Führungsaufgabe Weiterbildung

Nie war es wichtiger als heute, sein Wissen aktuell zu halten und die eigenen Fähigkeiten der Zeit anzupassen. Perspektiven zu eröffnen und Zukunft zu gestalten, sind klassische Führungsaufgaben.

Weiterbildung vorleben und vorantreiben beugt dem Fachkräftemangel, Fluktuation und Unzufriedenheit vor.ührung bedeutet, den Status quo des Unternehmens genau zu kennen. Führung bedeutet aber vor allem, heute mehr denn je, sich abzeichnende Entwicklungen proaktiv anzugehen. Vor allem beim Thema Weiterbildung und Mitarbeiterentwicklung zahlt sich Weitsicht aus. Fluktuation kann reduziert, die Arbeitszufriedenheit erhöht werden, und nicht zuletzt ergeben sich aus dem neuen Wissen Impulse für alle Beteiligten.


Wer früh handelt, gewinnt


Der Geschäftsführer des Marktführers Günzburger Steigtechnik GmbH, Ferdinand Munk, ist überzeugt: „Eine langfristig gedachte betriebliche Weiterbildung trägt maßgeblich zur betrieblichen Wertschöpfung, zum Geschäftserfolg und zur Mitarbeiterzufriedenheit bei. Wir machen seit Jahren die Erfahrung, dass betriebliche Weiterbildung die Leistungsfähigkeit und Produktivität der Mitarbeitenden und damit einhergehend des ganzen Betriebs steigert. Weiterbildung ist ein essenzieller Bestandteil unserer Erfolgsgeschichte.“
Lebensbegleitendes Lernen stellt den Querschnitt der kontinuierlichen Mitarbeiterschulung und Karriereentwicklung dar. Vor allem zu Pandemiezeiten steigt der Digitalisierungsbedarf in den Unternehmen, trotz sinkender Qualifizierungsbudgets. Laut einer aktuellen Studie von McKinsey ist seit Beginn der Corona-Pandemie der Anteil an Weiterbildungen in den digitalen Schlüsselqualifikationen um 75 Prozent gestiegen. Die Kunst der Führung ist es, die Karriere seiner Beschäftigten im Einklang mit den strategischen Unternehmenszielen zu planen und umzusetzen.


Bestandsaufnahme


Warten Sie nicht, bis Ihre Beschäftigten auf Sie zukommen. Halten Sie die Zügel in der Hand, analysieren Sie die Ist-Situation Ihres Unternehmens, gleichen Sie diese mit den operativen und strategischen Zielen ab und entwerfen Sie einen Fort- und Weiterbildungsplan. Und erfassen Sie die Auswirkungen Ihrer Angebote. Ihr Azubi schwärmt von einem bestimmten Instagram-Chanel? Die langjährige Verwaltungsangestellte legt Wert auf Strukturen und Ordnung? Nehmen Sie die Interessen wahr. Social-Media Management, digitale Datenbanken und CRM-Systemschulungen können einen Anreiz für den technologischen Wandel im Unternehmen herbeiführen. Weiterbildung ist Zukunft, gestalten Sie diese.

Gut zu wissen

 

  • Im Rahmen des Bundesprogramms „Aufbau von Weiterbildungsverbünden“ fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) seit Dezember 2020 das Projekt „Weiterbildungsverbund Thüringer Mittelstand“ unter Leitung des BVMW. www.bvmw.de/weiterbildungsverbund
  • Weitere Ansprechpartner zum Thema Weiterbildung finden Sie in den Netzwerken der Bildungsallianz: bildungsallianz.org und der Mittelstandsallianz des BVMW: www.bvmw.de/der-bvmw/sektionen/mittelstandsallianz


Céline Nickol
BVMW Referentin Bildung und Digitales
celine.nickol@bvmw.de

 

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