Welche Unterstützung gibt es für Unternehmen?

Das Coronavirus wird sich nicht nur negativ auf die ohnehin schon angeschlagene Konjunktur in Deutschland auswirken. Vor allem KMU haben mit den Folgen zu kämpfen. Aber welche Corona-Hilfen können Unternehmen in Anspruch nehmen? Der BVMW hat für Sie eine Übersicht der Maßnahmen und Förderinstrumente zusammengestellt.

Corona-Hilfen: Förderinstrumente auf einen Blick

 

 

 

 

 

Alle Entwicklungen auf einen Blick:

 

 

 

 

 

Welche Corona-Hilfen gibt es für kleine und mittlere Unternehmen?

Das BMWi hat ein FAQ mit allen Informationen zur Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Überbrückungshilfe, den Angeboten der KfW und viele weitere Informationen zusammengetragen. Hier sind alle Informationen gebündelt, die für kleine und mittlere Unternehmen wichtig sind.

 

 

November- & Dezemberhilfe

Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens wurden Schließungsmaßnahmen beschlossen, um die Infektionswelle zu brechen und die Ausbreitung des Virus unter Kontrolle zu bringen. Die außerordentlichen Wirtschaftshilfen für die Monate November und Dezember sollen eine zentrale Unterstützung für diejenigen darstellen, die von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link. Hier finden Sie ein Q&A mit Dr. Sebastian Krauss.

Überbrückungshilfe II & III

Die Überbrückungshilfen des Bundes sollen den Unternehmen dabei helfen, Liquiditätsengpässe zu überbrücken und fehlende Umsätze auszugleichen. Im Rahmen der Überbrückungshilfe III wurden erneut Anpassungen vorgenommen, um Schwachstellen und Probleme der Überbrückungshilfe II zu beseitigen. Weitere Informationen zu den Überbrückungshilfen finden Sie unter folgendem Links:

 

Überbrückungshilfe III Plus (Verlängerung der Corona-Hilfen bis 30. September 2021)

Die Verlängerung der Überbrückungshilfe III wird mit dem neuen Programm Überbrückungshilfe III Plus umgesetzt, das inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III ist. Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind nur Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Das neue Programm wird ebenfalls durch die prüfenden Dritten über das Corona-Portal des Bundes beantragt.

Künftig können Unternehmen, die von staatlichen Schließungsmaßnahmen direkt oder indirekt betroffen sind, bis zu 40 Mio. Euro als Schadensausgleich im Rahmen der Überbrückungshilfe geltend machen. Grundlage dafür ist die Bundesregelung Schadensausgleich, welche die Europäische Kommission auf Antrag der Bundesregierung hin genehmigt hat. Zusammen mit der bislang geltenden Obergrenze von bis zu 12 Mio. Euro beträgt der maximale Förderbetrag künftig in der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus 52 Mio. Euro.

Anträge auf Schadensausgleich nach der neuen Regelung können in Kürze gestellt werden. Für Hilfen oberhalb der bisher geltenden 12 Mio. Euro gelten in Anlehnung an die im KfW-Sonderprogramm 2020 und dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds bereits angewandten Regelungen Beschränkungen zu Gewinn- und Dividendenausschüttungen, Aktienrückkäufen und Bonuszahlungen. 

Restart Prämie (Personalkostenhilfe, um Mitarbeitende aus Kurzarbeitergeld herauszuholen oder Beschäftigte einzustellen)

Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 Prozent. Im August beträgt der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent. Nach September 2021 wird kein Zuschuss mehr gewährt.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Der WSF dient der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Corona-Pandemie in Form von finanziellen Maßnahmen zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und zur Überwindung von Liquiditätsengpässen. Weitere Informationen zum WSF sowie zur Antragsstellung finden Sie hier: Links WSF

Bürgschaften

Wenn Unternehmen sich vor 31.12.2019 nicht in finanziellen Schwierigkeiten befunden haben, können sie mit ihren Hausbanken bei Bedarf auch auf das Bürgschaftsinstrumentarium zurückgreifen. Die ursprünglich bis zum 31.12.2020 befristete Ausweitung wurde bis zum 30.06.2021 verlängert. Weitere Informationen und die für Sie in Frage kommenden Bürgschaftsbanken finden Sie unter dem folgenden Link: Bürgschaften

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Um Unternehmen und Beschäftigten während der Corona-Pandemie zu unterstützen, hat das Bundesfinanzministerium mehrere steuerliche Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Einen genauen Überblick und alle wichtigen Informationen finden Sie unter folgendem Link: Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Förderdatenbank

Die Förderdatenbank des Bundes soll einen Überblick über alle Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union bieten. Das aktuelle Förderangebot finden Sie unter dem folgenden Link: Förderdatenbank

Welche Hilfen gibt es für Soloselbstständige?

Neustarthilfe für Soloselbständige (Erhöhung auf künftig bis zu 12.000 Euro für die drei ersten Quartale 2021)

Die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird als Neustarthilfe Plus verlängert und erhöht sich von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 Euro bekommen. Weiterhin gilt, dass die Neustarthilfe Plus als Vorschuss ausgezahlt wird, werden also im Zeitraum von Juli bis September weiterhin Umsatzeinbußen von über 60 % im Vergleich zum Referenzzeitraum verzeichnet, können die Hilfen in voller Höhe behalten werden.

Nähere Informationen finden Sie unter: Überbrückungshilfe Unternehmen - Neustarthilfe Plus (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

Welche Reiseeinschränkungen gelten?

Die deutsche Bundesregierung hat eine Übersicht der aktuellen Einschränkungen bei Reisen innerhalb Deutschlands erstellt. Darüber hinaus verweist der Bund auf seine aktuelle Corona-Themenseite mit Hinweisen für Arbeitgeber, Reisende u. v. m.