Presse - Informationen

Bündnis aus Mittelstand und Politik will Metropolregion

Bautzen, 17.04.2018 Der Politische Beirat beim BVMW der Wirtschaftsregion Dresden hat sich neu konstituiert und verfolgt das Ziel aus der Region zwischen Riesa und Zittau eine spezielle Art einer Metropolregion zu entwickeln, die durchaus auch länderübergreifend eine neue Qualität der Vernetzung in einem gemeinsamen Lebensraum erzeugen soll.

Der Beirat lässt sich dabei von folgendem leiten: Die Zukunft ist urban und ländlich zugleich. Der Mittelstand eine übergreifende Kraftquelle. Heimat hat etwas mit der Mentalität und den funktionierenden Beziehungen zu tun; es geht um Zusammenhalt; weil Digitalisierung die Unternehmen menschlicher macht.

„Damit es gelingt, die vorhandenen Potentiale der Metropole Dresden einerseits und die der ländlichen Räume andererseits zusammen zu bringen und dann neue Chancen bei der Strukturentwicklung zu eröffnen, müssen alle noch mehr über den eigenen Tellerrand denken“, sieht BVMW- Senior Berater Wilfried Rosenberg die Rolle des Poltischen Beirates, der sich aus Bundes-, Landes-, Kommunalpolitikern und Unternehmern zusammensetzt.

Für Ende Juni 2018 wird es eine nächste Beratung geben, nachdem sich schon am 05. Juni 2018 der 18. MiTag – der Mittelstandstag auf dem Bischofswerdaer Butterberg mit dem Thema beschäftigt hat.

„Es ist oft unsinnig, Dresden und Görlitz zu vergleichen, besser wäre es die Alleinstellungsmerkmale von beiden in den Dienst einer gemeinsamen Wirtschafts- und Wachstumsregion zu stellen; die Digitalisierung gibt uns dazu wichtige Instrumente in die Hände“, erläutert Rosenberg die Methode.

Bautzen braucht eine Stadthalle

Bautzen, 26.03.2018  

Als Hauptstadt der Oberlausitz braucht Bautzen eine moderne Stadthalle! In der Diskussion um die Krone, werden aber leider viel zu oft nicht die richtigen Antworten gegeben. Meist geht es nur um die Frage, ob die Stadt die Krone kaufen soll.

Wenn SPD Stadträte meinen, der Kaufpreis sei zu hoch für den schlechten Zustand und das Prinzip "Gewinne werden privatisiert - Verluste übernimmt der Steuerzahler" aufgeführt, dann zeigt das von wenig ökonomischen Sachverstand, wie Preise sich am Markt bilden.

Auch bei Bürgermeister Böhmer sind Investitionen viel zu oft "Trugbilder", weil nicht auf den eigentlichen Wert - und der ist nicht nur fiskalisch - z.B. der Krone-Immobilie, abgestellt wird.
Weil wir jetzt erst bei der Leitbild- und Stadtmarketing-Diskussion den Anfang gemacht haben, werden nun "verkürzte" Antworten gegeben. Wer will Bautzen sein? Worin drückt sich der Stolz der Bautzener aus?

Ja, Bautzen braucht eine Stadthalle, aber nicht nur vorstellbar am Standort der alten Krone. Finden wir einen passenden Standort und überlegen gleichzeitig, wie wichtig uns der Standort für die Entwicklung der Stadt ist. Wenn der uns sehr wichtig ist, dann hat das natürlich seinen Preis.

Ein ordentliches Stadtentwicklungskonzept mit entsprechenden Gestaltungssatzungen für Teilgebiete würden auch für Investoren Grenzen aufzeigen. Denken wir uns "größer" für die Zukunft, damit wir das heute besser gestalten können.

Spreebrücke in aller Munde

Bautzen, 02.01.2018

Jan Kubasch als Chef des Innenstadtvereins, Geschäftsinhaber und einer der über den Tellerrand sehen kann, hat natürlich Recht:

Die geplante neue Spreebrücke ist eine weitere Attraktion für Bautzen, für die gesamte Oberalusitz. Als größter Mittelstandsverband der Oberlausitz setzen wir uns dafür ein, zügig den Bau anzugehen. Dazu lässt sich auch festmachen, was Bautzen sehr dringend braucht: Eine Diskussion an der sich viele Bautzener beteiligen, wenn es um die Frage geht, wo Bautzen in 20 Jahren stehen will, was Bautzen überhaupt sein will.

