Alles über "Smart Video Production"

Rund 60 Unternehmer und Marketing-Experten aus der Region trafen sich am 7.Februar in den neuen Räumen der Scarlito Videoagentur um zu lernen, wie man auch mit "Bordmitteln" professionelle Videobeiträge produzieren kann.

In seiner Begrüßung stellte Frank Patt, Leiter des Kreisverbandes Oberbergischer Kreis klar:

Smart Video Production ersetzt nicht die Erstellung eines Marketing- und Kommunikationskonzeptes.
Auch sollte man bei der Produktion des "großen" Imagefilms für das Unternehmen keinesfalls auf professionelle Hilfe verzichten.

Trotzdem gibt es viele Einsatzbereiche im Unternehmen, um auch mit dem Smartphone Aufnahmen zu machen und diese online zu veröffentlichen. Berichte über Messeauftritte, Interviews mit Geschäftsleitung oder Experten, die Erstellung eines Online-Newsletters, Berichte über Events, die Vorstellung neuer Kollegen oder die Präsentation von Referenzprojekten.... die Einsatzmöglichkeiten für "Smart Video" sind fast unendlich!

Um auch bei "Smart" Video einen profesionellen Eindruck zu hinterlassen, gilt es vieles zu beachten. Schon der kleinste Dreh benötigt zunächst eine Storyline. Es ist verheerend, einfach "drauf zu halten" ohne sich im Vorfeld zu überlegen  was genau für wen in welcher Form präsentiert werden soll. Diese Grundfragen setzen den Rahmen für das Handlungsfeld, in dem sich die anschließende Videoproduktion bewegen soll. 

Bezüglich der zu verwendenden Technik erläuterten die Referenten von Scarlito zunächst die Einstellungsmöglichkeiten bei modernen Smartphones und gaben anschließend einen Überblick über sinnvolles Zubehör vom Richtmikrofon und der Vorsatzlinse bis hin zu bezahlbaren Hilfen für Ausleuchtung und Kamerastabilisierung. 

Im zweiten Teil des Workshops wurde an praktischen Beispielen gezeigt welche Möglichkeiten moderne Smartphones von der Zeitlupe bis zur VR-Aufnahme bieten. Auch Aufnahmen vor einem sogenannten "Green Screen" bedürfen nicht zwingend einer teuren Kameratechnik. Um den Protagonsten vor beliebigen Hintergründen abzubilden können auch ein Smartphone und ein paar kostenlose Apps genügen wenn man weis, auf was bei der Produktion zu achten ist.

Wie sollte eine Szene ausgeleuchtet sein, damit die Gesichter weder "flach" aussehen, noch mit dem Hintergrund verschwimmen? Was kann ich als Interviewer tun, damit der Protagonist vor der Kamera seine nervosität verliert und "natürlich" wirkt?

Insgesamt bot der Workshop eine unglaubliche Breite an Informationen. Trotzdem bleibt dank des offenen Feebacks am Ende der Veranstaltung eine wesentliche Erkenntnis für die Referenten: Das nächste mal sollten die Gruppen nach dem Stand Ihrer Vorkenntnisse aufgeteit werden, da sich im Teilnehmerfeld zwischen Anfänger und Semi-Profi nahezu alle Kompetenzebenen wiederfanden.        

Video

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