Mit Kontinuität die Stimme des Mittelstandes sein, dabei Freude und Chancen am Gestalten mehren!

von Wilfried Rosenberg

12/2014 Noch stehen am 08.12.14 (Industrierat und Stammtisch) und am 11.12.14 (Karriere Oberlausitz Jahresdialog 2014) Beratungen auf der Tagesordnung. 

Aber schon wird natürlich die Bilanz deutlich: Mit konkreten Initiativen/Projekten, verbunden mit bestimmten Veranstaltungsformaten, sowie der aktiven Beteiligung an Aktivitäten anderer Partner ist es auch 2014 gelungen den BVMW-Oberlausitz als die einzige in der gesamten Region aktive, freiwillig organisierte Lobby für den Mittelstand zu platzieren. Wir haben unsere Positionen deutlich vertreten!

Das ist nur möglich mit einer starken Organisation: 274 Mitglieder, hat kein anderer branchenübergreifend tätiger Unternehmerverband. Dank auch den 110 Unterstützern und 123 Partnern aus der Politik und den kommunalen und staatlichen Einrichtungen. 

Weiter in Zahlen für 2014:

 

  • 45 eigenverantwortliche Veranstaltungen / 1.072 Teilnehmer 
  • 42 Veranstaltungen mit unserer aktiven Beteiligung / ca. 1.000 Teilnehmer
  • 35 realisierte Einladungen
  • 903 Mitgliederbetreuungskontakte
  • 646 Kontakte zu Nichtmitgliedern
  • 294 Gespräche mit Behörden u.ä.
  • 68 Gespräche mit Politikern

 

Unsere Strategie, die Kräfte über die Grenzen eines Landkreises zu bündeln, dabei unsere Kooperationen mit regionalen Partnern ausbauen hat Erfolg. In derzeit 6 Beiräten ist unsere Meinung und unser Engagement gefragt. 

Hoffnungsvoll begannen wir die Zusammenarbeit mit einem neuen Verbandsbeauftragten, der vor allem im Gebiet Görlitz/Zittau den Gesamtverbund Oberlausitz stärken wollte/sollte. Leider hat er es vorgezogen eigenständig ein Konzept zu versuchen und uns so in eine „unangenehme“ Lage manövriert.

Wir werden deshalb mit den Geschäftsstellen Bautzen und Weißwasser weiter in allen Teilen der Landkreise Bautzen und Görlitz aktiv sein, auch um uns klar von dem Stil zu distanzieren, der an anderer Stelle praktiziert wird.

Dagegen hat sich sehr positiv unsere Zusammenarbeit mit dem BVMW-Dresden (Ludwig Schubert, Peter Netzband und Roland Preißler Sächs. Schweiz) im Zusammenhang mit dem MiTag und den Dresdner Industrietagen entwickelt. 14 Einzelprojekte verdeutlichen wie aktiv sich Unternehmer - natürlich auch von ihrem Eigeninteresse getrieben - für die regionale Entwicklung einsetzen. 

Oft wird ein noch höheres Engagement erwartet - sicher, aber der Leistungsdruck und die Komplexität nimmt zu. Im Zusammenhang mit den demografischen Entwicklungen höre ich immer öfter, dass der Leidensdruck bei den Unternehmern noch nicht groß genug wäre und muss dem energisch widersprechen.

Der Wandel von der Industriekultur zur Netzwerkökonomie verändert die Märkte. Die Digitalisierung und Individualisierung fordert uns alle gemeinsam heraus, verlangt in größeren Räumen (so im Wirtschafts- & Wissenschaftsraum Dresden/Oberlausitz) arbeitsteiliger zusammen zu arbeiten. 

Arbeitsteilung auch zwischen der Metropole Dresden mit der ländlichen Oberlausitz ist für alle die gewinnbringend, die sich auf die Mitgestaltung dieser Kultur einlassen.

Mit der flächendeckenden BVMW-Struktur sind wir da schon sehr gut aufgestellt. Wir sind gut beraten gewesen auch dieses Jahr unser IT-System (mit CRM-Lösung Koraktor) weiter auszubauen; um die Übersicht über die vielschichtigen Aufgabenfelder zu behalten; schließlich haben wir dazu lediglich ein kleines Team von 4 Mitarbeitern in Bautzen und 2 in Weißwasser. 

2015 brauchen wir dringend weitere personelle Erweiterungen und Verjüngungen, die 2014 schon mal nicht wie geplant gelungen sind. Organisches Wachstum ist angesagt, die bewährten Schwerpunkte werden wir 2015 weiterführen: Der MiTag 2015 am 30.06.2015 wird die Erfahrungen von 2014 verarbeiten und noch mehr „Die Netzwerkstatt der Netzwerke“ sein.

Neben branchenübergreifenden fachlichen Themen, dem Generationen-Management (mit Frau Prof. Jutta Rump, Ludwigshafen) werden wir wieder wirtschaftspolitisch aktiv sein und Wirtschaftsminister Martin Dulig einladen.

Mit der Initiative „Karriere Oberlausitz“ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung und gestalten demografische Entwicklungen mit. Dazu wird die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Bildungsagentur, den kreislichen Koordinierungsstellen und besonders den Hochschulen/Berufsakademien ausgebaut. 

Die 14. Dresdner Industrietage haben als gemeinsame Initiative von BVMW-Industrierat, Hochschulen und der Stadt Dresden die Aufgabe, der Innovationsfähigkeit Impulse zu verleihen, sowie Studierende in Unternehmen zu einem Praxistag einzuladen. Das wird auch die Zusammenarbeit zwischen dem Industrie-Stammtisch und dem Industriekonvent Oberlausitz weiterentwickeln. Neu ist, dass dieses Event von der BVMW-Geschäftsstelle Bautzen federführernd organisiert wird. Auch die „Dresdner Weitsicht“ kann ein Baustein dieses Herangehens sein. 

Kontinuität gibt es bei der Initiative „Die ganze Welt ist Bühne“. Wir überlegen, wie die regionale Bedeutung, etwa des Theatersommers oder des Bühnenballs ausgebaut werden können. Noch mehr Unternehmer sich Gäste/Kunden einladen und ein gemeinsames Erlebnis haben.