Es kann sein, dass die Skeptiker die Oberhand behalten, auch dann wissen wir mehr über den Zustand von Bautzen. Ein lebendiger Dialog aus diesen und jenen Positionen hat Bautzen in seiner vielfältigen Geschichte immer vorangebracht. Das müssen die Bautzener aushalten. Es wäre auch ein Beitrag, um heraus aus der „rechten“ Ecke zu kommen und der Bürger kann messen, wie die Stadtverwaltung ihrer führenden Rolle überhaupt gerecht wird. In Zeiten, die nach Veränderung verlangen, wo es Sinn macht zu erkennen, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt, braucht es diesen Diskurs.

„Als BVMW-Oberlausitz wird unsere Interessengruppe „Pro Bautzen“ auch mit Kommunalforen, die mit Oberbürgermeister Ahrens verabredet sind, ihren Beitrag leisten“, erklärt BVMW-Kreisverbandschef Sirko Rosenberg zu der von der Sächsischen Zeitung dankenswert angekurbelten Diskussion.

Handelt endlich!

Bautzen, 01.11.2017

Die Vorlage der Angora-Energiewende-Studie hat ganz klar bestätigt:

Wo sich über regionale Leitbilder und Konzepte in der Hoffnung auf deren erfolgreiche Strukturentwicklung Gedanken gemacht wird, dort wird unnötig Geld in Beraterleistungen verbrannt und damit keine Wertschöpfung erzielt.

Die Clusterpolitik hilft uns nicht weiter, wir brauchen heute sichtbares Handeln an der Basis, damit die Menschen im Lausitzer Kohlerevier wieder Hoffnung schöpfen und Vertrauen in die Politik zurückgewinnen.

Dazu eignet sich eher ein Konzept der offenen Regionen, was nicht bestehende Grenzen und regionale Verortungen einreißen, sondern im Bewusstsein dieser Grenzen ihre Durchlässigkeit zum Wohle der aktiven Akteure neu gestalten will.

Es sind die sich entwickelnden Mittelständler und nicht die Konzerne (siehe aktuell die Berichte über Siemens und Bombardier), die das Rückgrat der Oberlausitz sind, was in keinem Konzept den Schwerpunkt bildet.

Als BVMW in der Oberlausitz bleiben wir dabei: Es braucht keine umfänglichen, neuen Strukturen für die Unterstützung des Strukturwandels, sondern die Wahrnehmung von Verantwortung bei den Bestehenden in Sachsen und Brandenburg. 

Worauf es jetzt ankommt:

  1. Die neue Bundesregierung darf keinen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung beschließen. Die Ministerpräsidenten Tillich und Woidke stehen im Wort – unterstützen wir sie beim der grenzübergreifenden Zusammenwirken.
  2. Der Bund muss endlich eine „Energiewende“ beschließen, die den ökonomischen Rahmen neu ausrichtet und die Innovationsfähigkeit bestehender Unternehmen entwickelt. Die Kohlereviere haben eine Entschädigung verdient, weil sie durch politische Entscheidungen benachteiligt werden. Es gibt genügend innovative Mittelständler dort, die im Zusammenwirken mit ihren Kommunen für Wertschöpfung und „Ersatzarbeitsplätze“ schaffen.
    Zu den „Entschädigungen“ gehören auch Sonderbedingungen.
    Neue Unternehmen siedeln sich z.B. in Boxberg oder Schwarze Pumpe schnell an, wenn sie Strom ohne Umlagen direkt vom Kraftwerk beziehen könnten. Erst recht, wenn z.B. im Industriegebiet Boxberg endlich ein bedarfsgerechtes Breitbandnetz zur Verfügung wäre.
  3. So wie Deutschland ein smartes Land werden muss, müssen die Kommunen im Kohlerevier aufgerüstet werden, das schafft Vertrauen in den ländlichen Gebieten und stärkt das Bottom-up-Prinzip als Lösungsstrategie in eine hoffnungsvolle Zukunft. So wäre es z.B. sinnvoll, wenn Hoyerswerda mit Spreetal zusammengeht und als starker Akteur im Kohlerevier Einfluss hat.
  4. Überhaupt brauchen die ländlichen Regionen eine verlässliche Infrastruktur (Straße, Schiene, Bildung, Gesundheit), wofür es verantwortliche Strukturen gibt. Gerade durch die Digitalisierung sind wir in der Lage die Stärken der zugeordneten Großstädte (wie Dresden), mit den Stärken der ländlichen Räume (wie der Oberlausitz) zu vernetzen und so den demografischen Entwicklungen entgegenzuwirken. Wenn Politiker aus den Bundestagswahlergebnissen 2017 gelernt haben, dann ist diesbezüglich Aktionsfähigkeit gefragt. Eine wäre die Wahl eines neuen Ministerpräsidenten in Sachsen, ohne Verhandlungspokerei vom Koalitionspartner SPD. Wir vertrauen auf Michael Kretschmer, der für einen Neustart steht.

