Runder Tisch am 09.06.2020 mit Thomas Hoppe im Sanitätshaus Deppe GmbH

Thomas Hoppe, Schülerkarriere zum Thema: „Generation Z – wie gewinne ich meine Azubis von morgen“

 

Unser Format „Runder Tisch“, diesmal mit unserem Mitglied und Gastredner Thomas Hoppe von Schülerkarriere GmbH, war wieder mal sehr interessant! Das Thema Ausbildungsmarketing ist sein Business. „Wie gewinne ich als Unternehmer Azubis von morgen“, war an dem Abend das Thema, was alle Anwesenden gespannt verfolgten und auch zu einer regen Diskussion führte. Unter aktuellen Auflagen der Hygienebestimmungen war es die erste Präsenzveranstaltung seit dem Corona Lock down für dem BVMW Südniedersachen.


„Auf die Schulen, fertig, los!

WIE ERREICHE ICH POTENZIELLE AZUBIS? SCHON IN DER SCHULE!“


Herr Hoppe zeigte uns die einzelnen Generationen auf, wer Sie sind und wie Sie „ticken“.

….Schüler-Ausbildung-Studium-Wirtschaft…

….Bildungswege spielen eine Rolle…

….Digitale Jugend (Digitals) und was diese fordern und wollen…

….Welche Rolle spielt Social Media…

#Facebook, #Instagram, #YouTube, #Pinterest, #TikTok, #Twitter und Co. Das sind die Kanäle, in denen junge Menschen unterwegs sind. Aber welcher Social-Media-Kanal spielt welche Rolle und wie erreicht man wann, wen und wie. Über welche Kanäle würden Sie mit Ihrem (zukünftigen) Arbeitgeber in Kontakt treten?

Tolle Gespräche und Ansätze haben sich an diesem Abend ergeben und alle fanden, dass gerade die Ansprache bzw. das Erreichen der Jugendlichen in den Schulen wichtig ist. So werden potentielle BewerberInnen direkt in der Schule angesprochen und das Unternehmen kann sich als innovative Arbeitgebermarke präsentieren. Denn genau diese jungen Menschen entscheiden dann letztendlich, ob sie eine Ausbildung oder ein duales Studium beginnen möchten.

Fazit: Schülerkarriere mehr als ein einfaches Karriereportal

Regionale oder auch überregionale aber digitale Schüleransprache

Unternehmerfrühstück am 20.02.2020 mit Diana Scholl im Audi Autohaus Am Harztor

Kittelbrennfaktor – was tun?

Göttingen, Februar 2020 - „Was die Regierung in Berlin beschließt, geht an der Praxis vorbei“ – wird diese Kritik in Unternehmenskreisen geäußert, finden sich schnell Gleichgesinnte. Praxisnahe Beschlüsse lassen sich jedoch nur umsetzen, wenn Firmen bereits im Vorfeld ihre Wünsche zielgerichtet in die Politik geben.

Wie das geht, verriet Diana Scholl, Leiterin politische Netzwerke und Strategie des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, beim Unternehmerfrühstück des BVMW Südniedersachsen: „Einzelne Firmen können nichts ausrichten, aber in Summe können wir als starke Interessensvertretung viel bewegen.“ Vor allem wären Politiker dann beeindruckt, wenn sie Unternehmer*innen mit zum Gespräch bringt, die konkret von ihren Kittelbrennfaktoren berichten. „Das ist die besondere Stärke unseres Verbands, von der alle Seiten profitieren.“

Nur meckern und nichts tun sei jedoch leider weit verbreitet, berichtete Jörn Kater, Gastgeber und Regionalleiter Südniedersachsen des BVMW: „Dabei verstärkt doch jede Stimme die Relevanz des an die Politik herangetragenen Problems.“ Scholl bekräftigte: „Wir können uns nur um das kümmern, was an uns herangetragen wird.“ Mit 56 BVMW-Kolleg*innen in Berlin gebe es eine große Schlagkraft, die jedes Unternehmen gut nutzen könne. „Schließlich sind wir es auch, die beim Bundesverfassungsgericht die Klage für die Abschaffung des Solidaritätszuschlags eingereicht haben.“

Um die Erreichbarkeit der kommunalen und regionalen Politik ging es bei der weiteren lebhaften Diskussion mit den anwesenden 30 Unternehmer*innen. „Der Mittelstand ist das Rückgrat der Wirtschaft, trotzdem sagen uns politische Vertreter öfters ab, wenn wir sie zu uns einladen,“ sagte Kater. Roy Kühne (CDU), Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode, rollte das Feld von der anderen Seite auf: „Unternehmer*innen fehlt leider der Mut, sich selbst politisch zu engagieren. Sie haben Angst, Kunden oder Mitarbeiter zu verlieren.“ Christian Grascha (FDP), Mitglied des niedersächsischen Landtags, pflichtete ihm bei: „Nur wenn Unternehmer*innen Flagge zeigen, können Sie Beschlüsse mitgestalten.“

Flagge zeigen und sich einmischen „bevor der Kittel brennt“ sei beim BVMW gewünscht, so Scholl: „Wir bündeln Interessen und zeigen, gemeinsam mit Vertreter*innen mittelständischer Firmen, den konkreten Handlungsbedarf für die Politik auf.“ Welche Kittelbrennfaktoren sie aus Südniedersachsen mitnehmen soll, erzählten ihr die Gäste beim abschließenden Frühstück im Autohaus am Harztor.  
Unternehmen und Politik treffen sich wieder beim 29. Business-Meeting des BVMW Südniedersachsen am 12. März mit Wolfgang Bosbach. Sein Thema: „Halbzeit in Berlin. Neustart oder weiter wie bisher?“

BVMW E-Mobilitätsabend am 06.02.2020 in der BMW Niederlassung Göttingen

Expertenmeinungen zur E-Mobilität

Göttingen, Februar 2020 - Elektroautos ja, nein? Das heiß diskutierte Thema wurde beim Mobilitätsabend des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft Südniedersachsen aus zwei Perspektiven fachlich beleuchtet. Karl Schuster, BMW-Group,    und Peter Löck, unabhängiger Mobilitätsberater, lieferten Fakten zur emotional geführten Debatte.