Nach dem Wahljahr 2014 konzentrieren wir uns in der politischen Lobbyarbeit auf die oberlausitzweite, die Landes- & Bundesebene. 

Zum 8. Jahresempfang werden wir dazu den Politischen Beirat neu konstituieren und vom UnternehmerBeirat berufen.

Bewährten Kurs fortsetzen - 15. MiTag am 30.06.2015

von Wilfried Rosenberg 

06.10.14 Der 14. MiTag - der Jahreshöhepunkt des Mittelstandes - liegt hinter den Akteuren: 5 Initiatoren, 5 Hauptsponsoren, 6 Unternehmen vom Org-Team, 15 Referenten zu Vorträgen, Workshops und Speed-Connection. 

30 Unternehmen präsentierten sich in der Firmen-Galerie, die auch weiter - in der Zukunft mit noch größerer Sichtbarkeit auf www.mi-tag.de zu sehen ist. 9 Unternehmen waren mit Ausstellungsständen dabei.

Der Programmbeirat fasste am 26.09.2014 die Ergebnisse wie folgt zusammen:

Die größte derartige Konferenz in der Oberlausitz ist zu einem echten Gemeinschaftswerk von verschiedenen Partnern aus Wirtschaft, Kommunalpolitik und staatlichen Einrichtungen geworden. „Die Netzwerkstatt der Netzwerke“ demonstrierte, wie Zusammenarbeit gelebt und geübt wird.

Überwiegend gut bis sehr gute Bewertungen erhielten die meisten Vorträge, so dass es schon eine Herausforderung ist, 2015 das Niveau zu halten. Diesen Wissenstransfer weiter zu verbessern ist eine Aufgabe, auch wenn an den grundsätzlichen Themen festgehalten wird und auch wirtschaftspolitische Diskussionsrunden eingebaut werden sollen.

192 Teilnehmer sind sicher die besten Botschafter, aber dennoch ist die Teilnahme der Wermutstropfen in der Auswertung. Generell wird über die Mobilisierungsfähigkeit der Oberlausitzer Unternehmer nachzudenken sein; weil das nicht nur eine Frage beim Mittelstandstag ist. Dennoch hat der Programmbeirat eigene Reserven aufgedeckt. Die Homepage hatte allein im September (bis zum MiTag am 18.09.14) 573 Besucher und verstärkte die Netzwerkarbeit über das gesamte Jahr hinweg und hat auch 17 Unternehmen animiert, die von außerhalb der Oberlausitz anwesend waren.

Die Verlegung des Termins auf den 30.06.15 sollte auch günstiger sein. Die dieses Jahr erstmals praktizierten Elemente:

 

  • Speed-Connection
  • MiTag-Club
  • Programmheft in der Konferenzmappe

 

haben volle Zustimmung erhalten und werden weiter qualifiziert.

Das Veranstaltungsdesign wird grundsätzliche beibehalten, auch wenn geprüft wird den Tag mehr in den Abend zu verlagern. 2 Workshops sollen wegfallen, um nicht die Teilnehmer zu sehr aufzusplitten. Für die Zielgruppe der Politiker, Wissenschaftler und Lehrer sollte es ein Angebot geben.

Zum Standort des Bautzener Theaters gibt es keine bessere Alternative, nicht zuletzt weil hierin auch die Botschaft dahinter steckt, wie wichtig der Zusammenhalt von Unternehmen-Kultur-Wissenschaft und Kommune ist.

Die Hauptsponsoren leisten eine wichtige Anschubfunktion. Das soll an dieser Stelle ausdrücklich hervorgehoben werden. Deshalb hier unser herzlicher Dank an die Sponsoren.

Der Programmbeirat hat erste Schritte herausgearbeitet um mit dem 15. MiTag 2015 eine weitere Qualitätsverbesserung zu erreichen.

Der MiTag soll noch mehr als „Oberlausitzer Unternehmertag“ in die gesamte Region der Landkreise Bautzen und Görlitz und in Kooperation mit Dresden, möglicherweise auch mit Tschechen und Polen wahrgenommen werden.

Um den Termin 30.06.15 zielgerichtet vorzubereiten, wird im Ergebnis der Gespräche mit den Initiatoren und Hauptsponsoren bis Ende November, der Programmbeirat Anfang Januar 2015 das Konzept verabschieden. Zum Jahresempfang am 30.01.2015 soll der 1. Informationsflyer vorgestellt werden.

Der MiTag ist Höhepunkt und Ergebnis eines Gemeinschaftswerkes. So werden Initiatoren und Org-Team noch intensiver zusammenwirken, um jene Themen zu behandeln, die für die Unternehmen echten Mehrwert bieten. 

MiTag steht für Höhepunkt und Kontinuität 

von Wilfried Rosenberg

09/2014 Die größte derartige branchen-übergreifende Konferenz in der Region wird am 18.09.14 ein weiter verändertes Gesicht haben, so wie es eben ist, wenn sie schon 14 Jahre alt sind. Und das nicht nur bezüglich des Logos.

Wenn Sie sich noch schnell bis 05.09.2014 als Teilnehmer-Plus, oder für die Firmen-Galerie anmelden, dann haben Sie den Vorteil - mal abgesehen von der Möglichkeit der Nutzung des MiTag-Club im Westfoyer - auf www.mi-tag.de Ihre Firma bis zum 31.01.2015 zu präsentieren. Sie werden auch im Programmheft zu sehen sein, welches wir auch als Muster in Vorbereitung des MiTag 2015 versenden. Jetzt gehen wir zum Endspurt über: Melden Sie sich auf www.mi-tag.de an! Haben Sie Fragen, rufen Sie einfach an!

Kontakte und jede Menge Informationen warten auf Sie, wenn Sie ihre Führungsarbeit, den Vertrieb oder die Aufstellung Ihres Unternehmens verbessern möchten. Dem Team der Initiatoren und Organisatoren ist es gelungen für Sie ein hochwertiges Programm zusammen-zustellen. Dieser MiTag steht als Ausdruck einer Gemeinschaftsinitiative von 23 Partnern, die im Programmbeirat zusammengeschlossen sind.

