Tim Hordorff, FDP

Philipp Herbold ist Spitzenkandidat für die FDP Bad Homburg. Wir haben ihn bereits als Spitzenkandidat für die FDP Hochtaunuskreis befragt: Seine Antworten finden Sie ebenfalls hier. Vielen Dank dafür. 

 

Tim Hordorff ist Ortsvorsitzender der FDP Bad Homburg als auch Kandidat auf Listenplatz 3 der FDP Bad Homburg und hat sich bereit erklärt, die drei Fragen des Mittelstands zu beantworten. Seine Antworten (s.u.) hat er uns am 9.2.2021 zur Verfügung gestellt. Wir danken für seinen Input und seinen Dialog mit dem Mittelstand. Weitere Infos auf der Website FDP Bad Homburg.

 

Frage 1: „Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, um die wirtschaftliche Entwicklung in Bad Homburg dauerhaft zu sichern?“

Bad Homburgs Wohlstand ist durch eine kluge Wirtschaftspolitik entstanden. Es braucht Planungssicherheit für die Unternehmen, die bereits vor Ort sind und eine Perspektive für die Ansiedlungen weiterer gesunder und wachsender Unternehmen in Bad Homburg. Wir Freie Demokraten stehen daher klar gegen eine Erhöhung der kommunalen Steuern in Bad Homburg. Gleichzeitig müssen wir mehr Geld in unsere Wirtschaftsförderung und unsere Infrastruktur investieren. Die schnelle Anbindung an Frankfurt ist ein Grundpfeiler für viele Unternehmen. Eine weitere Einschränkung des Autoverkehrs sehen wir daher sehr kritisch. Wir stehen viel mehr für eine weitere Autobahnauffahrt in Ober Eschbach um die Ober Eschbacher Innenstadt zu entlasten. Bad Homburg hat nicht mehr viele freie Gewerbefläche – diese müssen wir nutzen! Eine attraktive Einkaufsstraße ist das Aushängeschild des städtischen Gewerbes. Die Louisenstraße ist das belebte Zentrum unserer Stadtgesellschaft. Wir möchten mit den Einzelhändlern vor Ort zusammenarbeiten und gemeinsam ein Gesamtkonzept „Bad Homburger Innenstadt“ erarbeiten. Gemeinsam können wir so eine digitalere und kundenfreundlichere Einkaufsstadt entwickeln.

 

Frage 2: „Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als Spitzenkandidat widmen wollen?“

In der heutigen Zeit spielt eine flächendeckend ausgebaute digitale Infrastruktur eine besondere Rolle. Funklöcher und fehlende Glasfaseranschlüsse helfen weder der Wirtschaft, noch dem einzelnen Bürger. Bad Homburg liegt hier weit zurück. Auch ein stabiler Infrastrukturplan für Bad Homburg, der verschiedene Verkehrsträger zusammen bringt und nicht gegeneinander ausspielt spielt für uns Freie Demokraten eine wichtige Rolle.

 

Frage 3: „Bei welcher Herzensangelegenheit wünschen Sie sich die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft vor Ort?“

Bad Homburg hat als Kreisstadt in der Rhein-Main-Region eine besondere Rolle. Als Kongressstadt vor den Toren Frankfurts haben wir eine historische Tradition von kleineren Messen und Kongressen. Auch diese hat einen erheblichen Anteil an der Stärke unserer Kurstadt. Eine Stärkung unseres Kongresswesens in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft spielt für uns Freie Demokraten daher eine wichtige Rolle. Aber auch der Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft hängt erheblich von der Mitarbeit unserer Unternehmen vor Ort zusammen. Die Förderung von Kunst und Kultur und eine starke Einbringung in Ehrenamt und Gesellschaft durch lokale Unternehmen stärkt diesen sehr. Wir wollen uns zudem mit den Unternehmen vor Ort für eine weitere Stärkung unserer Ausbildungsbetriebe einsetzen – das stärkt die Wirtschaft und unsere Stadt. Nicht zuletzt freuen wir uns über einen intensiven Dialog mit den Unternehmen vor Ort. Uns ist es wichtig zu wissen, wo der „Schuh drückt“.