Wilfried Rosenberg

Bautzen: BVMW-Oberlausitz strafft Strukturen und erweitert Angebot

Bautzen, 21.06.17 Nachdem bereits 2016 eine BVMW Wirtschafts- und Wachstumsregion Dresden inkl. der Landkreise Bautzen, Görlitz, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gebildet wurde und sich damit das Angebot für die ca. 700 Mitglieder spürbar erweitert hat, konzentriert  jetzt der BVMW in der Oberlausitz die Kräfte, wozu die Mitarbeiterzahl in der Oberlausitz-Geschäftsstelle in Bautzen, ab September 2017 auf 5 erhöht wird.

Damit können die gewachsenen Potentiale der Bundeszentrale noch besser den Unternehmen in den Teilgebieten zugutekommen. Die bisher im Gebiet Weißwasser/Niesky tätigen beiden Verbandsbeauftragten, beenden ihre Arbeit. Hannelore Stange geht in den verdienten Ruhestand und Jeffrey Bereuter widmet sich anderen unternehmerischen Aufgaben.

Die Geschäftsstelle Bautzen übernimmt damit alle Aufgaben der Mitgliederbetreuung und Gewinnung, sowie die Vernetzung im Rahmen der Wirtschaftsregion Dresden. Wilfried Rosenberg erklärt als Senior Berater Mittelstand dazu: „Wir befinden uns in der gesamten Wirtschaftsregion in einem qualitativen Umbau nach dem Prinzip: Kräfte regional bündeln, aber verstärkt auch lokal und differenziert handeln!“ So können die unterschiedlichen Interessen der Unternehmer besser berücksichtigt werden.

Die Digitalisierung schaffte die Voraussetzung, so auch im Gebiet Weißwasser/Niesky sozusagen neu zu starten, mit erweiterten Angeboten. Bereits in den  letzten Monaten hat sich unter der Leitung von Wilfried Rosenberg, eine aus 12 größeren Unternehmen bestehende spezielle Interessengruppe gebildet, die erst kürzlich einen BVMW-Industrie-Treff der Wirtschaftsregion im Kraftwerk Boxberg mit organisierte, wo die Bedeutung des Braunkohlestromes im Rahmen der Energiewende und die Zusammenarbeit von Unternehmen aus Weißwasser und Dresden auf der Tagesordnung stand.

Am 10.08.2017 wird es den 1. Stammtisch geben, welcher monatlich geplant ist, um herauszuarbeiten, welche Themen und Projekte behandelt werden sollen und so dem Mittelstand auch im Gebiet Weißwasser/Niesky wieder stärker eine Stimme in dieser Region zu geben.

Mittelstand hat Personalarbeit stärker im Fokus!