Sie haben ihre Kräfte um die Initiatoren: BVMW-Oberlausitz, IHK und Kreishandwerkerschaft Bautzen, Landkreis Bautzen und Marketinggesellschaft Oberlausitz gebündelt. Dafür hören wir von außerhalb viel Anerkennung. 2015 sollte auch der Landkreis Görlitz dazukommen und das Bündnis mit dem Raum Dresden gefestigt werden.

Es geht um die Bündelung von Kräften, um im Wirtschaftsraum Oberlausitz/Dresden die Wertschöpfung in den einzelnen Unternehmen weiter zu erhöhen! Die Kontinuität drückt sich aber nicht nur mit Blick auf das Geleistete aus, sondern auch und im Besonderen im Blick auf das Voraus! Die Nachhaltigkeit hat unter dem MiTag konkrete Namen:

Schon am 26.09.2014 laden wir Sie im Rahmen des Business-Frühstück zum Workshop „Bilanz und Ausblick“ ein. Dabei werden die Linien für 2015 bestimmt. Der 15. MiTag wird am 30. Juni 2015 stattfinden. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge! Bis zum Jahresempfang des Mittelstandes der Oberlausitz und dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater am 30.01.2015 steht das Grundkonzept.

Hinter den 3 Workshops stehen weiterführende Programme:

a) Das Thema „Kooperative Geschäftsmodelle“ wird am 07.10.2014 mit einer Gruppe von 12 Unternehmen - mit 9 Folgetreffen - weitergeführt. Informieren Sie sich zum MiTag, was dahinter steckt. Dann können Sie eine Entscheidung treffen, welcher Nutzen für Ihre Unternehmen dabei entstehen kann.

b) Bei „Karriere Oberlausitz“ wird am Beispiel „Praktikum“ beraten, wie über das Zusammenwirken von Unternehmen-Gymnasien-Hochschulen eine zielführende Berufs– und Studienorientierung im Interesse der oberlausitzer Unternehmen erfolgen soll. Informieren Sie sich, ob diese Initiative Ihrer Fachkräftesicherung dient und machen Sie mit, um die Initiative als Dienstleister für Sie zu entwickeln.

c) Die „Bahntechnikregion Oberlausitz“, als unsere wichtige regionale Kernkompetenz - verdeutlicht mit 10 Jahre Wirtschaftsmagazin - und in Vorbereitung auf die Innotrans in Berlin am 24.09.14, welche neue Projekte entwickelt werden. Auch die meisten Vorträge (z.B. Betriebliches Gesundheits-management und Netzwerken) finden thematisch im Rahmen der Mittelstandsakademie ihre Weiterführung, wenn das auf Ihre Resonanz stößt. Dazu sind wir dabei ein Expertenteam zu konstituieren.

Beim Speed-Connection treffen Sie zielgerichtet Unternehmer, die Ihnen am Tage so konkret eher nicht begegnet wären. Klar, daraus sollen Geschäftsverbindungen der Zukunft werden.

Die „Firmen-Galerie“ ist ebenso ein längerfristiges Projekt und ist auch (je nach Entscheidung des einzelnen Unternehmens) auf anderen Veranstaltungen (z.B. zur Premierenfeier im Theater am 28.11.2014, oder zur Messe WIR vom 27.-29.03.15) präsent. 

Zusammengefasst:

Der MiTag ist ein Dienstleistungs-Angebot von komplexer Wirkung, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Er ist Ausdruck der Leistungsfähigkeit und Kompetenz der Region. Er ist ein Marktplatz für Geschäfte und zum 

Besser werden. Sie sollten dabei sein!

MiTag — herausragender Höhepunkt

von Wilfried Rosenberg 

07/2014 Am 18.09.2014 wird der 14. Mittelstandstag Oberlausitz stattfinden und erneut eine Weiterentwicklung sein. Der Programmbeirat hat am 20.06.14 über den Programmablauf beraten - jetzt geht es in die nächste Vorbereitungsetappe.

Über www.mi-tag.de können Sie sich bereits als Teilnehmer-Plus anmelden und sich damit frühzeitig präsentieren. Bis 14.07.14 wollen wir alle Programmteile dort dargestellt haben. Sie sollten sich schnell entscheiden, um als Sponsor, in der Firmen-Galerie oder mit eigenem Stand (nur begrenzt möglich) präsent zu sein. Mitte August versenden wir dann die offizielle Einladung und am Veranstaltungstag erhalten die Teilnehmer das Programmheft mit vielen Informationen und den als Teilnehmer-Plus angemeldeten.

Die größte derartige branchenübergreifende Konferenz der Region will in immer höherer Qualität für wichtige Entscheidungsträger und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Bildung und Kultur im gemeinsamen Wirtschaftsraum Oberlausitz/Dresden viele praktische Informationen und Kontakte bieten.

Der große Treffpunkt in inspirierendem Ambiente des Großen Hauses des Bautzener Theaters hat einen klaren Auftrag. Um den weiter wachsenden Anforderungen an die Führungsqualitäten insbesondere im Mittestand gerecht zu werden, sollen durch Vorträge und Workshops neue Erkenntnisse vermittelt werden und die Netzwerkstatt der Netzwerke zur wachsenden Wertschöpfung beitragen. Wir haben dazu 9 erfahrene Referenten und 3 Moderatoren engagiert. 

Die Workshops unterscheiden sich neben ihrer Dauer (90 Min.) vor allem, weil wir Sie dort auffordern Ihre Meinung im Interesse dieses gemeinsamen Wertschöpfungsprozesses zu verdeutlichen. Auf der Homepage finden Sie zur Vorbereitung wichtige Informationen. 

Der MiTag soll Impulse für das einzelne Unternehmen, für den regionalen Wirtschaftskreislauf und die Wirtschaftsförderung geben. Das Profil des Mittelstandstages hat sich von einer mehr wirtschaftspolitischen Ausrichtung konsequent zu einer auf Führungsfragen spezialisierten Konferenz mit einem viel breiteren Angebot entwickelt.

Schon 2013 begannen wir den Brückenschlag nach Dresden, das wollen wir insbesondere 2015 noch deutlicher machen. Zunächst haben wir uns 2014 von dem Korsett der „Bautzener Unternehmertage“ gelöst. Zu Viele hatten den MiTag eher als Veranstaltung für Bautzen, als eine der Wirtschaftsregion in Bautzen gesehen.

