Dirk Müller-Kästner, unabhängig

Seine Antwort hat er uns am 16.1.2021 im Folgenden zur Verfügung gestellt.

Wir danken für seinen Input und seinen Dialog mit dem Mittelstand.

Weitere Infos auf der Website Dirk-Müller-Kästner.

 

Frage 1: „Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, um die wirtschaftliche Entwicklung in Ihrer Stadt/ Gemeinde dauerhaft zu sichern?“

Die Wirtschaft in Oberursel muss auf mehreren Standbeinen stehen. Kleine, inhabergeführte Geschäfte und Unternehmen mit wenigen Beschäftigten sind ebenso wichtig wie mittelständische Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern. Das größte Problem dieser Unternehmen ist der Fachkräftemangel. Viele Fachleute können sich das Leben im Vordertaunus nicht leisten. Die Stadt kann mit bezahlbaren Wohnungen entgegensteuern. Zudem sind noch bessere ÖPNV-Anbindungen vonnöten.

Von einer starken, stets erreichbaren städtischen Wirtschaftsförderung können ansässige Mittelständler im Bedarfsfall nicht nur bei der Suche nach geeigneten Erweiterungsflächen im Stadtgebiet unterstützt werden. Zudem kann die Wirtschaftsförderung mit kompetenter Beratung und Begleitung zur Ansiedlung neuer Unternehmen beitragen.

 

Frage 2: „Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als Spitzenkandidat widmen wollen?“

Unternehmen und wollen kompetent beraten werden und brauchen schnelle Informationen oder zum Beispiel Genehmigungen.  Die Stadtverwaltung muss entsprechend effizient, schnell und kompetent arbeiten. Dazu ist der Ausbau der Digitalisierung im Rathaus erforderlich.

 

Frage 3: „Bei welcher Herzensangelegenheit wünschen Sie sich die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft vor Ort?“

Wichtig ist für mich, dass der Mittelstand zu einem funktionierenden Stadtleben und damit zu einem attraktiven Gewerbestandort Oberursel beiträgt. Dazu gehört auch Engagement im sozialen und im kulturellen Bereich. Ehrenamtlich Engagierten in Vereinen und Initiativen sind bei ihrer Arbeit häufig auf Unterstützung oder Partner angewiesen. Die Stadt funktioniert nur gut, wenn alle Bereiche zusammenarbeiten. Sie alle noch weiter zusammenzubringen ist meine „Herzensangelegenheit“.