennungsmotor stärker zu verfolgen“, so Westphal. In der weiteren Diskussion fanden viele unterschiedliche Punkte eine für die Teilnehmer befriedigende Antwort: vom neu zu denkenden Mobilitätskonzept, CETA und TTIP über Flüchtlingspolitik („diese hat uns eine enorme weltweite Anerkennung gebracht“) und Kindergartengebühren bis hin zur Standort-Attraktivität Deutschlands, die so sagte er, zugegebenermaßen von der Bundesregierung noch zu wenig nach außen kommuniziert werde.

In diesem Zusammenhang ging er auf seine Schirmherrschaft bei der Initiative ‚Mitarbeiterorientiertes Unternehmen‘ des BVMW Region Südniedersachsen ein: „Ich stehe hinter dieser guten Idee, attraktive Arbeitgeber auszuzeichnen, die somit ihre Chancen im Wettbewerb um gutes Personal erhöhen können.“

Mit der abschließenden Übereinstimmung, dass nur durch Ehrlichkeit in der Politik die Bürger erreicht werden können, fand die lebhafte Diskussion beim Frühstück im BurgHotel Hardenberg  ihren Abschluss. Veranstalter Jörn Kater, Leiter der Wirtschaftsregion Hannover und des Kreisverbandes Südniedersachsen, der zu dieser Veranstaltung geladen hatte, zieht ein positives Fazit: „Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass von solch einem direkten Meinungsaustausch zwischen Politik und Mittelstand beide Seiten profitieren.“

 

14. BVMW Business-Meeting am 25.08.2016 mit Stefan Fädrich im Landhotel am Rothenberg

Die Routine durchbrechen

„Was mache ich heute ein bisschen besser als gestern?“ – auf dem 14. Business-Treff des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschland e.V. (BVMW) Region Südniedersachsen, erklärte Dr. Stefan Frädrich, warum sich Unternehmer diese Frage immer wieder stellen sollten.

Etwa 100 Gäste waren bei sommerlichem Wetter der Einladung des Veranstalters Jörn Kater, Leiter der Wirtschaftsregion Hannover und des Kreisverbandes Südniedersachsen, in das Landhotel am Rothenberg gefolgt, um das ‚Günter-Prinzip‘ kennenzulernen. So nennt Frädrich den inneren Schweinehund, der das Durchbrechen der Routine behindert, und er riet: „Bekämpfen Sie ihn nicht, denn das kostet Energie, sondern machen Sie ihn sich zum Freund.“ In seinem amüsanten Vortrag erfuhren die anwesenden Unternehmer und Führungskräfte viel über die verschiedenen Möglichkeiten, den ‚Schweinehund‘ zu erkennen und bei sich selbst, wie auch bei Mitarbeitern auszutricksen. Dem Tun einen Sinn geben und mit Leidenschaft das anpacken, was außerhalb der Komfortzone liegt, das mache erfolgreich. Es sei Auftrag der Führungskräfte, immer wieder feste Strukturen systematisch zu durchleuchten und den sich verändernden Markt im Blick zu behalten. „Wo gibt es was zu Fressen?“ brachte es Frädrich auf den Punkt. Nicht antreiben, sondern bewusst und mit Spaß jeden Tag etwas Neues machen, etwas besser machen als gestern, so sein Führungsrezept.

Ein gutes Miteinander mit den Beschäftigten ist ebenfalls Anliegen des BVMW, betonte Jörn Kater, der als landespolitischer Sprecher des BVMW  Niedersachsen eine neue Initiative des Regionalverbands vorstellte: ‚Mitarbeiterorientiertes Unternehmen‘ ist gemeinsam mit der Metropolregion Hannover, der FairnessRatings GmbH und der PFH Göttingen gestartet worden. Ein Projekt für Mitglieder, die sich bewerten und zertifizieren lassen können. „Eine Auszeichnung als ‚Mitarbeiterorientiertes Unternehmen‘ ist ein echter Mehrwert für Ihre Arbeitgebermarke“, so Kater. Informationen bietet die Webseite www.mitarbeiterorientiertes-Unternehmen.de.

Unternehmerfrühstück am 17.06.2016 mit Dr. Roy Kühne und Michael Vietz im Hotel Freigeist

Unternehmerfragen an Bundestagsabgeordnete

Dr. Roy Kühne und Michael Vietz, beide Bundestagsabgeordnete der CDU Südniedersachsen, stellten sich den Fragen von ansässigen Unternehmern.