Warum ringen wir um die Bündelung der Kräfte im Wirtschaftsraum Oberlausitz/Dresden, d.h. zwischen Zittau-Görlitz-Hoyerswerda-Kamenz-Dresden?

Auch Wirtschaftsforscher bestätigen uns die strukturellen Defizite. Wir müssen nicht nur im industriellen Bereich Kompetenzen bündeln, weil immer bestimmte „kritische Massen“ nötig sind um solides Wachstum zu sichern. Nur mit höherer Ertragsfähigkeit sichern wir die Standorte. Der MiTag kann Ausdruck einer notwendigen Stärke sein, diese vermittelt Optimismus!

Der Wirtschaftsraum kann Synergien erschließen, die jeder für sich genommen nicht hat. Die Metropole Dresden hat ihre Stärken und Schwächen, der ländliche Raum Oberlausitz hat seine; gemeinsam sind wir alle mehr. Auf jeden Fall bringt es mehr wie die Idee von einer Wirtschaftsregion „Lausitz“. Eine Konferenz in Bautzen, sozusagen in der Mitte, hat zur Voraussetzung, dass der Impuls aus der Oberlausitz kommt und für die Dresdner interessant sein muss; andererseits birgt das nicht die Gefahr bei einer Konferenz in Dresden als Oberlausitz unterzugehen. Machen wir uns auf den Weg!

Wenn das Geschäftsmodell „Mittelstand“ auch in Zukunft Bestand haben soll, dann ist eine wirksame Lobbyarbeit zu organisieren. Die aktuellen Beschlüsse des Bundestages verdeutlichen: Die soziale Marktwirtschaft wird neu definiert, der Markt wird zunehmend nicht nur reguliert, sondern überhaupt verändert. Mittelständler stellen sich darauf ein, in dem sie weiter rationalisieren, die Führungsarbeit qualifizieren und sich auf das konzentrieren, was sie am Besten können: Ertrag zu organisieren. Genau das wollen die Macher mit dem MiTag unterstützen.

Der MiTag ist ein Höhepunkt, ein Brennglas verschiedener wichtiger Themen. Wenn diese auf entsprechendes Interesse stoßen und weiter vertieft werden sollen, werden wir das mit dem Format „Mittelstands-Akademie“ u.a. im Verlauf des Jahres tun. Auch die Initiative „Karriere Oberlausitz“ ist ein kontinuierlicher Prozess. Wenn wir uns zum MiTag mit dem Thema „Praktika“ befassen, dann weil es sich als wichtige Methode für die zielführende Berufs- & Studienorientierung herausstellt. 

Am 24.06.2014 haben wir einen Test-Workshop zum Thema „Kooperative Geschäftsmodelle“ durchgeführt. Die Teilnehmer haben geschlussfolgert, den von Verwegener & Trefflich 

angewandten methodischen Ansatz zu nutzen, um die Zusammenarbeit zu stärken. Zum MiTag möchte die Gruppe weitere Unternehmen gewinnen, um daraus ein Team zu entwickeln, was gewillt ist mit regelmäßigem Erfahrungsaustausch die Geschäftsmodelle der bestehenden Unternehmen zu verbessern. Selbst die Firmen-Galerie wird nicht nur zum MiTag, sondern auch im Verlaufe des Jahres eingesetzt, aber daran beteiligen sich dann nicht alle - aber der MiTag führt sie zusammen.

Mitmachen - Nutzen erzielen - Den MiTag 2014 mitgestalten

von Wilfried Rosenberg 

06/2014 Der MiTag am 18.09.2014 wird mit differenzierten Angeboten ein Maximum an praktischen Informationen für die Führungsarbeit im Unternehmen und viele neue Kontakte bieten sowie der Verstärkung der Beziehungsnetze im Wirtschaftsraum Oberlausitz/Dresden dienen.

Zum 13. MiTag 2013 kamen 268 Teilnehmer ins Theater Bautzen; 2014 sollen es noch mehr werden!

Dazu haben wir:

 

  • das Programm noch konsequenter nach den Bedürfnissen der Unternehmen ausgerichtet. So gibt es keine Grußworte mehr, dafür 8 Fach-vorträge und 4 Workshops;
  • das Foyer zum Kommunikations-zentrum gemacht. Für intensive Kontakte steht der MiTag-Club im Westfoyer zur Verfügung und beim Speed-Connection können Sie in 60 Minuten 7 Unternehmen kennenlernen. - Dazu rechtzeitig anmelden!
  • unseren Adresspool auf ca. 3.000 aufgestockt, die von uns Einladungen erhalten. Das erfolgt auch durch die Initiatoren;
  • das Dach der „Bautzener Unternehmertage“ verlassen, um deutlicher den regionalen Zuschnitt zwischen Hoyerswerda-Weißwasser-Görlitz-Zittau und Dresden gerecht werden zu können.

 

Was charakterisiert den MiTag, wo liegen die Alleinstellungsmerkmale und der Nutzen für die Teilnehmer?

  1. Zur größten Konferenz in der Oberlausitz treffen sich wichtige Entscheidungsträger und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Bildung und Kultur, sowie staatlichen Einrichtungen. Sie sollten dabei sein! Wir treffen uns im Theater Bautzen, in einer inspirierenden Atmosphäre und im Netz auf www.mi-tag.de. 
  2. Der regelmäßige Höhepunkt des Jahres verfolgt einen nachhaltigen Ansatz. Wir bleiben an den aufgeworfenen Themen in verschiedensten Treffen im Verlaufe des Jahres dran. So gelingt es Entwicklungen voranzubringen!
  3. Die Netzwerkstatt der Netzwerke bündelt, zeigt Trends auf und kann gemeinsame Positionen als Handlungsrichtungen des MiTages formulieren, als Bedingungen für mehr Wachstum. 

Der MiTag ist eine Wirtschafts-initiative, die von den Initiatoren: BVMW, Landkreis Bautzen, Agentur für Arbeit, IHK, Kreishand-werkerschaft, Marketing-Gesellschaft Oberlausitz getragen wird. Im ProgrammBeirat, zu dem auch die Hauptsponsoren und die BVMW-UnternehmerBeiräte gehören, wird das Konzept beraten und beschlossen, welches vom Org-Team aus 6 Unternehmen unter Leitung des BVMW-Oberlausitz umgesetzt wird.

