Wie Google den Stellenmarkt disruptiv verändert

Im Experten Talk erläuterte Thorsten Piening die Prinzipien des Suchmaschinenmarketings im Personal-Recruiting und zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, wie Unternehmer/innen im Internet neue Mitarbeiter gewinnen und das Suchmaschinenmarketing für I...

Die Veränderungen bei der Stellensuche und den Stellenangeboten im Internet hat der Bundesverband Mittelständischer Wirtschaft Münsterland aufgegriffen und zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, v.l. Thorsten Piening, Robert Kleinschmidt und Herbert Eick. Bild: Goswin Horstmann

„Wenn wir früher eine Stelle oder Mitarbeiter gesucht haben, haben wir uns am Wochenende die Zeitung mit einer Fülle von Anzeigen gekauft“, blickte Robert Kleinschmidt am Mittwochabend zurück. „Heute“, so der BVMW-Leiter des Kreisverbands Warendorf „nutzen Firmen immer mehr das Internet.“ Insbesondere der Start von „Google for Jobs“ im Mai letzten Jahres habe das Nutzerverhalten von Stellensuchenden gewandelt. Wie müssen Unternehmer darauf reagieren? Zu dieser Frage hatte er zusammen mit dem Warendorfer BVMW-Team-Kollegen Herbert Eick Führungskräfte aus der Region ins Hotel-Restaurant Bartmann nach Sendenhorst eingeladen. 

Als fachkundigen Referenten stellte Herbert Eick den mehr als 50 Gästen Thorsten Piening vor. Der Dozent und Autor im  Bereich Online-Marketing aus Bielefeld ist als Experte für die Personalakquisition bekannt und hat vor sieben Jahren die „persomatch GmbH“ gegründet. Damit hilft er kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Suche nach geeignetem Personal. „ Wer von Ihnen hat keinen Fachkräftebedarf?“ richtete er gleich zu Beginn die Frage ans Publikum. Niemand meldete sich. „ Drei Millionen Neubesetzungen von Stellen jedes Jahr sprechen eine deutliche Sprache“, sagte er gleich zu Beginn seines informativen und spannenden Vortrags. Er verglich Suchmaschinen und stellte fest: „ Nur über Google können erfolgreich strukturierte Angebote gemacht und Stellen gefunden werden“.Dabei werde es immer wichtiger, die Stellen so zu bewerben, dass sie attraktiv sind.„ Nennen Sie Benefits, mit denen Sie ihr Personal rekrutieren. Das sind zum Beispiel kostenlos Kaffee, Tee und Obst zur Verfügung zu stellen, aber auch weitere Vergünstigungen wie Fahrräder oder Bustickets anzubieten.

Der Referent verschwieg nicht, dass Google von seinen Nutzern Daten speichert.  „Die Jobbörsen haben Angst  vor Google, und sie ist berechtigt“, machte er deutlich. 

Mit Hilfe seiner „persomatch“ sei es möglich, eines von drei Standard-Paketen für eine optimale Positionierung zu setzen und Google Adds zu nutzen, die schnell und gezielt zum Erfolg führten. 

Mit dem Hinweis auf eine Online-Marketing Konferenz Ende März in Bielefeld endete sein Vortrag.

Der Abend wurde mit intensiven Diskussionen, dem regen Austausch zwischen allen anwesenden Unternehmern erfolgreich abgeschlossen.

Redaktion und Bild unten: Angelika Knöpker

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