Sich einmischen, teilhaben, mitdiskutieren – mit der neuen Reihe des BVMW Region Südniedersachsen ‚Politik am Morgen‘ ist ein kurzer und dennoch intensiver Austausch zwischen Bundestagsvertretern und regionalen Unternehmern möglich. „Die politische Interessenvertretung von kleinen und mittleren Unternehmen gehört zur Verbandsphilosophie, die wir mit diesem neuen Forum auch hier in Südniedersachsen umsetzen“, so der Veranstalter Jörn Kater, Leiter der Wirtschaftsregion Hannover und des Kreisverbandes Südniedersachsen.

Beim Frühstück im Hotel Freigeist in Northeim kamen die drängenden Probleme auf den Tisch. Ein Diskussionspunkt war die Gesundheitspolitik mit konkreten Fragen zu Krankenkassen und Ausschreibungen, denen sich Dr. Roy Kühne stellte. Der Bundestagsabgeordnete (Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode), der sich für die Aufhebung des Ärztemonopols einsetzt, räumte ein, dass man seine Forderungen „immer wieder aufs Tablett bringen“ müsse.  

Michael Vietz, ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss aus dem Wahlkreis Hameln-Pyrmont-Holzminden, gab Antworten, wie sich die Außen- und auch Flüchtlingspolitik des Bundes auf lokale Unternehmen und Handelswege auswirkt. „Wirtschaftliche Stabilität können wir nur erreichen, indem wir auch mit Staatsvertretern, die nicht unsere Werte von Moral teilen, immer wieder  das Gespräch suchen.“

Gemeinsam mit Dr. Roy Kühne nahm er sich der Frage an, warum die bürokratischen Hürden bei der Einstellung von EU-Bürgern so hoch seien. „Die Vorwandsbehandlung ist bereits für einige Berufe erreicht, doch die Abschaffung müsse das Ziel sein“, forderte einer der Teilnehmer.

13. BVMW Business-Meeting am 09.06.2017 mir Prof. Dr. Oliver Roll im Weserhotel Schwager

Der Preis ist das Opfer

Mit dem Thema ‚Effektives Preismanagement‘ befassten sich 80 Unternehmer auf dem 13. Business-Treff des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) Region Südniedersachsen  

Gastgeber Jörn Kater, Leiter der Wirtschaftsregion Hannover und des Kreisverbandes Südniedersachsen, hatte dazu Professor Oliver Roll eingeladen, der in seinem Vortrag wesentliche Prozesse der Preisfindung in Unternehmen aufzeigte. Gibt es überhaupt eine Preisstrategie? Wie durchsichtig ist die Rabattgewährung? Wie wird der Preis präsentiert? Der Unternehmensberater, dessen Firma Prof. Roll & Pastuch von der Wirtschaftswoche als beste Marketing- und Vertriebsberatung Deutschlands ausgezeichnet wurde, verriet Tricks, wie sich durch eine strategische Preissetzung eine Ertragssteigerung erreichen lässt.

„Kunden zahlen nicht Ihre Herstellungskosten, sondern den Wert, den das Produkt für sie hat“, so Prof. Roll. Sie sehen den Preis als ‚Opfer‘, das sie bringen müssen. Doch je wertiger sie Nutzen und Qualität beurteilen, desto mehr steigt ihre ‚Opferbereitschaft‘. Weg von der klassischen Preissetzung hin zum ‚Value-Pricing‘ lautete daher der Rat des Referenten. Dazu verriet er noch weitere Erfolgsfaktoren für Vertrieb und Verhandlungen.

Ein Vortrag mit handfesten Tipps, der bei den anwesenden Unternehmern gut ankam. „Wir werden auch weiterhin Themen anbieten, die den Teilnehmern echten Mehrwert bieten“, versprach Gastgeber Jörn Kater. Aber auch abseits der Business-Treffen gibt es für BVMW-Mitglieder genügend Möglichkeiten, sich bei kulturellen Veranstaltungen und Unternehmensführungen bei Mitgliedsbetrieben zu vernetzen. Und das Landkreisübergreifend, von Holzminden über Göttingen, Osterode, Northeim und Goslar, betont Kater. Dass diese breite Aufstellung des BVMW Südniedersachsen erfolgreich ist, hat sich bei dem gut besuchten 13. Business-Treff in Holzminden wieder einmal gezeigt. „Ein regionales Netzwerk, das keine Stadtgrenzen kennt, ist eine echte Bereicherung“, so eine anwesende Göttinger Unternehmerin.