Bautzen, 06.06.2017: Eine im Rahmen der Fachkräfte-Initiative „Dresdner Industrietage“ durch die HTW-Dresden im Auftrag des BVMW-Wirtschaftsregion Dresden realisierten Befragungsstudie verdeutlichte, wie intensiv sich Unternehmen mit Personalentwicklungsthemen beschäftigen. „Die meisten Unternehmer haben das als eine große Herausforderung verstanden - auch wenn es erhebliche Unterschiede gibt und wir zum 17. Mittelstandstag am 13.06.2017 daraus die nötigen Schwerpunkte für die BVMW Arbeit ableiten.“ fasst Wilfried Rosenberg die Ergebnisse der Studie zusammen.

Die HTW (Hochschule Technik und Wirtschaft) hatte 876 Unternehmen, die akademisch ausgebildete Fachkräfte beschäftigen, für die Befragung ausgewählt.

Fast 15% haben geantwortet, damit eine sehr hohe Resonanz erreicht; was für die Mobilisierungsfähigkeit des BVMW spricht, die aber auch weiter ausbaubar ist.

Es zeigt sich außerdem, dass die Unternehmer aus dem Landkreis Bautzen mit 10,2 % Rücklauf, deutlich zurückhaltender sind, als die Dresdner (15,8%), was sicher einen Mentalitätsunterschied kennzeichnet, der sich auch bei inhaltlichen Fragen zeigt, allerdings dort nicht mit so großem Unterschied deutlich wird.

Sowohl Personal,- wie Innovationsmanagement haben einen sehr hohen Stellenwert, aber dennoch ist er vor allem bei Personalmanagement in Dresden sichtbar höher (3,61 auf 5er Skala).

Dem Personalmanagement messen 54% eine hohe, bis sehr hohe Bedeutung bei, 45% haben in der Zwischenzeit einen eigenständigen Bereich für das Personal Recruiting aufgebaut bzw. planen das in nächster Zeit. 65% haben dazu Konzepte in Arbeit. Die Professionalisierung schreitet dabei in großen Schritten voran, das bestätigen alle diesbezüglichen Gespräche im BVMW und bei den realisierten Experten-Gesprächen. Die meisten Unternehmen haben verstanden in dem Bereich mehr zu investieren!
Aber 35% bzw. 39.3% der Unternehmen sehen keine Notwendigkeit für Recruiting- bzw. Arbeitgebermarken-Konzepte.

Die gesamte Studie auf www.dresdner-industrietage.de und Ergebnisbericht zum 17. MiTag – Mittelstandstag der Wirtschaftsregion. Für Fragen steht Wilfried Rosenberg (BVMW Senior Berater Mittelstand) gern zur Verfügung.

 

Mittelstand braucht schnellen Breitbandausbau

LANDKREIS BAUTZEN IN SPITZENPOSITION - LANDKREIS GÖRLITZ MUSS NACHLEGEN  

Bautzen, 21.11.2016 Für die Zukunft der Unternehmen in der Oberlausitz hat der Ausbau der Breitbandnetze eine herausragende Priorität. „Die Qualität des Ausbaus ist in den Gesprächen mit Mittelständlern permanentes Thema und ein wichtiger Faktor bei der Digitalisierung der Firmen und ihres unternehmerischen Netzwerkes, wie auch der Fachkräftesicherung. Daher ist ein schneller Ausbau, vor allem im ländlichen Raum der Oberlausitz ein Wettbewerbsvor-, oder nachteil, um Arbeitsplätze in der Region und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen zu sichern“, betont Sirko Rosenberg als Leiter der BVMW Geschäftsstelle Oberlausitz.  

Mit Freude begrüßt der Mittelstand die Initiative des Landkreis Bautzen erneut voranzugehen. Bis 2019 sollen im Landkreis Bautzen ca. 250 Mio. € flächendeckend in den Breitbandausbau investiert werden. „Schon das sichert viel Arbeit in der Region und auch manche Diskussion! Aber diese Investition bringt den Landkreis Bautzen auch in eine Spitzenposition bei der Ausbauqualität und verringert die bestehenden erheblichen regionalen Unterschiede! Was Cunewalde gerade vormacht, wird bald im Landkreis Bautzen zur Realität; daran sollte sich der Landkreis Görlitz als Vorbild nehmen und dringend dieser Initiative folgen“, so Rosenberg.  

