Hartmut Müller, CDU

Hartmut Müller, Spitzenkandidat der CDU Schmitten. Seine Antworten (s.u.) hat er uns am 21.01.2021 zur Verfügung gestellt. Wir danken für seinen Input und seinen Dialog mit dem Mittelstand. Weitere Infos auf der Website CDU Schmitten.

 

Frage 1: „Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, um die wirtschaftliche Entwicklung in Ihrer Stadt/ Gemeinde dauerhaft zu sichern?“

Schmitten liegt im Trend. Wie meine ich das? Nun, 78% der Deutschen wünschen sich ein Leben auf dem Dorf oder in einer Kleinstadt, 47% der Großstädter würden lieber aufs Land ziehen (Quelle: Infratest-dimap). Durch die Pandemie hat sich dieser Trend noch verstärkt. Schmitten nah an der Metropole Frankfurt und am Rhein-Main Gebiet gelegen bedient die wachsende Nachfrage nach Heimat, Nachbarschaft und Regionalität. Ideale Bedingungen, um hier zu leben und zu arbeiten. Für den Mittelstand ergeben sich hier zwei Ansätze: Zum einen ein für Arbeitnehmer von innovativem Gewerbe attraktiver Standort inmitten der Natur mit einer hohen Lebensqualität und zum anderen die Chance, mit passenden Angeboten aus dem Bereich Gastronomie, Tourismus und Gesundheit im Luftkurort erfolgreich zu sein. Dafür braucht es ein schnelles Internet, eine weitere Stärkung der Mobilität und eine stabile Gewerbesteuer. Mit unserer neuen Bürgermeisterin Julia Krügers (CDU) hat der Mittelstand und interessierte Unternehmen eine Partnerin auf Augenhöhe im Rathaus, die zudem aktiv helfen wird, entsprechende Räumlichkeiten zu finden.

 

Frage 2: „Was ist ein wesentliches Anliegen des Mittelstands, dem Sie sich als Spitzenkandidat widmen wollen?“

Die aktuelle Lage inmitten der Pandemie ist für den Mittelstand und Unternehmen in vielen Branche sehr herausfordernd. Es darf keine Erhöhung der Gewerbesteuer geben und wir wollen ein Kompetenznetzwerk mit Vortragsreihen, Austausch und Beratung bei Anträgen und Förderungen aufbauen, um gemeinsam die Krise bestmöglich zu überstehen und uns für die Zeit nach Corona erfolgreich vorzubereiten. Für Freiberufler und Firmen setzen wir uns für ein kleines Gründer- bzw. "Coworking"-Zentrum ein, mit angeschlossenem "Colearning" und Ort für die Jugend. Das hat zwei Vorteile: Dezentrale Möglichkeiten für Mitarbeiter auch mal nicht aus dem Home-Office arbeiten zu müssen sowie kreativer Austausch und Kooperation. Und durch den Kontakt zur Jugend auch die Möglichkeit, um gute Auszubildende frühzeitig zu finden.

 

Frage 3: „Bei welcher Herzensangelegenheit wünschen Sie sich die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft vor Ort?“

Wir wollen eine enge Kooperation bei gemeinsamen Aktionen und Maßnahmen, den Standort Schmitten weiter zu stärken und bekanntzumachen. Darüber hinaus ist für Schmitten als Flächengemeinde mit neun Ortsteilen, die freiwillige Feuerwehr sehr wichtig. Hier ist es wichtig, Arbeitsplätze im Ort zu sichern und auszubauen, auch um die Tageseinsatzstärke zu gewährleisten.