BVMW: Frauen verändern laufend die Welt. Frühlings-Atmen. Gold-Wandern

Ein Gedicht ist immer dabei. Die 4. BVMW [aktiv] „Führungsfrauen gehen ihren Weg – gemeinsam Frischluft und Impulse tanken“ fand unter dem Motto „Mein Weg als Führungsfrau – Mit allen Sinnen“ statt. Führungsfrauen wanderten zum 4. Mal gemeinsam.

Unternehmerische Reise „Frühlings-Atmen und Gold-Wandern“

Ein Gedicht ist immer dabei. Die 4. BVMW [aktiv] „Führungsfrauen gehen ihren Weg – gemeinsam Frischluft und Impulse tanken“ fand unter dem Motto „Mein Weg als Führungsfrau – Mit allen Sinnen“ statt. Führungsfrauen wanderten zum 4. Mal gemeinsam,  um ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz mit ihren Wegbegleiterinnen zu teilen und gemeinsam zu reflektieren. Die Expertinnen waren Geschäftsführerinnen, Inhaberinnen, Unternehmerinnen, weibliche Führungskräfte. Als Gastgeber fungierten Elisabeth Schmid, Business Coach, Consultant, Speaker, von den „Die Raumgeber“ aus Wertingen und Michael Heilig, „Der Mittelstand. BVMW Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.“ aus dem DONAURIES.

Formel: Durchatmen, Impulse, Austausch, Diskussion. „Goldig und mit allen Sinnen“

Die Formel und das Format der gemeinsamen BVMW Veranstaltung war dieses Mal das Durchatmen in einer etwas anderen Atmosphäre mit wertvollen Impulsen, gemeinsamen Gesprächen, Austausch und Diskussion. Das Motto hieß: „Goldig und mit allen Sinnen“. In der Nördlinger Backstube einer Handwerks-Bäckerei wurde zunächst, angeleitet von Meisterhand, die Marschverpflegung selbst kreiert. Es wurden Brezeln geschwungen, ein Teigflecht-Kursus gemacht und Würstchen eingehüllt und goldfarben gebacken. Von dort brachen die Frauen zur gemeinsamen „Frühlings-Duft-Wanderung“ über verschiedene Impuls-Stationen entlang des Goldbachs nach Goldburghausen (Museum) zum Geotop Goldberg auf. Dort wurden sie auf der Goldbergwanderung mit einem grandiosen Ausblick über den Meteoriten-Krater belohnt. Sie folgten Tierpfaden in unwegsamem Gelände, erfuhren etwas über den Meteoriten und die Besiedelung seit der Steinzeit. Man beachtete die Blumen und Kräuter und lernte eine Eingemauerte kennen, die schwarze Mörtelbiene. Bemerkenswert waren die grandiose Landschaft und Momente der Stille. Mit einem hervorragenden, gemeinsamen Essen endete der Tag der Einblicke und vernetzenden Denkansätze, der neue Impulse, Ideen und Inspirationen brachte.

Es quoll und trieb nun überall. Mit Leben, Farben, Duft und Schall. Ein Geist schien mir erwacht

Die Wanderung begann mit Gedanken von Novalis (1772-1801): „Ich sah's in allen Hecken blühn. Sah täglich neue Kräuter. Den Himmel, mild und heiter. Ich wusste nicht, wie mir geschah. Und wie das wurde, was ich sah. Es quoll und trieb nun überall. Mit Leben, Farben, Duft und Schall. Ein Geist schien mir erwacht. Der dieses hat vollbracht“ rezitierte der einzige Mann der Frauengruppe, Michael Heilig. Die teilnehmenden Frauen schätzen es in der Natur unterwegs zu sein. Dabei verspricht jede Jahreszeit ganz eigene Abenteuer. Die Wanderung erinnerte daran, Träume in die Tat umzusetzen, die Komfortzone zu verlassen und Neuland zu erkunden, unterwegs im eigenen Rhythmus und ohne Alltagsstress. Es ging um die Leidenschaft für die Schönheit der Natur, um Abenteuerlust und das erfüllende Gefühl, draußen mit Anderen unterwegs zu sein. Ganz von selbst sprach man davon, umweltbewusst und nachhaltig zu agieren, denn die Natur ist auch eine Lehrmeisterin: Wir schöpfen aus ihr wertvolle Erfahrungen, Kenntnisse und Ideen. Das BVMW-Format ist ein von den „Die Raumgeber“ und dem BVMW für Unternehmerinnen erdachtes und konzipiertes Unterwegs-Sein. Von der Planung bis hin zur Durchführung steht dabei die Frauengruppe im Mittelpunkt. Es geht um keinen Wettkampf, sondern um das Miteinander-Entschleunigen in der Natur. Hierbei öffnet sich der Raum für ein anderes Wahrnehmen und auch für sich selbst.

Stimmen zur Veranstaltung

„Ich hatte es nicht anders erwartet: Unser Wandertag war wieder ein wertvolles Erlebnis. Vielen Dank für das rundum so lebendige und abwechslungsreiche Programm. Die Bäckerei wie auch das Museum haben sehr gut in die Wanderung gepasst, die Diskussionsthemen an allen Orten haben zur weiteren Reflexion auch noch am Sonntag angeregt und die spontanen Impulse fand ich gelungen, daher wäre es gut, dieses Format beizubehalten. Vielleicht sammelt der ein oder andere vor diesem Hintergrund auch bis zum nächsten Mal eine Fragestellung, die wir dann gemeinsam diskutieren können. Ich finde, dass sich so die Vielfältigkeit erhöht und der sehr angewandte Bezug zum Kontext der Impulsgebenden herstellt wird. Und die Ideen zum Multiplikationsfaktor aus unserem Team heraus, finde ich sehr spannend, so dass ich schon neugierig bin, die persönlichen Erfahrungen im Herbst kennenzulernen. Das führt natürlich zur Treue und erschwert den Wunsch von nur 15 wechselnden Teilnehmerinnen … Aber dafür habt Ihr sicherlich eine Lösung. Vielen, vielen Dank für Euer Engagement, Eure grenzenlose Herzlichkeit und entspannte Fröhlichkeit!“, schrieb Swantje aus München danach.

Wir durften echtes Handwerk erleben, wurden mit selbstgeschwungenen Brezen belohnt und es entstanden ungezwungen authentische Gespräche in dynamischer Atmosphäre auf einem geschichtsträchtigem Stückchen Erde. Ein wirklich toller Tag- „standing… oder eher walking ovations“  für´s organisieren! (Alexandra)

„Es war wieder eine sehr gelungene und abwechslungsreiche Veranstaltung! Eine tolle Mischung aus Erleben der Region, Reflexion zu Führungsthemen und Kennenlernen außergewöhnlicher Kolleginnen! Vielen Dank für die Plattform!“ (Julia)

„Vielen lieben Dank nochmals an das Organisationsteam.  Freue mich sehr, wenn ich an der nächsten Wanderung(en) teilnehmen kann. Finde die Gruppengröße wunderbar, es ergeben sich während des ganzen Tages anregende Gespräche und aus jedem konnte ich etwas mitnehmen. Hätte gerne noch mehr Austausch genossen, aber ein solcher Tag hat leider irgendwann ein Ende. (Sandra)

Foto: Heilig Frauen in Bäckerei

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