Gesundheit

Wie kann man sich vor dem Coronavirus schützen? Die wichtigsten Informationen finden Sie hier.

In allen Bundesländern gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum wie in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln.Vorgeschrieben ist der Gesichtsschutz für Kinder ab sechs Jahren.

Was für eine Maske muss ich tragen?

Grundsätzlich kann jede Maske getragen werden, die Mund und Nase abdeckt. Für den Alltag genügt eine Stoffmaske. Auch reicht es aus, sich einen Schal oder ein Tuch vor Mund und Nase zu binden.

Drohen bei Nichteinhaltung Bußgelder?

Generell gilt der Verstoß gegen die Maskenpflicht als Ordnungswidrigkeit – ob und in welcher Höhe ein Bußgeld gezahlt werden muss, entscheiden aber die einzelnen Bundesländer. Eine Übersicht dazu finden Sie hier.

Gilt das Maskengebot auch für Schulen und Kitas?

In vielen Bundesländern gilt die Pflicht auch bereits für Schulkinder, bzw. ab dem Alter von sechs Jahren. Die Schulen selbst dürfen jedoch nach Angaben der Landesregierung nicht eigenverantwortlich eine solche Pflicht einführen. Dazu gebe es keine Rechtsgrundlage.

Grundsätzlich gilt zu beachten: es sind ähnliche Schutzmaßnahmen zu beachten, welche auch bei jeder Grippewelle gelten:

 

  • Soziale Kontakte weitgehend eingeschränkt werden sollen
  • Ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen eingehalten werden soll
  • Private Zusammenkünfte sollen, wenn möglich ,im Freien abgehalten werden,da hier ein erheblich geringeres Infektionsrisiko besteht und auf höchstens 20 Personen beschränkt werden. Treffen mit maximal einer Person gleichzeitig sind gestattet, Ausnahmen gelten für Familien und Wohngemeinschaften
  • Angesichts der niedrigen Infektionszahlen in Deutschland soll der Aufenthalt im öffentlichen Raum jedoch ab dem 6.Juni nur noch dort beschränkt werden, wo die regionale Dynamik im Infektionsgeschehen dies erfordert.

 

Abweichend davon haben die Bundesländer eigene Maßnahmen ergriffen. Eine Übersicht dazu finden Sie unter „Bundesländer“. Die gemeinsamen Leitlinien von Bund und Ländern zur Bekämpfung des Coronavirus finden Sie hier.

Öffnung von Geschäften 

Geschäfte werden wieder geöffnet. Dabei müssen sie jedoch Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen beachten.

Großveranstaltungen bleiben vorerst untersagt 

Friseurbetriebe können ihren Betrieb unter Hygieneauflagen (u.a. Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung) wieder aufnehmen. 

Großveranstaltungen bleiben bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

Weiterhin verhängt das Auswärtige Amt eine weltweite Reisewarnung. Öffentliche Verkehrsmittel sind (nach Möglichkeit) zu meiden und Heimarbeit sollte von den Arbeitgebern angeregt und unterstützt werden.

Eine Übersicht des Bundesministerium für Gesundheit zum Test auf das Coronavirus finden Sie hier.

Was ist bei einem Corona-Verdacht zu tun, welche Symptome gibt es? 

Personen, die persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen, einen Arzt kontaktieren oder die 116117 anrufen – und zu Hause bleiben. 

Einen Erhebungsbogen für Kontaktpersonen des Gesundheitsamtes finden Sie hier.

Die CovApp der Charité hilft Ihnen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Sie beantworten einen Fragenkatalog und bekommen dann konkrete Handlungsempfehlungen. Die App ersetzt keine Diagnose,  liefert aber Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung Ihrer Daten. 

Wie wird das neue Virus übertragen? 

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist über Tröpfchen. Die Übertragung kann direkt von Mensch-zu-Mensch über die Schleimhäute geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Infizierten angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten. 

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht? 

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Symptome auftreten. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage. 

Wer ist besonders gefährdet? 

Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

 

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren) 

  • Raucher 

  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung)  oder der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis)  

  • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen) 

  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) 

  • Patienten mit einer Krebserkrankung 

  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem 

 

Wer entscheidet, ob ein SARS-CoV-2 Test durchgeführt wird? 

Wer getestet wird, entscheiden derzeit die Kliniken und Hausärzte selbst. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Das Institut hat nun beschlossen, dass ein Patient nicht unbedingt in einem Gebiet mit Covid-19-Fällen gewesen sein muss, um getestet zu werden. Prinzipiell sollen aber nur Menschen mit Symptomen getestet werden. Bei einer milden Erkrankung und mangelnden Testkapazitäten empfiehlt das RKI Zuhause zu bleiben und Abstand zu anderen zu halten. 

Zahlt die Krankenkasse den Test auf SARS-CoV-2? 

Seit dem 28. Februar 2020 übernehmen die Krankenkassen die Testung auf das Coronavirus in einem weiten Umfang. Voraussetzung hierfür ist die Entscheidung des Arztes, ob eine Patientin, ein Patient getestet werden soll oder nicht. 

Welche Länder / Regionen sind von Erkrankungen mit dem Coronavirus betroffen? 

Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu internationalen Risikogebieten bzw. besonders betroffenen Gebieten in Deutschland finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts

Gibt es einen Impfstoff, der vor dem  Coronavirus schützt? 

Aktuell steht noch kein Impfstoff zur Verfügung. 

Was kann die Bevölkerung tun, um die Verbreitung des Virus einzudämmen?

 

  • Informieren Sie sich auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen zum neuartigen Coronavirus anbieten. Dies sind beispielsweise die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums und der Landesgesundheitsministerien, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts. 

  • Bleiben Sie (wenn möglich) zu Hause und verzichten Sie weitgehendst auf soziale Kontakte. 

  • Vermeiden Sie generellen Kontakt zu Mitmenschen und überfüllte Plätze. 

  • Verbreiten Sie keine zweifelhaften Social-Media-Informationen. 

  • Eine gute Händehygiene praktizieren und sich an die Husten- und Niesregeln halten. 

  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln. 

  • Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen. 

 

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll? 

Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz). 

Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.

Mehr Informationen finden Sie unter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

 


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