Auch andere Unternehmervereinigungen und Netzwerke sind aufgefordert sich an der Ausgestaltung zu beteiligen. Sie können als Firma zu einer Präsentation auch eigene Kunden einladen. Schon das dargestellte Bündnis entwickelt ein Modell, wie noch zielgerichteter die Stärken der Region ausgebaut werden können.

Lassen wir unsere Stimmen sprechen! - Warum ich zur Kommunalwahl antrete!

von Sirko Rosenberg 

05/2014 Unternehmer übernehmen Verant-wortung, für sich selbst, die Familie und natürlich für das eigene Unternehmen, inkl. der Mitarbeiter. Wir tun das täglich und es ist für uns völlig normal; quasi eine Selbstverständlichkeit.

Nur, was für uns als Unternehmer normal ist, ist für Andere eine völlig andere Welt, was auch selbstverständlich ist. Das wird sichtbar im Denken des einfachen Angestellten, des Arbeits-losen, des Politikers aber auch von Journalisten und damit auch folgerichtig bei derer Entscheidungen und Handlungen. Viele Unternehmer haben sich von der Politik abgewendet, da „von ihr nichts Positives mehr zu erwarten sei“. Dies ist eine verheerende, ja sogar sich selbst schadende Einstellung.

Die Folge ist nämlich, dass unternehmerisches Wissen, Denken und Handeln in der Öffentlichkeit (bereits in der Schule beginnend) immer weniger vorkommt und somit nicht mehr existent ist. Eine alles regulierende Politik erzeugt aber im Schlepptau ein immer größeres Heer an Lobbyisten, die jeden kleinen Paragraphen und Nebensatz mitbestimmen wollen und dies auch tun. Egal ob wir unsere Stimme erheben oder nicht!

Im Ergebnis des Abwendens von der Politik steht somit nicht: „Es geht alles weiter so.“ Wenn die gebündelten Unternehmerinteressen nicht mehr vermittelt werden, dann werden auch die Werte des unternehmerischen Handelns verschwinden und als Folge davon werden andere Akteure die Richtung bestimmen. 

Das führt zu einer Politik gegen die Unternehmer und die Werte für die wir alle stehen: Fleiß, Engagement, Selbst-verantwortung und der Wille ständig Neues zu erschaffen. Diese Werte bringen eine Gesellschaft voran, das Fehlen dieser zerstört sie! 

Wollen wir das die Stimme des Unternehmertums gehört wird? Dann müssen wir uns die Mühe machen in die Öffentlichkeit zu transportieren, was wir tun und wofür wir stehen; was Unternehmertum ist und was unternehmerisches Handeln eigentlich bedeutet. 

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen bei den Wahlen am 25.05.2014 für den Stadtrat Bautzen und den Kreistag Bautzen auf der Liste der FDP zu kandidieren. Unsere als BVMW praktizierte parteipolitisch unabhängige Herangehensweise kann ich am besten in der am wenigsten ideologisch geprägten FDP einbringen. Hier haben auch immer mehr junge Unternehmer Platz gefunden, denen wir gepaart mit gestandenen Unternehmern zu neuen Erfolgen verhelfen wollen.

Es ist nie die große Masse die große Entwicklungen voranbringen. Es sind die Ideen von Unternehmern, Machern und Praktikern, welche durch ihre Umsetzung eine Gesellschaft voran bringen.  Ja, der BVMW ist sehr aktiv in Berlin und Brüssel und wir als BVMW-Oberlausitz halten die Fahne des Mittelstandes in den Landkreisen und Städten der Oberlausitz (auch mit Erfolg) hoch. 

So unterstützen wir mit unserem Kommunal-Forum Mittelstand alle Unternehmer, die sich auf den Listen der verschiedenen Parteien (Gruppen) um die Sitze in den Kommunalparlamenten bewerben und wollen auf der Ebene der beiden Kreise nach der Wahl auch den parteiübergreifenden Erfahrungs-austausch organisieren, um mehr Stimmen des Mittelstandes in die Parlamente zu bekommen.

Doch das alleine reicht nicht mehr aus. Unternehmer sind gefordert auch sich selbst zu aktivieren. Dabei geht es nicht allein darum, als Kandidat persönlich Verantwortung zu übernehmen. Es geht vor allem darum die Personen zu unterstützen die unternehmerisches Denken kennen und leben bzw. die Personen zu informieren und aufzu-klären, die in ihrem Denken offen sind. Schauen Sie sich die Listen der Kandidaten in ihrem Gebiet genau an. Wie viele Unternehmer treten zu den Wahlen an? So beträgt z. B. der Unternehmeranteil an den Kandidaten für den Stadtrat in Bautzen 25 %. 

Keine schlechte Quote, allerdings gibt es große Unterschiede. Bei der FDP sind 79% Unternehmer, bei der CDU 33%, SPD 7%, DIE LINKE 0 %. Unterstützen Sie zu den Wahlen am 25.05.2014 die Kandidaten die gestalten wollen und ignorieren Sie die, welche nur verwalten können. Nur die Macher werden Ihre Gemeinde/Stadt und Ihren Landkreis wirklich voranbringen. Mit einer einmaligen Aktion ist es dabei nicht getan. Es ist das berühmten Bohren dicker Bretter, wo der Erfolg nur durch Geduld und Beharrlichkeit eintritt. Dies sind Eigenschaften die man einem Unternehmer nicht beibringen braucht, da er sie täglich lebt. 

Am 31.08.14 finden in Sachsen Landtagswahlen statt. Auch diese Entscheidung ist bedeutend für uns. Auch hier gilt es genau zu prüfen, was die einzelnen Parteien vor haben.Dazu kommt: Im nächsten Jahre werden viele Oberbürgermeister / Bürgermeister und Landräte neu gewählt. Wieder sind wir aufgefordert, uns an diesem Prozess zu beteiligen. Sei es einen kompetenten Kandidaten zu unterstützen oder vielleicht „unsere“ Kandidaten zur Wahl zu stellen.