12. BVMW Business-Meeting am 21.04.2016 mit Rüdiger Nehberg im PS.Speicher

Survival-Abend für Unternehmer

Rüdiger Nehberg begeisterte beim 12. Business-Treff des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) der Region Südniedersachsen im PS.Speicher in Einbeck

„Es gibt Schlechtere“ – mit diesem Spruch warb der ehemalige Bäcker aus der Vorstadt Hamburgs für seine Bäckerei. Und hatte damit Erfolg. Auch seine Aktion, seinen Kunden beim Kauf von Süßem eine Zahnbürste zu schenken. „Die Leute rannten mir den Laden ein“, staunt er noch heute. Er erreichte damit sein Ziel: ins Gespräch kommen, Aufmerksamkeit zu erreichen und die Presse zu interessieren. „Eine Strategie haben und sich durch Individualität zu unterscheiden, führt zum Erfolg“, verriet er den Teilnehmern des 12. BVMW-Business-Treff, zu dem Unternehmer und Regionalleiter Jörn Kater geladen hatte.

Über 100 Gäste wurden in den Bann des Referenten gezogen, der mit  Humor und Begeisterung von seinem ereignisreichen Leben berichtete. Dass es mit einer selbstgebauten Kletterwand in seiner Bäckerei seinen Anfang nahm und ihn schon immer die Ferne interessierte. „Das wichtigste sind gute Mitarbeiter. Nur dann kann man es sich erlauben, als Unternehmer für drei Monate eine Auszeit zu nehmen.“ Seine erste Survival-Aktion war eine 1000km-Wanderung, ohne Lebensmittel und Ausrüstung, die nächsten Touren wurden extremer, aber er wusste „dass Überleben möglich ist“, wenn man sich vorher überlegt, was auf was man sich vorbereiten muss: „Man muss auch einen Plan B haben.“

So auch bei seinen Aktionen zur Rettung der Yanomami-Indianer in Brasilien. Als er selbst Goldsucher wurde, um die Zerstörungen zu dokumentieren, denn: „Man muss die Dinge bebildern und sie publizieren, damit die Menschen sie wahrnehmen.“

Das, so erzählte er anschaulich, gelte auch für sein aktuelles Projekt „Target“, mit dem er, gemeinsam mit seiner Frau, gegen die Beschneidung von Mädchen kämpft. Viele islamische Religionsführer haben dies dank seiner Aufklärung schon als Sünde des Islam erklärt. Doch es ändert sich nur langsam etwas.

„Mir bleibt nicht mehr viel Zeit. Aber ich kämpfe weiter für meine Vision – denn wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Beeindruckt von so viel Engagement und Unerschütterlichkeit fanden die Teilnehmer im anschließenden Gespräch viele Dinge, die noch zu bewegen sind.

Gastgeber Jörn Kater, Leiter der Wirtschaftsregion Hannover und des Kreisverbandes Südniedersachsen, hat damit sein Ziel erreicht: vorwärts zu denken.

11. BVMW Business-Meeting am 25.02.2016 mit Markus Hofmann im Hardenberg Atrium

11. BVMW-Business-Treff bleibt im Gedächtnis

Top-Keynote Speaker Markus Hofmann bereitete 150 Unternehmern und Führungskräften einen unvergesslichen Abend im Hardenberg Atrium.

Wie kann man sich wichtige Dinge für einen Geschäftstermin merken? Auf sehr unterhaltsame Weise lernten Mitglieder und Gäste des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) Region Südniedersachsen einen ‚Vorsprung auf Wissen‘. „Es geht darum, sich ein Grundmuster zu schaffen, um es für das Transferwissen immer parat zu haben“, erläuterte Hofmann. Dies funktioniere mit „Briefkästen“, die man sich – beispielsweise am eigenen Körper oder im Raum – einteilt.

Mit viel Spaß folgten die 150 Gäste der Aufforderung, sich die „Briefkästen“ durch Ertasten und Kopfdrehungen einzuprägen.
„Und jetzt bauen Sie sich Brücken durch kurze Geschichten, die lustig und absurd sind.

