Katja Adler, FDP

Katja Adler ist Spitzenkandidatin der FDP Oberursel. Die Antworten (s.u.) hat sie uns am 24.2.2021 zur Verfügung gestellt. Wir danken für ihren Input und ihren Dialog mit dem Mittelstand. Weitere Infos sind auf den Websites Katja Adler und FDP Oberursel zu finden.

 

Frage 1: „Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, um die wirtschaftliche Entwicklung in Oberursel dauerhaft zu sichern?“

Oberursel braucht eine kluge und zukunftsweisende Wirtschaftsförderung, die Dienstleistungen und Unternehmen in Oberursel hält und neue Gewerbe ansiedelt, denn „Wirtschaft wird vor Ort gemacht“. Dazu gehört eine Planungssicherheit für hier bereits angesiedelte Unternehmen ebenso wie eine interessante Perspektive zur Ansiedelung weiterer gesunder und wachsender Unternehmen. In Oberursel stehen wir in der Höhe der Gewerbesteuer mittlerweile auf einem Spitzenplatz im näheren Umland. Der Gewerbesteuersatz ist daher dringend zu senken, um für Dienstleistungen und Unternehmen als Gewerbestandort attraktiv zu bleiben oder wieder zu werden. Nur so können wir im Wettbewerb mit den umliegenden Gemeinden bestehen. Wir brauchen eine gute und sichere Infrastruktur mit einem Verkehrskonzept, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt einschließt. Unsere gute und schnelle verkehrliche Anbindung ist Grundvorraussetzung weiteren Wachstums. Daher wird eine Beschränkung auf einzelne Technologien der Mobilität kritisch gesehen. Die Gewerbeflächen, die uns noch zur Verfügung stehen, müssen sinnvoll und gezielt für starkes Gewerbe genutzt werden.

Oberursels Innenstadt hat Potential, welches nicht umfänglich ausgeschöpft wird. Naheliegende Shopping-Center und Online-Bestell-Plattformen stehen in starker Konkurrenz zum heimischen Einzelhandel. Hier gilt es, den bestehenden Einzelhandel weiter zu vernetzen, zu unterstützen und online-Plattformen wie „Heimvorteil-Oberursel“ auszubauen.    

 

 

Frage 2: „Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als Spitzenkandidat widmen wollen?“

Eine gute digitale, verkehrliche und soziale Infrastruktur sind Grundpfeiler gelingender Wirtschaftsförderung und gleichzeitig Voraussetzung, mit zukünftigen wettbewerblichen Anforderungen Schritt halten zu können. Diese Voraussetzungen, passend für Oberursel zu schaffen, ist unser Ziel. Der Gewerbesteuerhebesatz ist in Form der Standortkosten zudem wichtiger Entscheidungsträger für oder gegen Oberursel als neuer oder bleibender Unternehmensstandort. Diesen Hebesatz wollen wir senken.   
 

 

Frage 3: „Bei welcher Herzensangelegenheit wünschen Sie sich die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft vor Ort?“

Oberursels Innenstadt schöpft sein Potential und die hohe Kaufkraft der Oberurseler Bürger nicht aus. Mit dem gesamten Areal des Rathauses hätten wir eine große zusammenhängende Fläche, neue innovative Ideen in Oberursel umzusetzen. Ideen, die einen Verbund von hoher Aufenthaltsqualität und hoher Frequenz schaffen können und unsere Innenstadt attraktiver machen. Hier sind wir Freien Demokraten seit Jahren dran, mit dem gesamten Rathausareal Möglichkeiten zu erhalten und Impulse zu schaffen, um innovative Stadtentwicklung voranzutreiben und dadurch auch die Kaufkraft in Oberursel zu halten. Hier wünsche ich mir die Unterstützung des heimischen Mittelstandes.