Am 06. Dezember 2016 - Beginn 17.30 Uhr hat die BVMW Geschäftsstelle Oberlausitz zur Information von Unternehmen und interessierten Bürgern ein Treffen im Konferenzsaal des Hotels „Residence“ – Gewerbepark Withener Straße in Bautzen organisiert, wo die Beigeordnete des Landrates Birgitt Weber zum Ausbauplan des Landkreises informiert.  

Der Mittelstand fordert: Die Perle Bautzen weiterentwickeln!

Sirko & Wilfried Rosenberg

zum Interview in der Sächsischen Zeitung vom 17.10.2016 mit Wirtschaftsförderer Alexander Scharfenberg

Bautzen: Zum Interview von Alexander Scharfenberg nehmen Sirko und Wilfried Rosenberg von der Geschäftsstelle Oberlausitz des BVMW wie folgt Stellung:

„Die im Interview gemachten undifferenzierten Aussagen können nicht unwidersprochen bleiben, weil Sie unnötiger Weise den Standort herabwürdigen und dafür sorgen, dass Unternehmer sich von derartigen Verwaltungen abwenden. Und dies gerade in einer Zeit, wo ein regelmäßiger Dialog besonders für Bautzen dringender denn je nötig ist.“

Nur an 3 Themen wird schon deutlich, wo Klärungsbedarf besteht, um endlich zu Aktionen zu kommen:

  1. Wenn die Gewerbesteuereinnahmen seit Jahren sinken, dann sollte sich ein Wirtschaftsförderer schon Sorgen machen, weil er gerade daran gemessen wird, wie wachsende Wertschöpfung (wirtschaftliche, soziale wie kulturelle) durch starke Unternehmen entstehen kann.
    Eine Blitzumfrage bei heimischen Steuerberatern zeigt allerdings, dass die meisten Mittelständler regelmäßig mehr Steuern zahlen, von denen sollte die Wirtschaftsförderung wissen wo deren Schuh drückt.
     
  2. Die Ansiedlung von Großunternehmen im Landkreis ist nicht Hauptaufgabe der Stadt. Es ist sinnvoller sich am Erweiterungsbedarf der bestehenden Unternehmen zu orientieren, damit diese organisch weiter wachsen können. Dabei sollten auch in Kooperation mit Nachbargemeinden Angebote vorliegen, wenn die Möglichkeiten der Stadt nicht ausreichen.
     
  3.  Den Standortnachteil Fachkräfte gibt es so allgemein nicht und schreckt auch keine Ansiedlungen ab. Die vielen Einpendler verschiedenster Art zeigen die Attraktivität der Stadt, diese gilt es auszubauen! Fachkräfte sind für Unternehmen auch weniger eine Frage der Masse, sondern eher der Qualität; damit auch die Unternehmen zukunftsfähig bleiben. Dazu gehören in städtischer Verantwortung das Angebot von Hausbau-Standorten, damit die Preise nicht in den Himmel steigen.

 Nach einem Jahr der Neukonstituierung und vieler Sprüche müssen jetzt endlich Aktionen erfolgen. Wir fragen uns, wie lange der Stadtrat ansonsten da noch zusehen will?“

MiTag setzt Impulse -- für eine engere Zusammenarbeit in der Wirtschaftsregion --

Bautzen 10.05.2016: Der traditionelle MiTag - als Mittelstandstag Oberlausitz 2001 gestartet - ist nach 8 Jahren im Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen auf Wanderschaft nach Bischofswerda, dem Tor zur Oberlausitz, auf den Butterberg gegangen und findet am 24.05.2016 statt.

Vom MiTag 2016 geht das Signal aus noch enger im Wirtschaftsraum Dresden zusammenzuarbeiten. "Der BVMW in dieser Wachstumsregion hat in den letzten Monaten dazu entscheidende Schritte unternommen und ist dabei seine Aktionsfähigkeit gerade in dieser Richtung auszubauen" befindet BVMW-Cheforganisator Sirko Rosenberg.

"Was macht BIG Data und Demografie aus ihren Geschäftsprozessen und -modellen?", ist das Hauptthema, wozu 15 prominente Redner aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Impulse geben und zu noch intensiverer Vernetzung auffordern.

