In der Kälte liegt die Kraft!

Eisbaden gilt als immunstärkend, gesundheitsfördernd und soll bei vielerlei körperlichen wie mentalen Beschwerden helfen: Auch im BVMW- Gesundheitsnetzwerk haben wir einmal den Sprung ins kalte Nass gewagt!

 „Eisbaden bringt neue Power fürs Immunsystem. Die kalten Temperaturen sorgen nicht nur für ein optimiertes Herz-Kreislauf-System, sondern auch für eine tiefere Atmung und vermehrte Sauerstoffversorgung“, erklärt BVMW-Gesundheitsexperte Dr. Jens Barthel: „Man muss wirklich ganz bei sich sein – Eisbaden ist vor allem Willenskraft und Überwindung. Dein Körper sagt dir in dem Moment, was Du machen sollst.“ Gemeinsam mit Fitnessweltmeister Peter Kotschenreuther appeliert der Experte aus unserem Gesundheitsnetzwerk daran, vor allem in Zeiten des Stillstandes auf seinen Körper zu hören und Neues zu wagen: „Hintergrund war vor allem, auch in der trainingsfreien Zeit seinem Körper etwas Gutes zu tun und zur eigenen Leistungserhaltung beizutragen. Eisbaden kann dabei viele positive Aspekte miteinandervereinen und ist das Erlebnis einfach wert – vor allem für Unternehmer, die ihre Grenzen neu austesten und gleichzeitig fit und gesund bleiben wollen!“

Großer Beliebtheit erfreut sich das Eisbaden vor allem seit Pionieren wie dem Niederländer Wim Hof, welcher derzeit 26 Weltrekorde im Aushalten extremer Kälte hält. Darunter bestieg er den Kilimandscharo lediglich in Shorts und Schuhen und lief – auch hier nur mit Shorts und Schuhen bekleidet – innerhalb von fünfeinhalb Stunden einen Marathon in Finnland bei -20 Grad Außentemperatur. Die nach ihm benannte Wim-Hof-Methode vereint dabei gezieltes Atem-, Konzentrations- und Kältetraining miteinander. Studien zufolge kann mithilfe des Kältetrainings vor allem das Immunsystem nachhaltig gestärkt werden: „Das ist vor allem in Zeiten wie diesen sehr wichtig, um unsere Immunabwehr mit allen Kräften zu verbessern – Eisbaden ist die Impfspritze fürs Immunsystem!“

Wer sich ans Eisbaden herantrauen will, sollte im Voraus aber auch einige Risiken beachten: Vor allem Vorerkrankungen wie Herz-Kreislaufprobleme und Bluthochdruck – nicht umsonst auch als Unternehmerkrankheiten bekannt – können das Kältetraining zu einer Gefahr machen. Außerdem sollte auch zu langes Eisbaden vermieden werden, um sich vor Kälteschäden und Unterkühlung zu schützen: „Selbstüberschätzung kann gefährlich sein. Eine gezielte Vorbereitung an die neuen Belastungen ist das A und O“, empfiehlt der Gesundheitsexperte weiter.

Eisbaden trainiert damit nicht nur körperliche Abwehrkräfte, sondern hat auch ganz klare Effekte auf das psychische Empfinden: „Man trainiert seinen Körper, Stresssituationen besser auszuhalten. Kälteübungen können damit auch nachhaltig die Stimmung aufhellen und fördern unser Konzentrationsvermögen. Allein die Willenskraft, die man für den Eintritt ins Wasser aufbringen muss, ist überwältigend. Daher ist Eisbaden genau das Richtige für Unternehmer, die an ihrer Willensstärke und ihrem Fokus arbeiten möchten: Denn vielleicht sollten wir auch im Unternehmeralltag öfter mal wagen, ins kalte Wasser zu springen – und raus aus der Komfortzone!“

Erfolgreiche Unternehmensführung beginnt mit einem gesunden Geist & Körper und führt weiter zu nachhaltiger Entwicklung und Umsetzung von Organisationsstrukturen, Arbeitsbedingungen sowie bedarfsorientierten Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten.Wie steht es in Ihrem Unternehmen um das Thema Gesundheitsförderung? Nehmen Sie jetzt an unserer Bedarfsumfrage teil!

Video: MDR

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