Bundesgesundheitskommission

Ziel der Bundeskommission Gesundheit ist die Mitwirkung bei der Ausgestaltung eines modernen Sozial- und Gesundheitssystems.

 

Der BVMW fordert soziale Konzepte durch eine Neuordnung der Sozialsysteme und des Gesundheitswesens. Das soziale Sicherungssystem muss an das gesamtwirtschaftliche Leistungsvermögen und die demokratischen Entwicklung angepasst werden. Ein Kernpunkt dabei ist die Förderung von Eigenverantwortung und Eigenvorsorge.

Die Entwicklung von Modellen der Präventivmedizin und Vitalerhaltung aller Menschen im Arbeitsleben spielt hierbei eine große Rolle. Ziel ist ein auf Eigenverantwortlichkeit beruhendes Sozial- und Gesundheitssystem.

Die Vorzüge sind:

  1. Krankenkassen und Unternehmen werden finanziell entlastet, weil Krankenstände abnehmen.
  2. Ärzte werden zu Vital-Koordinatoren. Sie können einen Paradigmenwechsel herbeiführen, indem sie den Blick von der Krankheit auf die Gesunderhaltung lenken.
  3. Fitte Arbeitnehmer wie Arbeitgeber sind leistungsstark und haben Freude am Leben, weil sie sich gesünder und jünger fühlen.
  4. Mitarbeitern über dem 50. Lebensjahr wird eine neue Sinnebene gegeben, weil sie sich länger im Erwerbsleben aktiv beteiligen können.
     

 

Kooperationen für die Gesundheit

Chronische Erkrankungen und Allergien belasten immer mehr Menschen. Die Schulmedizin behandelt die Symptome der Patienten oft nur mit wenig innovativen, althergebrachten Rezepturen. Die Ursachen der Leiden und die Wechselwirkungen mit anderen Baustellen im menschlichen Organismus werden regelmäßig vernachlässigt. An diesem Punkt setzt die Alternativ- und Komplementärmedizin an. Besteht die Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren, verfügt diese über die besseren Instrumente.

Gesundheit ist ein Prozess

Dies ist auch die Überzeugung der Gesundheitskommission des BVMW unter Leitung von Dr. med. Hans-Joachim Petersohn. Für die Mitglieder der Kommission ist Gesundheit kein Zustand, sondern ein ständiger Prozess. Mit drei aktuellen Kooperationen zwischen der Universität Essen und dem BVMW will die Gesundheitskommission den Informationsaustausch zwischen Medizinern und Unternehmern weiter zu stärken: 

 

  • Entwicklung einer Datenbank mit großen Falldaten, um mehr Kenntnisse zu häufig in Unternehmen auftretenden Krankheitsbildern zu erhalten 
     
  • Erfassung möglicher Ursachen chronischer Erkrankungen in mittelständischen Unternehmen und ihre wissenschaftliche Auswertung
     
  • Untersuchung von Belastungssituationen älterer Mitarbeiter in Forschungsabteilungen. In dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt stehen innovative Forscher über 45 Jahre im Mittelpunkt. Praktische Anregungen sollen helfen, schöpferische Kräfte möglichst lange für ein Unternehmen einsetzen zu können.

 

 


Ansprechpartner

Senator h.c. Dr. med. Hans-Joachim Petersohn

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Vorsitzender der Gesundheitskommision

BVMW

Pfeifferstraße 68

40625 Düsseldorf

+49 211 287301

dr.petersohn@gmx.de