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Die aktuelle Freihandelspolitik: Chance oder Bedrohung für den Mittelstand?

Die insgesamt 800 befragten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) stehen den aktuell verhandelten Freihandelsabkommen überwiegend skeptisch gegenüber:

Nur eine Minderheit erwartet einen Vorteil für das eigene Unternehmen, etwa durch eine einfachere Erschließung neuer Absatzmärkte oder einen verbesserten Zugang zu Vorleistungsgütern. Gleichzeitig erwartet über die Hälfte der Befragten eine merkliche Intensivierung des Wettbewerbs. Ein besonderes Interesse bei neuen Freihandelsabkommen besteht in Bezug auf Schutzbestimmungen für Daten, geistiges Eigentum, regionale Bezeichnungen und vor Wirtschaftsspionage aber auch Vereinfachungen beim Zugang zu Informationen über Anforderungen in Auslandsmärkten und Visa-Bestimmungen sind von Bedeutung.

Ein klares Signal geht an die nationale Politik und Wirtschaftsverbände. Die deutliche Mehrheit der Befragten beklagt das unzureichende Informationsangebot zu TTIP und fordert bessere und umfassendere Informationen zu diesem Thema.

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