Stephan von Hammel, Bündnis 90/ Die Grünen

Stephan von Hammel ist Spitzenkandidat von Bündnis 90/ Die Grünen Grävenwiesbach. Seine Antworten (s.u.) hat er uns am 28.2.2021 zur Verfügung gestellt. Wir danken für seinen Input und seinen Dialog mit dem Mittelstand. Weitere Infos auf der Website Bündnis 90/ Die Grünen Grävenwiesbach.

 

Frage 1: „Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, um die wirtschaftliche Entwicklung in Ihrer Stadt/ Gemeinde dauerhaft zu sichern?“

Antwort: Neben einem schnellen Internet (siehe Frage 2) ist für Unternehmen heute eine gute Anbindung an den Nahverkehr sehr wichtig. Wir setzen uns für eine beschleunigte Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau der Taunusbahn ein, damit Grävenwiesbach sowohl für Unternehmen als auch für die Bürger*innen ein attraktiver Standort ist. Des Weiteren möchten wir gezielt die Ansiedlung von kleinen und mittleren Gewerbetreibenden in Grävenwiesbach fördern.

 

Frage 2: „Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als Spitzenkandidat widmen wollen?“

Antwort: Durch die Corona-Krise hat sich die Digitalisierung der Wirtschaft beschleunigt, mit zum Teil auch sehr positiven Auswirkungen auf unsere Umwelt. Durch die verstärke Nutzung des Home-Office entfallen zum Beispiel Fahrten mit dem Auto zum Arbeitsplatz oder Flugreisen. Unabdingbare Grundlage der Digitalisierung ist allerdings eine ausreichende Breitband-Infrastruktur. Grävenwiesbach hat hier leider einen klaren Standortnachteil, den wir zum Vorteil des Mittelstands als auch der einzelnen Bürger*Innen beseitigen wollen.

 

Frage 3: „Bei welcher Herzensangelegenheit wünschen Sie sich die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft vor Ort?“

Antwort: Es sind zwei Themen, die den GRÜNEN in Grävenwiesbach am Herzen liegen und bei denen wir auf die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft hoffen.

1.)    Um die Klimawende zu realisieren, ist es unbedingt erforderlich, dass die Unternehmen nachhaltig produzieren, und dies als integraler Bestandteil unseres Ziels, Grävenwiesbach bis 2035 klimaneutral zu machen. Wir wünschen uns, dass die Unternehmen regenerative Energien in ihrer kompletten Produktionskette nutzen. Die Unternehmen müssen selbstverständlich dabei bei der Energie-Erzeugung (z.B. durch Solaranlagen auf ihren eigenen Gewerbeflächen) und -nutzung durch die Bereitstellung von Infrastruktur unterstützt werden.

2.)    Die Ansiedlung von zukunftsträchtigem und innovativem Gewerbe würde Grävenwiesbach sehr gut tun: Neue Unternehmen, die großen Wert auf Umwelt- und Klimaverträglichkeit legen und damit zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.