In bewährter Weise ist der MiTag ein Gemeinschaftswerk: 7 Kooperationspartner, 14 Sponsoren, 24 Präsentationen in der Firmen-Galerie bestätigen das.

Interessierte können sich auf der Homepage www.mi-tag.de informieren und anmelden.

Bundes- und Landesmittel für die Entwicklung einer Energieregion!

Bautzen, 12.04.2016: Wir begrüßen, dass eine Weiterentwicklung des südbrandenburgischen und ostsächsischen Standortes als Energieregion von den Handwerkskammern Dresden und Cottbus gefordert wird und eine Vorzeigeregion für die Umsetzung der Energiewende, bei der die Braunkohle als Brückentechnologie erhalten bleibt, entstehen soll.

Als BVMW vertreten wir die Position: Dezentrale Strukturen sind ein Erfolgsfaktor der stabilen Energieversorgung! Das ist eine Zukunft-Chance für die Regionen!

Sehr wohl darf die Oberlausitz nicht auf das Thema Energie begrenzt werden. Es ist gerade ihr neu entfalteter Branchenmix des Maschinen- Anlagen- und Fahrzeugbaus, der Kunststofftechnik, bis zur Möbelherstellung, Nahrungsgüterwirtschaft und den für die Digitalisierung wichtigen Bereichen der IT-, und Kommunikationstechnik. Deshalb ist die Vielfalt unsere Stärke, auch wenn das eine Herausforderung an die Führungsfähigkeit der Politik ist.

Eine Stärke als Energieregion ist ein Beitrag für die Positionierung der Oberlausitz im Wirtschaftsraum Dresden und kann so zur engeren Verflechtung mit dem Standort Dresden beitragen, wenn es endlich in Sachsen gelingt, auch die für die Mobilität nötige Infrastruktur spürbarer weiter zu entwickeln. 

Weitere BVMW-Informationen zum Theme Energie und das Positionspapier des BVMW finden Sie hier.

Ja, Es ist an der Zeit, das Undenkbare zu denken

Leserbrief von Wilfried Rosenberg an die Sächsische Zeitung vom 02.02.16, veröffentlicht am 03.02.2016

Ja, „Es ist an der Zeit, das Undenkbare zu denken“, die ländliche Oberlausitz mit ihren Stärken zu verbinden mit den Stärken der anderen (z.B. der Metropole Dresden) – wir brauchen uns nicht zu verstecken – gemeinsam geht heute mehr, wenn auch die Partner was davon haben!

Ja, wir als BVMW sehen eine Zukunft der Oberlausitz in der Wachstumsregion Dresden, aber wir sehen da nicht nur die Stadt Dresden und die Oberlausitz, sondern eine Fläche um Dresden, dem Gebiet der Landesdirektion Dresden, aber ohne die Identität der Oberlausitz aufzugeben!

Wir sehen die wachsende Zusammenarbeit der Unternehmer im Interesse deren Wettbewerbs-, Innovations- und Kommunikationsfähigkeit in diesen Raum als entscheidende Quelle, um so den Menschen dann auch noch mehr Perspektiven zu bieten; was ja Politiker in allen Regionen wollen.

Wir sehen dabei das Zusammenwirken der Unternehmen mit den verschiedensten Hochschulen der großen Region als Innovationstreiber; es geht um eine „Aktivität von unten“ und nicht, sozusagen politisch von oben verordnet und erstrecht nicht unter der Fahne eines Leitbildes, was eher die nötige Flexibilität und Vielfalt einschränkt und wo sich Cottbus als Ankerstadt für Ostsachsen versteht, um sich aus aktuellen Diskussionen heraus gerade politisch größer zumachen, als sie sind.

Es geht nicht um Eitelkeiten und Begriffe, sondern um die Gestaltung einer historisch gewachsenen Zusammenarbeit auf höheren Niveau: Wo Grenzen überwindbarer sind, aber nicht verschwinden!

Es geht um eine Region Oberlausitz die glücklicherweise sehr vielfältig ist und ihre Chancen auch nur in dieser Vielfalt (von touristischen Angeboten bis zu den industriell tätigen Unternehmen und Dienstleistern im IT-Bereich) hat, die alle ein unterschiedliches Marketing benötigen. Sie braucht auch die Vielfalt der Partner in alle Himmelsrichtungen, um die Wertschöpfung in die Oberlausitz zu holen!

