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GMB GmbH Geschäftsführer Torsten Schroeter zu Gast bei den Lausitzer L

In Zeiten der DDR errichtet, fertigten hier 1000 Mitarbeiter an 2 Produktionslinien Bildröhren für die Fernsehgeräte.  Die Wendezeiten überlebte das Unternehmen als „Fernsehglas Tschernitz GmbH“ und wurde 1994 von der Treuhand an das Firmenko...

Foto: © Martina Arlt (Lausitzer Rundschau)

In Zeiten der DDR errichtet, fertigten hier 1000 Mitarbeiter an 2 Produktionslinien Bildröhren für die Fernsehgeräte.  Die Wendezeiten überlebte das Unternehmen als „Fernsehglas Tschernitz GmbH“ und wurde 1994 von der Treuhand an das Firmenkonglomerat  „Samsung Corning“ verkauft und somit privatisiert. Mit dem Ende der Bildröhren Geräte war auch das Ende des Standortes in der Lausitz vorprogrammiert. Durch eine glückliche Fügung wurde das inhabergeführte Unternehmen „Inter Float Corporation“ mit Sitz in Liechtenstein auf das Unternehmen aufmerksam, die ihrerseits einen Produktionsstandort zur Herstellung von Glas für die Herstellung von Photovoltaikanlagen suchten. Seit dem geht es geht es kontinuierlich bergauf. Aus den ursprünglich übernommenen 38 Mitarbeitern wurden Stand heute 288.  Mit der Produktion von Gewächshausglas wurde darüber hinaus ein neues Geschäftsfeld entwickelt. Der heutige Geschäftsführer Torsten Schroeter war von der ersten Stunde an dabei. Als Ingenieur für Instandhaltung begann 1995 seine Kariere in Tschernitz. Heute leitet er Europas größten Standort zur Herstellung von PV-Glas.

Die GMB GmbH produziert gegenwärtig pro Jahr 8,2 Mio. m² Glas. Das entspricht ca. 4 Fußbalfelder pro Tag. Mit der neuesten Innovation bewirbt sich das Unternehmen bei der "Intersolar", der weltgrößten Messe für die Energiegewinnung aus Sonnenstrahlen. Dafür gibt es gute Chancen. Weltweit einmalg ist die Entwicklung einer Beschichtung, die die Reflexion von PV - Anlgenglas praktisch gegen 0 tangieren lässt. Dadurch werden völlig neue Anwendungsbereiche, wie z.B. Flughäfen erschlossen. Wir vom Team des BVMW drücken die Daumen.