„Jeder hat dazu eine persönliche Meinung. Aber das Thema kann nur global betrachtet werden. Denn Urbanisierung, Digitalisierung, Politik, Ressourcen und Kultur stellen uns vor Herausforderungen, die uns zwingen, die Mobilität neu zu denken. Die CO2-Reduktion ist unverzichtbar. Es muss was passieren!“, sagt Schuster.

Anhand interessanter Daten bezüglich Effizienz und Produktion verglich er verschiedene Antriebstypen: Dass das Öl von der Förderung bis zum Tank schon 70 Prozent an Energie verliert, aber der Strom von der Gewinnung bis zur Batterie nur etwa 50 Prozent. Und dass zwar bei der Produktion von E-Autos mehr CO2 anfällt, dafür bei der Nutzung keines. Die Auffassung von BMW sei: „Die Zahlen sprechen für sich. Die Zukunft ist elektrisch!“ Doch für den Weg in die Zukunft biete die Marke die ganze Bandbreite. „Denn welcher Antriebstyp ökonomisch Sinn macht, hängt von der individuellen Nutzung ab.“

Peter Löck bezifferte den Ressourcenbedarf der Verbrennungsmotoren: „Deutschland importiert pro Jahr etwa 65 Milliarden Liter Kraftstoff, aus Ländern wie Saudi-Arabien und Russland. Das ist absurd!“ Sein weiterer Aspekt: „Wir sind nicht allein auf der Welt.“ Es ändere sich die Nachfrage aus wichtigen Exportländern wie China hin zu Elektro-Autos. „Darauf müssen die Autoproduzenten zwangsläufig reagieren, wenn sie ihren Marktanteil nicht verlieren wollen.“

Den konkreten Nutzen eines E-Autos sieht er darin, dass es z. B. keinen Ölwechsel und neuen Auspuff braucht. Stattdessen nur ein Update für neue Programme, die die Effizienz des Fahrzeugs steigern können. Wie Schuster, sprach auch er das Thema bidirektionales Laden an, das die Stromeinspeisung vom Auto ins Netz profitabel macht.

Mobilität neu denken und daraus innovative Geschäftsmodelle entwickeln sei der konsequente Schritt, sagt Löck. „Es gibt Ideen, mit einer monatlichen Rate die Möglichkeit zu erwerben, Fahrräder, Taxis, Busse, Bahnen und Autos zu nutzen, je nach Bedarf.“

Schuster und Löck gaben viele neue Denkanstöße, die anschließend beim gemeinsamen Netzwerken bewegt wurden. Gastgeber Jörn Kater, Regionalleiter Südniedersachsen des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, resümiert: „Der Abend hat mit interessanten Perspektiven die oft emotional geführte Diskussion auf eine sachliche Ebene geführt. Das ist das schöne in unserem Netzwerk: das konstruktive Miteinander.“

Das nächste Miteinander bietet das 29. Business-Meeting des BVMW Südniedersachsen am 12. März mit Wolfgang Bosbach zum Thema „Halbzeit in Berlin. Neustart oder weiter wie bisher?“ Nähere Informationen demnächst auf der Webseite www.bvmw.de/suedniedersachsen

Runder Tisch am 28.01.2020 mit Rainer Giese im Sanitätshaus Deppe GmbH

"Die Directors & Officers-Versicherung-Vermögensschadenhaftpflicht, ein Schutzschirm für Führungskräfte" von Rainer Giese

 

Wir starteten in diesem Jahr mit einem Thema, dass besonders bei Unternehmern und Geschäftsführern von großem Interesse ist.

Die D&O Vermögensschadenhaftpflicht.

Ein Thema, was doch manchmal etwas stiefmütterlich behandelt wird. Fehlende und falsche Vorstellungen darüber brachten den ein oder anderen zum Nachdenken.

Mit eindrucksvollen Worten veranschaulichte Herr Giese uns, worauf man achten muss, was diese Versicherung eigentlich beinhaltet und letztendlich bei einem Schaden für ein Unternehmen, bedeuten kann.  Wer kann haftbar gemacht werden? Was ist eine „Rückwärtsdeckung“ und was sind „Nachhaftungsfristen“? Begrifflichkeiten die sich im Laufe der Gespräche als sehr wichtig rausstellten.

Einige von den anwesenden Unternehmern hatten bereits Erfahrungen gemacht und berichteten darüber.

Es war sehr spannend und inspirierend zugleich, wie schnell doch eine nicht selbst steuerbare Situation eintreten kann. Die dann letztendlich auch zu einer Auflösung eines Betriebes oder einer Geschäftsaufgabe führen kann.

Vielen Dank an Rainer Giese für die interessanten Einblicke und Anregungen.

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