Milton Friedmann äußerte einst: "Es ist wichtiger, die Regierenden davon abzuhalten, der Wirtschaft Schaden zuzufügen, als von ihnen zu erwarten, dass sie Gutes tun. Sie wissen einfach nicht genug, um Gutes tun zu können.“ Es liegt in unserer Verantwortung die Regierenden zu informieren. Niemand wird dies für uns tun.

Ducken wir uns nicht weg! Bringen wir uns als Unternehmer ein. Wenn wir etwas erreichen wollen, dann müssen wir es auch selber anpacken! Wenn wir es anpacken, dann werden wir auch etwas erreichen

Die wachsende Kraft des BVMW-Oberlausitz Netzwerkes

von Wilfried Rosenberg

04/2014 Kern– und Ausgangspunkt sind die Interessenslagen unserer aktuell 275 Mitglieder im BVMW-Oberlausitz. An der Umsetzung der Projekte sind über 210 weitere Partner aktiv beteiligt. So sind wir nicht nur der stärkste und einzige oberlausitzweit aufgestellte, freiwillig organisierte, parteipolitisch unabhängige, branchenübergreifende und bundesweit vernetzte Mittelstandsverband, sondern auch Scheuklappenlos.

Wir können mit jedem, der zu uns passt und mit uns am Ziel arbeitet, die Oberlausitz als Ganzes wettbewerbsfähiger, attraktiver, geeinter und innovativer machen. Wenn diese Mittelstand-Aktuell 530 Mal versendet wird sind alle gleichermaßen informiert. Dennoch ist unsere Kommunikation viel differenzierter, individueller, weil der Ausgangspunkt die Leistungsfähigkeit des Einzelnen ist.

Wir kommunizieren mit den Einzelnen, um Gemeinsamkeiten zu entdecken. Je besser wir diese Gemeinsamkeiten erkennen und sie in gemeinsame Aktionen, in Projekte bringen, Projekte möglichweise zu Initiativen bündeln, desto höher ist der Nutzen für den der am Ausgangspunkt seine Position, seinen Willen oder seinen Ärger dargelegt hat.

Unsere Investitionen in Personal - mit aktuell 5 Mitarbeitern in der Geschäftsstelle Bautzen - dient dem erklärten Ziel, gerade die individuelle Kommunikation noch qualifizierter, d.h. noch differenzierter zu gestalten. Daraus generieren sich Projekte, die immer zielführender durch Projektkoordinatorinnen organisiert werden müssen. So entstehen vor allem bei Mitgliedern die Mehrwerte.

Interessenvertretung, aktive Lobbyarbeit verlangt von uns mittelständische Positionen und Problemlagen zu erkennen, aber diese permanent in vielen Gesprächen und Beratungen zu verbreiten. Das kostet eine Menge Kraft und Bohren von dicken Brettern.

Eines ist klar: Wo Mittelstand nicht präsent ist, findet Mittelstand auch nicht statt! Das ist Aufmerksamkeitsmarketing. Unternehmer müssen zusammen-kommen, um miteinander Geschäfte zu machen. Das ist in Bezug auf die Rahmenbedingungen genauso. 

Wichtige weiche Standortfaktoren (Infrastruktur bis Kultur und Bildung) entwickeln sich nur im Interesse des Mittelstandes, wenn wir zielgerichtet darauf Einfluss nehmen, was übrigens ein normaler demokratischer Vorgang ist. Die demokratischen Verhältnisse, gepaart mit denen der sozialen Marktwirtschaft, geben uns die Chance mittelständische Interessen mit Erfolg einzubringen. Auch auf diesem Markt herrscht Kampf. 

Auch auf diesem Markt wachsen die Herausforderungen. Als BVMW-Oberlausitz sind wir dazu schon gut aufgestellt und haben in den Jahren seit 1996 eine Vielzahl Erfahrungen gesammelt. Ich möchte das an den aktuellen Schwerpunkten verdeutlichen.

MiTag Mittelstandstag 18.09.2014 Zum 14. Male wird ein solcher Jahreshöhepunkt im Wirtschaftsraum Oberlausitz/Dresden als Konferenz organisiert, um für die Führungsarbeit in Unternehmen wichtige Informationen anzubieten und ebenso zu verdeutlichen: Die Unternehmer der Region sind eine starke Kraft, sie stehen auch im Erfahrungsaustausch, um Meinungen zu bündeln, um noch mehr Wertschöpfung zu erreichen, zusammen.

3 Themen sollen in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen: Geschäftsmodelle zukunftsfähig machen, das Zusammenwirken mit Gymnasien und Hochschulen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs verbessern und durch die Qualifizierung des Vertriebs mehr werthaltige Aufträge erhalten. 

Industrie-Konvent-Oberlausitz (IKO)

Das letzte Treffen fand am 12.03.14 bei Trumpf Sachsen in Neukirch statt. Diese SIG (Spezial-Interessen-Gruppe), wie wir Gruppen bezeichnen, die aus einem ausgewählten Unternehmerkreis (hier industriell tätige über 30 Mitarbeiter) bestehen und sich eine spezielle Thematik vorgenommen haben, beschäftigte sich mit der aktuellen Wirtschaftslage und haben sich durch die Trumpf-Geschäftsführer Dr. Harry Thonig und Roger Kluth umfassend informieren lassen.

Aktuell überlegen wir, wie mit Interessierten die Innovationsfähigkeit durch intensivere Zusammenarbeit erhöht werden kann. Diese SIG hat sich auch mit dem Industrie-Stammtisch des BVMW-Dresden zusammengetan, um die Verbindungen im Wirtschaftsraum auszubauen.

Karriere Oberlausitz 

Die Initiative ist offiziell im Zusammenwirken mit dem Partner und Träger-verein REKO e.V. gestartet, um Gymnasiasten und Studenten in oberlausitzer Unternehmen eine Perspektive zu bieten. Unsere besten jungen Leute sollen ihre Entwicklungschancen in der Region erkennen können, in dem sie ab der 9. Klasse regelmäßig Unternehmen kennengelernt haben und sie sich so ein Bild machen können, was sie nach Gymnasium oder Studium erwartet.

So erhöhen wir auch das Image und den Bekanntheitsgrad der Unternehmen, die sich an der Initiative beteiligen. Das Projektmanagement wird die Schnittstellen zwischen mehreren Gymnasien, Unternehmen, und den Hochschulen im Raum Oberlausitz/Dresden managen und so für alle Beteiligten den Prozess optimieren.

