New Work: Wie der Mittelstand mit innovativen Arbeitskonzepten punktet

Homeoffice wird den Arbeitsalltag auch künftig prägen. Höchste Zeit, dass der Mittelstand schnellgestrickte Provisorien aus Zeiten der Pandemie durch leistungsstarke und tragfähige Konzepte ersetzen. Ein neues Angebot der Telekom hilft dabei.

Der digitale Wandel treibt den Mittelstand um – und zwar nicht nur technologisch. Auch organisatorisch gibt es allerhand zu tun. Vor allem junge Erwerbstätige sehnen sich nach zeitgemäßen Arbeitskonzepten mit flachen Hierarchien, flexiblen Arbeitsorten und -zeiten sowie innovativen Kollaborationsmodellen. Vier von zehn Studierenden, Auszubildenden oder Schülern würden dem Centre of Human Resources Information Systems zufolge ein Jobangebot ohne Möglichkeit zum Homeoffice gar nicht erst annehmen. „New Work ist das Schlagwort für die Zukunft der Arbeit“, sagt Achim Berg, Präsident des Digitalverbands Bitkom. Und das nicht erst seit Corona: Bereits 2019 wünschte sich laut einer Bitkom-Studie jeder zweite Berufstätige berufliche Auszeiten wie Sabbaticals, Vertrauensarbeitszeit, Arbeitszeitkonten oder Homeoffice, inzwischen können sich zwei von drei Beschäftigten (68 Prozent) vorstellen, auch nach der Pandemie öfter von zuhause aus zu arbeiten.

Das könnte klappen. Denn die Verbreitung der Heimarbeitsplätze hat pandemiebedingt einen Schub bekommen. Mit Inkrafttreten der bundesweiten Corona-Notbremse hieß die Devise Ende April 2021: Wer im Betrieb nicht zwingend anwesend sein muss, wird zum Arbeiten ins Homeoffice geschickt. Was für viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) noch vor wenigen Jahren undenkbar war, wurde damit Realität. Laut „Digitalisierungsindex Mittelstand“ der Deutschen Telekom führten bereits 74 Prozent der KMU im Befragungsjahr 2020 Homeoffice für ihre Mitarbeiter ein oder weiteten entsprechende Angebote aus.

Homeoffice kommt bei Beschäftigten gut an

Experten gehen davon aus, dass das Homeoffice nach der Pandemie für viele der Arbeitsplatz der Wahl bleiben wird. Die Mehrheit der Beschäftigten fühlt sich dort nämlich ziemlich wohl: Laut einer Analyse der DAK berichten Angestellte, die erstmals regelmäßig im Homeoffice arbeiten, von einer besseren Work-Life-Balance.

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) hat in seiner Fit4HomeOffice-Umfrage zudem ermittelt, dass die Arbeit im Homeoffice bei mehr als der Hälfte (55 Prozent) der „Heimarbeiter“ zu einer höheren Produktivität führt. „Für die Unternehmen gibt es keinen einfachen Weg zurück zu alten Büro-Routinen“, sagt der stellvertretende FIT-Leiter Wolfgang Prinz. Stattdessen gelte es, flexible Konzepte zu entwickeln, die Anforderungen und Wünsche von Arbeitgebern und -nehmern gleichermaßen erfüllen.

New Work: Wichtigstes Argument im Kampf um die besten Talente

Warum das für mittelständische Betriebe besonders wichtig ist? Qualifizierte Mitarbeiter sind der Schlüssel für Innovationen, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum, doch im Kampf um die besten Talente ziehen KMU oft den Kürzeren. Laut einer KMU-Studie der Gothaer-Versicherung im Sommer 2020 hat mehr als jeder dritte Mittelständler (39 Prozent) Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden und zu binden.

New Work könnte sich daher als wichtiger Gamechanger entpuppen. Immerhin sind flexible Arbeitszeitmodelle der Studie zufolge der wichtigste Faktor, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und ein familienfreundliches Arbeitsklima zu schaffen. 40 Prozent der befragten KMU haben dementsprechend bereits flexible Arbeitszeiten eingerichtet, viele wollen ihren Angestellten auch in der Post-Corona-Ära das Arbeiten von zu Hause ermöglichen.

Damit das klappt, braucht es vor allem eine leistungsstarke Grundausstattung. Gerade erst hat eine europaweite Studie von Ricoh in europäischen mittelständischen Unternehmen offenbart, dass das Homeoffice-Erlebnis unter unzureichenden IT- und Kommunikationswerkzeugen massiv leidet. Demnach fällt es aufgrund von Kommunikations- und Technologieproblemen jedem Dritten (31 Prozent) schwer, bei der Arbeit im Homeoffice motiviert und engagiert zu bleiben.

Passgenaue Zusammenstellung der Homeoffice-Ausrüstung

Um hier gegenzusteuern, hat die Telekom das MagentaBusiness Homeoffice-Angebot entwickelt. Dieses ermöglicht kleinen und mittelständischen Unternehmen, die passende Ausrüstung für die Heimarbeitsplätze ihrer Belegschaft per Online-Konfigurator passgenau zusammenzustellen. Doch die Telekom-Experten erleichtern nicht nur die Auswahl der richtigen Technik und Tools: „Wir bieten zusätzlich relevante Informationen rund um das Homeoffice, wie zum Beispiel zu steuerrechtlichen Fragen oder Fördermittel-Beantragung“, sagt Thomas Spreitzer, Leiter Vertrieb KMU und Marketing Geschäftskunden der Telekom Deutschland. Auf Wunsch übernehmen die Servicemitarbeiter der Telekom auch die Installation vor Ort. Damit steht auch im Mittelstand Homeoffice und New Work nichts mehr im Wege.

 


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