Solo- und Kleinunternehmer

Hilfe und Unterstützung für Einzelunternehmer, Selbständige, Freiberufler und Kleinunternehmer

Soforthilfen für Selbstständige und kleine Unternehmen

Das Soforthilfenprogramm ist bereits ausgelaufen. Anträge waren bis spätestens 31.05.2020 bei der zuständigen Landesbehörde zu stellen. Dafür wurden die Überbrückungshilfen ins Leben gerufen.

 

Informationen zu Überbrückungshilfen, KFW-Sonderprogramme, Bürgschaften und weitere Maßnahmen für Selbsständige und kleine Unternehmen

Die Bundesregierung erweitert die Hilfsangebote in Form von Zuschüssen für Unternehmen, Selbstständige und Einrichtungen, die durch die am 28.10.20 für den Monat November 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. Es werden kurzfristig für diese Unternehmen zusätzliche, am Umsatzausfall während des Lockdown orientierte Hilfen bereitgestellt, die die bestehenden Unterstützungsprogramme, insbesondere das Fixkosten-Zuschussprogramm der Überbrückungshilfe II, ergänzen. Die Bundesregierung arbeitet unter Hochdruck daran, die Beantragung, effiziente Bearbeitung und Auszahlung dieser neuen zusätzlichen Hilfen so schnell wie möglich durchführbar zu machen. Weitere Informationen folgen laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Die neuen Hilfen werden zusätzlich zu den laufenden Überbrückungshilfen angeboten. Die von den Corona-bedingten Maßnahmen/Schließungen betroffenen Unternehmen können in jedem Fall die Überbrückungshilfe II beantragen. Das Antragsverfahren ist seit dem 21. Oktober 2020 möglich.

Alle Informationen zu den Überbrückungshilfen, KFW-Sonderprogramme, Bürgschaften und weitere Maßnahmen für Soloselbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen bis zehn Beschäftigte finden Sie unter folgendem Link auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

 

Gibt es weitere Unterstützungsmaßnahmen?

 

  • Anpassung des Insolvenzrechts:

 

Das Bundesjustizministerium hat eine Regelung geschaffen, wonach Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten nicht innerhalb kurzer Frist Insolvenz anmelden müssen. Von der deutlichen Ausweitung der Frist werden insbesondere Startups profitieren. Details finden Sie hier.

 

  • Weitere Informationen zu Unterstützungsangeboten finden Sie auf der Förderdatenbank des Bundes unter dem Stichwort „Corona-Hilfe“

 

Selbstständige und Freiberufler bekommen nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (IfSG) auf Antrag eine Entschädigung, wenn sie einem Tätigkeitsverbot (§§ 31, 42 IfSG) oder einer Quarantäne (§ 30 IfSG) unterliegen oder unterworfen wurden. Entschädigungsberechtigt nach § 56 IfSG sind Ausscheider, Ansteckungsverdächtige, Krankheitsverdächtige oder sonstige Träger von Krankheitserregern, die einem behördlich angeordneten Tätigkeitsverbot oder einer behördlich angeordneten Quarantäne unterworfen waren oder sind. Voraussetzung ist in beiden Fällen ein die Person betreffender Bescheid des Gesundheitsamtes zum persönlichen Tätigkeitsverbot oder zur angeordneten Quarantäne und ein Verdienstausfall. Wer Ihr Ansprechpartner für die Beantragung der Entschädigung ist, erfragen Sie bitte bei Ihrer Landesregierung.

 


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