Bis Ende Mai 2014 soll klar sein, wer konkret die Beteiligten sind. Dann erfolgt eine Schüler-Befragung durch das IHI-Zittau.

Wichtige Weichenstellung für Ihr Netzwerk

03/2014 Sie kennen den Unterschied von Seilschaft und Netzwerk?! Netze tragen, am Seil hängt man (meistens)!

Wir wollen Netzwerk sein, im Dialog Positionen erarbeiten und mit zielführenden Projekten Nutzen stiften, agieren und nicht vor allem reagieren. Der größte Nutzen entsteht, wenn Sie überlegen wie Sie sich mit Ideen und Nutzen in eine solche SIGs, wie wir diese Spezial-Interessen-Gruppen nennen, einbringen, aktiv werden, damit Sie anderseits davon profitieren, was andere geben. 

Das Netzwerk lebt davon, dass Sie selbst etwas dafür tun und auch Ihre Netzwerkpartner von Ihnen etwas haben. Die von uns zu organisierenden Treffen sind klar Zielgruppen orientiert und thematisch darauf ausgerichtet Mehrwerte zu erbringen; sind immer Marktplätze, Werkstätten, um gegenseitigen Nutzen zu initiieren. 

Sie erweisen sich immer mehr als Instrument Ihre bestehenden Kontakte konzentrisch auszubauen, wenn Sie die gewachsenen Möglichkeiten der  Geschäftsstelle BVMW-Oberlausitz einbeziehen. Deshalb investieren wir in Personal und erweitern über Projekte unsere Kompetenzen. Deshalb intensivieren wir unsere Anstrengungen noch mehr Unternehmer als Mitglied zu gewinnen.

Unsere Strategie ist klar: Die vorhandenen PS noch besser auf die Straße bringen und so bei Mitgliedern noch mehr direkten und indirekten Nutzen stiften. Das erfolgt im Sinne des Netzwerkgedankens auch dazu, die Attraktivität der Oberlausitz, die wirtschaftliche Kraft der Unternehmer, deren Image-Gewinn und eine höhere Qualität der Unternehmensführung zu erreichen.

Im März werden zu verschiedenen Interessenlagen die Weichen gestellt und Sie sind aufgefordert sich einzubringen, um der jeweiligen Initiative Kraft zu verleihen.

Letzte Vorbereitungen zum Start der Initiative „Karriere Oberlausitz“. Im Zusammenwirken mit Arbeitsagentur, Bildungsagentur und Landkreisen geht es um die Sicherung des akademischen Nachwuchses und des Innovations-transfers. Ab April werden Gymnasien und Unternehmen individuell angesprochen ihre Kräfte zu bündeln, um zielführend Gymnasiasten und Studenten für ihr Unternehmen zu gewinnen. Ein Beirat im Rahmen des „Netzwerkes Arbeitsmarkt Oberlausitz“ steuert die Aktivitäten, zu der z.B. auch die „Dresdner Industrietage“ gehören.

Der MiTag, die Netzwerkstatt der Netzwerke und Treffpunkt wichtiger Entscheider am 18.09.14 wird als Konferenz ein Höhepunkt mit dem Ziel vorbereitet, der Führungsarbeit in Unternehmen und der Wirtschafts-förderung neue Impulse zu verleihen. 

Wie wird der MiTag selbst zu einem Geschäftsmodell zum spürbaren Nutzen der Teilnehmer? Nach Beratungen mit Unternehmer-Beiräten, den IndustrieKonvent und dem ProgrammBeirat soll bis Anfang April die erste Vorbereitungsetappe abgeschlossen werden.

Mittelstandsfreundliche Kommunal-politik stärkt die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Oberlausitz im Bündnis mit Dresden. Die Kommunal– und Landtagswahlen sind eine Chance aktiv darum zu kämpfen. Weil Politiker, wie auch Unternehmen, Marketingstrategien entwickeln, werden sie zu gestylten Produkten. Das geht aktuell auf Kosten der Authentität und des Vertrauens, als entscheidende Geschäftsgrundlage der Demokratie.

Wenn der Mittelstand - gerade im Osten - da die Kräfte nicht bündelt, werden alle Zukunftschancen, weiter wachsendes Eigenkapital, nicht erreicht.Mit der Bildung eines „Kommunal-Forum-Mittelstand“ wollen wir unsere Positionen zusammenfassen, in der Öffentlichkeit diskutieren und auch nach der Wahl nachhaltig einbringen.

Attraktive Unternehmen brauchen ein attraktives Umfeld. Weil Wirtschaft davon partizipiert braucht es das Engagement der Wirtschaft, was das Image und die Bekanntheit der Mittelständler stärkt. Die Gemeinschaftsinitiative „Die ganze Welt ist Bühne“ (Business-Theater-Treff am 04.03.14 und der Gemeinschaftsstand zur WIR-Messe Kamenz) dokumentiert das nachhaltig. Jetzt soll die Initiative „Kunstbus“ ein weiterer Baustein sein (Business-Talk am 02.04.14).

Die Kräfte so zusammenbringen, dass ausreichend kritische Massen vorhanden sind, um Wirkungen zu erzielen ist für uns alle eine Herausforderung und Chance - nutzen wir sie!

Autor: Wilfried Rosenberg 

2014 - Jahr der Unternehmer!?

02/2014 Kreative Arbeits– und Geschäftsmodelle bestimmen unsere Zukunftsaussichten

Wir wissen als Unternehmer: Diese Welt wird nicht vom Festhalten, sondern vom Verändern getrieben! Ob uns diese Veränderungen gefallen oder nicht, wir können darauf reagieren. Uns erwartet wieder ein Jahr mit großen Herausforderungen, allein von dem schon heute Bekannten. Dafür haben wir unser Team im Regionalbüro Bautzen verstärkt und die Arbeitsteilung verändert. 

Ich habe die Verantwortung, insbesondere für die Projektarbeit an BVMW-Kreisgeschäftsführer Sirko Rosenberg abgegeben. Vor allem werde ich mich stärker um die individuelle Betreuung und die Mitgliedergewinnung, sowie die Kooperationspartner kümmern.

