Mittelstand

Wenn uns die Welt um etwas beneidet, dann ist es der deutsche Mittelstand. Er ist Innovations-, Technologie- und Wirtschaftsmotor Deutschlands. Er erfindet sich ständig neu, steht für das internationale Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ und ist Garant für die stabile Stellung Deutschlands. Regional, national und rund um den Globus.

Berufung von Manuela Pfeifer stärkt Wirtschaftssenat

Manuela Pfeifer, Geschäftsführerin der Rubie´s Deutschland GmbH, wurde im Dezember in den Landeswirtschaftssenat des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Nordrhein-Westfalen berufen.

Manuela Pfeifer, Geschäftsführerin der Rubie´s Deutschland GmbH, wurde im Dezember in den Landeswirtschaftssenat des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Nordrhein-Westfalen berufen.

Die Berufung der Unternehmerin aus Bergisch-Gladbach in den Landeswirtschaftssenat des größten freiwillig organisierten Unternehmerverbandes Deutschlands nahm NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom BVMW vor. Im Landeswirtschaftssenat finden Repräsentanten erfolgreicher Mittelständler aller Branchen zusammen. Der Wirtschaftssenat ist die politische Speerspitze des Gesamtverbandes und setzt sich für werteorientiertes Unternehmertum zur Stärkung der Rahmenbedingungen der Sozialen Marktwirtschaft ein. Die Rubie´s Deutschland GmbH wurde im Jahre 1998 gegründet und ist eine Tochter des inhabergeführten US Konzerns  der Familie Beige, der Rubie´s Costume Inc., Co.. Heute arbeiten 165 Angestellte an vier Standorten an neuen Kostüm- und Accessoires-Trends und  erzielten im vergangenen Jahr einen Umsatz von 34 Mio. Euro. Die Rubies Netherlands b.v. ist eine hundertprozentige Tochter der Rubie´s Deutschland GmbH mit Sitz in Helmond (NL).

[Pressemitteilung]

 

Mittelstand

Der deutsche Mittelstand beeindruckt alle Welt. Auf seinen Schultern türmen sich Arbeitsplätze, technologischer Fortschritt und Innovations- sowie Aus- und Weiterbildungspotenziale der deutschen Arbeiterschaft. Unser Mittelstand steht für Qualität und Verlässlichkeit vor Ort und international.

1. KMU und Familienunternehmen. Wer gehört überhaupt zum Mittelstand?

Die Grenzen des Geschäftsbereichs, der als mittelständisch gilt, sind fließend. Der Begriff umfasst jedoch fast alle deutschen Unternehmen. Statistisch werden sämtliche Firmen mit weniger als 500 Beschäftigten als zugehörig betrachtet. De facto können aber auch weit größere Betriebe, sofern diese eigentümergeführt sind, dazuzählen. Transgenerational in Familienhand haben sie in ihrer Heimat einen fest angestammten Platz eingenommen. Kleine, mittlere und Familienunternehmen werden mit der Sammelabkürzung KMU zusammengefasst. Die mittelständischen Unternehmen insgesamt bilden eine heterogene Gruppe imposanter Größe, die in allen denkbaren Branchen tätig ist: Industrie – Handwerk – Dienstleistungen; Hidden Champions und Software Made in Germany – das Spektrum ist gewaltig. In absoluten Zahlen gehören weit über 3 Millionen KMU zum Mittelstand. Dessen kumulierte Interessen werden vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft – Unternehmerverband Deutschlands e. V. (BVMW) vertreten. Werden Sie Mitglied!

2. Mittelständische Wirtschaft in Deutschland: Flexibles Management 

Jahrelanges Akkumulieren von Know-how und Perfektionieren des Geschäfts sorgen trotz internationaler Wirtschaftskrisen dafür, dass Deutschland im europäischen wie globalen Wettbewerb weiterhin als Bastion der Stabilität bestehen kann. Der entscheidende Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg sind letztlich die mittelständischen Unternehmen. Sie erwirtschaften mehr als die Hälfte der Wertschöpfung und stellen mehr als 60 Prozent aller Jobs in Deutschland. Entsprechend hängt der Wohlstand in Deutschland signifikant von den Unternehmern des Mittelstandes ab. Auch ein Großteil der verfügbaren Lehrstellen und Ausbildungsplätze gehen auf sein Konto. Über 80% der betrieblichen Ausbildungen werden in mittelständischen Unternehmen absolviert. Aufgrund der hohen Qualität in Ausbildung und Produktion und den hohen Grad an Innovationen sind Unternehmen im deutschen Mittelstand oft marktführend, garantieren Jobs und behaupten sich auch über die Landesgrenzen hinweg. Sogar im Außenhandel können selbst kleinere Unternehmen oft beachtliche Zahlen vorweisen und tragen so dazu bei, dass Deutschland im Wirtschafts-Ranking der größten Exportnationen regelmäßig ganz vorn mit dabei ist. Gerade Mittelständler zeichnen sich vor allem durch ihre Innovationskraft aus und besetzen Nischen. Dabei ist einschränkend festzustellen, dass zwar viele Patente aus dem Mittelstand angemeldet werden, je kleiner ein Unternehmen jedoch ist, desto weniger neigt es zu innovativen Geschäftsmodellen. Wenn gute Ideen bereits vorhanden sind und nachgeahmt, verändert oder skaliert werden können, muss schließlich das Rad nicht ständig aufs Neue erfunden werden, um sich am Markt mit geistreichen Angeboten zu positionieren. Der Ausverkauf von Insolvenz bedrohter Unternehmen an internationale Investoren sollte nach Möglichkeit überprüft werden, um den Know-how Standort Deutschland in seiner Expertise nicht zu stark zu gefährden.

