Aussetzung der Insolvenzantragspflicht - Status und Folgen

Zum Schutz von Unternehmern, die durch Corona in Schieflage geraten sind, hatte das Bundesjustizministerium die Insolvenzantragspflicht unter bestimmten Voraussetzungen ab dem 1.3.2020 befristet aufgehoben (derzeit bis zum 30.9.).

Damit wurde auch ein gutes Stück Gläubigerschutz außer Kraft gesetzt. Es ist nicht auszuschließen, dass im Falle einer Konkurswelle zum Stichtag auch viele gesunde Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen werden...

In unserem Online-Seminar am 3. September beleuchteten unsere Experten, Rechtsanwalt Dr. Marcus Kirchhof, Köln und Wirtschaftsprüfer Dieter Wagener, Gummersbach, die Grundlagen der Pflicht zur Insolvenzbeantragung sowie die praktischen Konsequenzen der derzeit geltenden Ausnahmeregelungen.

Wichtig zu wissen:

Die derzeit im Kabinett diskutierte Verlängerung der Aussetzung wird voraussichtlich nur für den Insolvenzgrund der Überschuldung gelten. Für den weitaus häufigeren Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit ist eine Verlängerung nicht vorgesehen, hier wird voraussichtlich zum 1.10. wieder die althergebrachte Insolvenzantragspflicht gelten.

Für weitere Fragen oder bei Interesse am Handout zur Veranstaltung genügt eine formlose email an frank.patt@bvmw.de

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