Gabriela Hippe sorgt sich als Projektkoordinatorin in bewährter Weise um die Theaterprojekte. Als Assistentin der Geschäftsleitung werden Sie zukünftig am Telefon Cathleen Donath hören, die sich gerade bei uns einarbeitet. 

Gerade hatten wir zum Jahresempfang Bilanz gezogen und verdeutlicht, wie wir uns den Veränderungen stellen und selbst mit verändern wollen. Glaubt man den Prognosen, dann soll es 2014 auch wirtschaftliches Wachstum geben. Dem kann ich nur abgewinnen, dass damit eine optimistische Grundstimmung in der Bevölkerung erhalten bleibt und das ist gut so!

Wenn wir in Deutschland aber nicht wenigstens 2% wachsen, dann wird das in den meisten Mittelstandsunternehmen der Oberlausitz kaum ankommen. Der Wettbewerbsdruck wird nicht nur von der Material– und Energieseite her zunehmen, sondern vor allen von der des Arbeitsmarktes.

In Sachsen sind die geleisteten Arbeitsstunden 2013 um 0,3% (8 Mio.) zu 2012 gestiegen. Zum Vergleich: Deutschland +0,2%, neue Länder –0,8%. Andererseits sind die Erwerbstätigen am Arbeitsort (2011) in Sachsen um 0,9% gesunken.

Im Landkreis Bautzen um –5,1%, im Landkreis Görlitz um –9,4%; während Dresden +10,7% gewachsen ist. Die Ostländer alle im Minus, andere wie Bayern +7,5%, Rheinland-Pfalz +7,2%, Baden-Württemberg +5,4% im satten Plus. Die Schere geht weiter auseinander!

Die Regierungspläne von Mindestlöhnen, über Renten, familienfreundliche Arbeitszeiten und Pflichtversicherung für Selbständige tun das Übrige für ein gigantisches Umverteilungsprogramm zu Lasten der Mittelständler, die darauf nicht sehr schnell reagieren. „Immer stärker wird die Tendenz, die Wirtschaft nicht nach ökonomischen, sondern politischen Vorstellungen zu gestalten. Überall droht der gehobene Zeigefinger, überall soll über der unsichtbaren Hand des Marktes die sichtbare Faust des Staates schweben" (Reinhard Sprenger)

Auch löst sich die Kultur der alten Indus-triegesellschaft auf, die sich im Osten aber nicht wirklich etablieren konnte; und die Industrie kommt zurück als Industrie der Wissensgesellschaft. Es ist eine neue dynamische Unternehmergeneration entstanden, die diesen Prozess ebenfalls treibt.

Es sind immer mehr die Menschen und nicht das Kapital, die immer wichtiger werden, die ein Unternehmen befähigen sozial zu sein, weil es gute Produkte und Dienstleistungen zu Marktpreisen anbieten kann. 

Die Marktwirtschaft ist in Verruf geraten, aber auch Politiker und Wähler werden wieder merken, dass in einer wahrhaft sozialen Gesellschaft die Leistung den höchsten Stellenwert hat und alles getan werden muss, damit sich diese entfalten kann.

Es macht für Unternehmer keinen Sinn sich gegen diese Trends zu stellen, sondern sie auch für das eigene Unternehmen auszunutzen. Nehmen wir uns die Freiheit Neues zu unternehmen. Letztlich zählt eben, als Mittel zum Zweck, nur der Gewinn. Das erreichen wir vor allem mit kreativen 

Arbeits– und Geschäftsmodellen, welche die aktuellen Trends mit einrechnen. Es geht um die Frage WIE wir zusammenarbeiten, um gute Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können; WIE wir unsere regionalen Vorteile im Raum Oberlausitz/Dresden ausnutzen, um höchste Wertschöpfung zu erreichen.

Sind wir uns bewusst: Die Wertschöpfung der Zukunft ist dezentralisiert, weil Globalisierung ohne Regionalisierung, ohne regionale Wurzeln, ohne Beachtung des Individuums nicht mehr funktioniert. 

Ich sehe 2 Handlungsansätze für uns als BVMW-Oberlausitz:

Ein starker Verbund hat gemeinsame Ziele. Diese Interessenvertretung ermöglicht die Vervielfältigung in einer Kraft, die der einzelne Mittelständler nicht haben kann.

Als BVMW-Oberlausitz haben wir gemeinsam in den letzten Jahren an einem Geschäftsmodell gearbeitet, was immer mehr Früchte trägt, flexibel ist und uns einmalig macht.

Auch im BVMW Gesamtverband ge hören wir zu denen die die stärkste regionale Bedeutung und Stärke haben. 

Mit UnternehmerBeiräten, Politischen Beiräten, mit SIG (Spezial-Interessen- Gruppen) und Expertenkreisen, mit Initiativen und Projekten sind wir in der Lage Einfluss zu organisieren. 

In den letzten beiden Jahren sind Kooperationen entstanden, die weit über die innerverbandliche Arbeit hinausgehen und der gesamten Region nützen. Die spürbar gestiegene Reputation des BVMW in Berlin müssen wir noch mehr für uns als BVMW-Oberlausitz ausnutzen. Dazu brauchen wir noch mehr Mitglieder und eine noch leistungsfähigere Geschäftsstelle. 

Mitglieder und Partner müssen aus dieser Gemeinschaft konkreten Nutzen ziehen und ihre eigene Leistungsfähigkeit vor allem auf den Feldern: Image-Gewinn, qualifizierte Führung und Personalarbeit stärken können.

Von der Attraktivität der Unternehmen hängt ab, wie Sie überhaupt interessant für qualifizierte Mitarbeiter sind. Und Familienfreund lichkeit hängt auch von Faktoren ab, die sie nur in einem Netzwerk sinnvoll organisieren können. 

Der MiTag ist eine Gemeinschaftsinitiative die darauf abzieht Angebote zu unterbreiten, um genau diese Arbeit zu verbessern. Ende März sollen die Programmhöhe punkte stehen. 

Auch unsere Kooperation mit der Agentur für Arbeit Bautzen wird dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit durch Qualifizierung zu verbessern und der regionalen Berufsorientierung für akademische Berufe neue Impulse zu verleihen.

Autor: Wilfried Rosenberg