Von der Bedeutung des deutschen Mittelstandes zeugt darüber hinaus sein zufriedenes Personal, das sich in seinen beruflichen wie privaten Wünschen verstanden fühlt. Home-Office, Auszeiten, flexible Arbeitszeitmodelle – mittelständische Unternehmen agieren familienfreundlich und nehmen ihre Mitarbeiter ernst. Durch eine zufriedenstellende Work-Life-Balance wachsen Motivation und Identifikation mit Job und Unternehmen. Man ist hier nicht nur Teil eines Diagramms auf einem anonymen Flatscreen, sondern ein Mitarbeiter auf Augenhöhe, dessen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten möglicherweise Opportunitäten schaffen Verantwortung zu übernehmen und somit Karrierechancen liefern. Durch eine langfristige Bindung von Angestellten sichern Firmen ihren Fortbestand und sind möglicherweise imstande den derzeitigen Fachkräftemangel zu überkommen. Mittelständler agieren zusätzlich oft wertebezogen. Für soziales Engagement wird im Mittelstand verglichen mit Großunternehmen ein höherer Prozentsatz des Umsatzes aufgewendet. Überdies finden in ganz Deutschland alljährlich über 2000 Veranstaltungen für BVMW Mitglieder statt, die dem Networken und der Fortbildung dienlich sind. Allein die exorbitanten Verdienstmöglichkeiten im Managementbereich von Großbetrieben zu erreichen, ist für viele mittelständische Unternehmen illusorisch.

3. Zukunft: Digitalisierung und Datenschutz im Mittelstand

Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, hilft es, dass sich der Mittelstand regelmäßig und stetig neu erfindet, sodass die Spezialisierungsmechanismen weiter greifen können. Dazu braucht es neben dem vehementen Eintreten für seine Belange durch den BVMW und nachhaltiges Wirtschaften, verbunden mit einem hohen Anteil an Eigenkapital in Zeiten schwacher Konjunktur, vor allem eine Politik, die die Mitte der Gesellschaft ins Zentrum ihres Handelns stellt. Dadurch haben die KMU, sowie die Familienunternehmen freie Hand um die Wirtschaft anzukurbeln. Vereinfachte bürokratische Prozesse könnten mehr Menschen dazu bewegen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen. Um für die Existenzgründung optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, sollten der Breitbandausbau vorangetrieben werden, um von Beginn an digital wirtschaften zu können. Digitalisierung ist eines der zukunftsweisendsten Stichworte, die fallen, wenn es um die Zukunft des Mittelstandes und damit der deutschen Wirtschaft geht. Selbstredend sollte dabei der Datenschutz nicht außen vor bleiben. Wagnisse einzugehen und bei verantwortungsbewussten Handeln auch Fehler zuzulassen und sich einzugestehen, bietet die Möglichkeit, an diesen zu wachsen. Um den Fortbestand und das Florieren des Mittelstandes zu sichern existieren Fördermittel, die darauf abzielen, Nachteile gegenüber großen Unternehmen anzugleichen. Auf Bundes- und Landesebene stehen Wirtschaftsministerien beratend zur Seite, helfen bei der Organisation und dienen mit Investitionskrediten.

Berufung von Manuela Pfeifer stärkt Wirtschaftssenat

Manuela Pfeifer, Geschäftsführerin der Rubie´s Deutschland GmbH, wurde im Dezember in den Landeswirtschaftssenat des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Nordrhein-Westfalen berufen.

Manuela Pfeifer, Geschäftsführerin der Rubie´s Deutschland GmbH, wurde im Dezember in den Landeswirtschaftssenat des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Nordrhein-Westfalen berufen.

Die Berufung der Unternehmerin aus Bergisch-Gladbach in den Landeswirtschaftssenat des größten freiwillig organisierten Unternehmerverbandes Deutschlands nahm NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom BVMW vor. Im Landeswirtschaftssenat finden Repräsentanten erfolgreicher Mittelständler aller Branchen zusammen. Der Wirtschaftssenat ist die politische Speerspitze des Gesamtverbandes und setzt sich für werteorientiertes Unternehmertum zur Stärkung der Rahmenbedingungen der Sozialen Marktwirtschaft ein. Die Rubie´s Deutschland GmbH wurde im Jahre 1998 gegründet und ist eine Tochter des inhabergeführten US Konzerns  der Familie Beige, der Rubie´s Costume Inc., Co.. Heute arbeiten 165 Angestellte an vier Standorten an neuen Kostüm- und Accessoires-Trends und  erzielten im vergangenen Jahr einen Umsatz von 34 Mio. Euro. Die Rubies Netherlands b.v. ist eine hundertprozentige Tochter der Rubie´s Deutschland GmbH mit Sitz in Helmond (NL).

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