Das auf eine Nachfolge - Kohle - Energieregion zu reduzieren, werden immer weniger verstehen, je näher sie nach Dresden kommen.

Wir als BVMW wollen – so erst am Anfang des Jahren mit Unternehmerbeiräten und Politischen Beiräten beraten – mit Dresden u.U. eine gemeinsame Wachstumsregion sein, die Oberlausitz soll vom Image Dresden partizipieren und Dresdner Unternehmer, wie auch Bürger, die Potentiale und Vorzüge des ländlichen Raumes noch besser schätzen lernen! Da hilft kein zentrales „Lausitz-Leitbild“! Es gibt DIE Lausitz nicht! Sie wissen wie schwer es in der Oberlausitz ist, das die Teilgebiete zusammenhalten – es gibt Wettbewerb und das ist gut so!

Es ist aber gut, wenn eine Innovations-GmbH sich für den Strukturwandel im Bereich der Kohle und Energie als Projekt-Gesellschaft auf den Weg macht, aber ich sehe deren Funktion gar nicht darin eine gemeinsame Vermarktung der gesamten Region zu organisieren, daran kann sie nur scheitern!

Wir brauchen keine neuen Strukturen um länderübergreifende Zusammenarbeit zu organisieren, dafür sind die Landratsämter Bautzen und Görlitz stark genug, auch um ihre eigenen Interessen zu wahren (was übrigens nicht Kleinstaaterei ist) und um Projekte (wie Seenland) zu managen.

Sie kennen auch die Prioritäten am besten, die wir übrigens darin sehen, die neuen Herausforderungen hinsichtlich der gesamten Infrastruktur von Verkehr bis beruflichen Schulzentren endlich anzugehen und da sind wir schnell bei Landesstrukturen, die in Dresden entschieden werden.

Die B178 braucht kein Parteiengezänk!

Bautzen, 13.02.2015: Die erneute Verzögerung des Weiterbaus der B178 zum Anschluss Weißenberg erregt die Gemüter nicht nur der Mittelständler. "Auch wenn sich Viele schon mit der "Unvollendeten" verzweifelt abgefunden haben, als BVMW-Oberlausitz haben wir dafür kein Verständnis", erklärte deren Leiter Wilfried Rosenberg.

Verkehrsprognosen stimmen für einen langen Planungszeitraum nie, sind auch längst nicht das alleinige Handlungsmotiv. Es geht auch gar nicht um vierspurig oder nicht, und um Steuerverschwendung ebenso wenig. Wie uns gerade das Mitglied des Landtages Thomas Baum (SPD) erklären will. Es geht um Glaubwürdigkeit! Kann Politik nicht einfach mal machen, was versprochen ist? Offensichtlich hat Herr Baum als Experte aus der Oberlausitz gar nicht gemerkt, dass der Streit um die Trasse schon seit vielen Jahren andauert und kein Problem allein der letzten Legislatur ist.

Als BVMW hatten wir schon am 22.03.2001 ein Verkehrsforum organisiert, um Aufklärungen zu erhalten. Wo hat er denn in den letzten Jahren seine Stimme eingebracht, wenn er heute als Experte die angeblich beste Lösung hat.

Diese Trasse ist für das Funktionieren der Oberlausitz als Wirtschaftsstandort lebenswichtig, wer da das Thema "Steuerverschwendung" ins Spiel bringt, versteht nicht, dass Glaubwürdigkeit das höchste Gut ist. Dies wird jetzt verspielt, wenn jetzt nicht endlich ein schneller Baubeginn erreicht wird.

Ein fortwährendes Abwägen muss einen Endpunkt haben und der ist bei der B178 schon lange überschritten. Da wird schwülstig immer von "vorrangigsten Verkehrsprojekt im Freistaat" gesprochen und raus kommt Stillstand.

Wir fordern, dass dieser Stillstand sichtbar überwunden wird!

Für Fragen steht Ihnen die BVMW-Geschäftsstelle Bautzen gern zur Verfügung.

Unsere regionalen Partner