Mit der Macht der selbst geschaffenen Bilder wird es immer einfacher, sich Dinge zu merken“, so Hofmann. Und tatsächlich war es ein leichtes für die Teilnehmer, in kürzester Zeit nicht nur die 7 neuen Weltwunder, sondern auch noch die Reihe der deutschen Bundespräsidenten zu erlernen. Hofmanns Fazit „Geist ist geil!“ fand denn auch viel Beifall.

„Ich bin begeistert, dass Lernen so viel Spaß machen kann“, stellte nicht nur Veranstalter Jörn Kater, Leiter der Wirtschaftsregion Hannover und Leiter des Kreisverbandes Südniedersachsen, am Ende des Abends fest. Ein gelungener Abend, der mit Gesprächen über alte und neue Denkweisen sowie guter Küche vom Burghotel ausklang.

Unternehmerfrühstück am 11.02.2016 mit Dr. Bernd von Garmissen, Astrid Klinkert-Kittel und Jörg Richert im BurgHotel Hardenberg

Northeimer Landkreiskandidaten stellten sich den Fragen beim BVMW-Unternehmerfrühstück

Unter dem Motto „Politik am Morgen“ veranstaltete der Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) Region Südniedersachsen erstmalig ein Unternehmerfrühstück.

30 Teilnehmer waren dazu ins Burghotel Hardenberg gekommen, um die Kandidaten für die Landratswahl Northeim Dr. Bernd von Garmissen (CDU), Astrid Klinkert-Kittel  (parteilos, Kandidatin der SPD) und Jörg Richert (parteilos) zu ihren Positionen in Sachen Wirtschaftspolitik zu befragen.

Zunächst auf die zukünftige Gestaltung der Wirtschaftsförderung angesprochen, wiesen alle Kandidaten darauf hin, dass sie diese bei den Gemeinden belassen. „Eine zentrale Anlaufstelle, die über die vielfältigen Fördermöglichkeiten informiert“ möchte Klinkert-Kittel schaffen. von Garmissen betonte: „Eine wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises geht nur mit den Kommunen.“ Er sieht einen klaren Vorteil darin, kleine Leuchtturmprojekte zu bündeln. Einigkeit bei den Kandidaten herrschte bei Richerts Aussage: „Den Unternehmern bei Investitionen möglichst wenig im Wege stehen“.

Die darauf folgende Diskussion über die unklaren Zuständigkeiten bei Brandschutzbestimmungen, die momentan vielen Firmen Probleme machen,  ergab jedoch kein konkretes Ergebnis. „Hier müssen wir mit Ihnen gemeinsam in der Landeshauptstadt Druck machen, um eine Klärung herbeizuführen“, sagte Garmissen. Auch beim drängenden Thema Breitbandausbau sicherten alle Politiker zu, auf Lösungen hinzuarbeiten.

Zum Südniedersachsenplan befragt, fanden sie jedoch deutliche Worte: „Mehr Schein als Sein“ (von Garmissen), „Papiertiger“ (Richert), „Es läuft langsam“ (Klinkert-Kittel).

„Ein einheitliches Konzept ist notwendig“ – so lautete unisono die Antwort auf die Frage nach einer künftigen Marketingstrategie des Landkreises. Selbstverständlich unter Einbeziehung der Kommunen. Hier gelte es, „die Interessen zu bündeln und kurzfristig zu handeln“, so Richert. von Garmissen würde dafür gerne den Begriff ‚Harzweserland‘ aufgreifen, der „viel griffiger ist als die Bezeichnung Landkreis Northeim.“

Nicht überraschend auch ihre Einigkeit, dass eine Landkreisfusion für sie kein Thema sei. „Konzentrieren wir uns endlich auf unsere eigenen Aufgaben, statt mit solchen Diskussionen Zeit und Energie zu verschwenden“, so Klinkert-Kittel.

„Keine wirklich konträren Standpunkte, aber deutlich unterschiedlich Profile der Kandidaten“ lautete denn auch das Fazit des Veranstalters Jörn Kater, Leiter der Wirtschaftsregion Hannover und Leiter des Kreisverbandes Südniedersachsen. Dennoch waren sich alle Unternehmer einig, dass allein die persönliche Begegnung schon wichtige Erkenntnisse gebracht habe. „Der BVMW steht für eine politische Interessenvertretung seiner Mitglieder, daher werden wir eine solche Plattform des Dialogs mit den politischen Akteuren weiterführen“, versprach Kater.

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