Wie Sie die Unternehmensnachfolge erfolgreich vor die Wand fahren

Das Aufeinandertreffen der Generationen kann in der Unternehmensnachfolge schnell für Konflikte sorgen. Finden Sie heraus, welche die häufigsten Konfliktpotenziale und Fehler in der Nachfolge sind und wie Sie diese vermeiden können. 

Fehler 1: Zu spät mit der Planung beginnen 

Damit das Unternehmen nach Ihrem Ausscheiden weiterhin erfolgreich operieren kann, bedarf es einiger gründlicher Vorbereitung hinsichtlich der Nachfolgeplanung. Dabei sollte diese möglichst vorausschauend sein. Sie sollten sich bereits drei bis fünf Jahre vor Ihrem geplanten Ausscheiden konkrete Gedanken über Ihre Nachfolge machen. Dabei ist die Planung ein wichtiges strategisches Projekt, das Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten  

Fehler 2: Unkonkrete und intransparente Planung 

Soll die Übernahme familienintern stattfinden oder suchen Sie einen externen Nachfolger? Besonders durch ein klares Anforderungs- und Kompetenzprofil können Sie sich einen Überblick verschaffen, wer für die Nachfrage am geeignetsten sein könnte. Wichtig ist darüber hinaus auch eine offene Kommunikation Ihrerseits. Zeigen Sie sich neuen Ideen und Vorstellungen gegenüber offen und lassen Sie Ihre engsten Vertrauten und die Familie frühzeitig an Ihren Plänen teilhaben, um falsche Erwartungen und nachträgliche Konflikte zu vermeiden.  

Fehler 3: Den Alltag bei der Planung vergessen 

Trotz der großen Bedeutung eines erfolgreichen Generationenwechsels gilt es, das Tagesgeschäft nicht zu vernachlässigen. Verschieben Sie notwendige Veränderungen und Investitionen nicht, sondern finden Sie eine Balance zwischen der Zukunftsplanung und den anliegenden täglichen Aufgaben. Dieses Vorgehen bietet die Möglichkeit, die Nachfolgegeneration in die Entscheidungsfindung einzubeziehen und die Arbeitsweise und Perspektiven der anderen Seite besser zu verstehen.  

Fehler 4: Auf Hilfe verzichten 

Bei einer erfolgreichen Unternehmensübergabe gibt es einiges zu beachten, was einen hohen Planungsaufwand mit sich bringt. Nicht umsonst scheitern über 70 Prozent der Betriebsübergaben von der ersten zur zweiten Generation. Es ist daher empfehlenswert, die Nachfolgefrage nicht allein zu schultern, sondern sich professionelle externe Unterstützung zu holen. Dabei steht eine gemeinsame, offene Standortbestimmung des Betriebes an erster Stelle, um die wichtigsten Faktoren für die künftige Ausrichtung des Betriebs zu analysieren und Pläne für den Übergang einzuleiten. Darauf aufbauend können Sie sich mit Ihrem Berater oder Ihrer Beraterin sowohl über die Art der Nachfolge als auch die konkrete Umsetzung auseinandersetzen. 

Im Video erfahren Sie, welche weiteren Fehler Sie bei Ihrer Nachfolge vermeiden können:

Quellen: https://richter-unternehmensberatung.de/unternehmensnachfolge/ 

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