Wirtschaft hat mehr zusagen als Parlamente? - Mittelstandslobby um so dringlicher!

05.12.2016 Im jetzt von der Sächsischen Staatsregierung veröffentlichten Sachsen-Monitor, der Auskunft zur Stimmungslage gibt, bejahen 65% die Feststellung „Wir haben keine echte Demokratie, weil Wirtschaft und nicht die Parlamente das Sagen haben.“

Mal abgesehen von der Frage, wie sich eine echte Demokratie von einer anderen unterscheidet, suggeriert schon die Feststellung ein falsches und vor allem ein sehr undifferenziertes Bild, was aufmerksamkeitsgetriebene Medien gern aufnehmen.

Da wird geschlussfolgert, das Land ist gespalten wie lange nicht mehr. Ich denke, das es vor allem eine andere Wahrnehmung von dem gibt, was in der Wirklichkeit schon länger passiert. Frank Richter (Landeszentrale politische Bildung) trifft es eher „Die Gesellschaft hat sich stark polarisiert.“

Natürlich sind es wirtschaftliche Belange, die die Politik berücksichtigen muss, um die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass auch entsprechend umverteilt werden kann.

Zwar haben Unternehmen daran ebenso Interesse, aber generell geht es Politikern um die Interessen des Staates. Und das ist überhaupt nicht kritisch! Wenn aber eine solche o.g. Feststellung gesetzt wird, ist das auch ein Ablenkungsmanöver , um beim Bürger Freispruch zu erlangen. Und so entsteht auch ein solches Befragungsergebnis!

Nun gibt es bekanntlich „DIE“ Wirtschaft nicht und deshalb sind wir als Mittelstandsverband aufgefordert für unsere Interessen und damit ebenso um die Interessen der Regionen noch mehr zu kämpfen, in denen Mittelständler verwurzelt sind.

Deshalb bündeln wir in der Wirtschaftsregion Dresden die Kräfte, auch um eine noch wirksamere Lobbyarbeit machen zu können. Wo Mittelstand nicht präsent ist, findet Mittelstand nicht statt! Diese notwendige Nachhaltigkeit kann nur ein freiwillig organisiertes, parteipolitisch unabhängiger, branchenübergreifender Verband wie der BVMW leisten!

Dafür wird 2017, nicht zuletzt mit Blick auf die Bundestagswahl ein Meilenstein in unserer Arbeit gesetzt. Wir sind gut gerüstet und auf Mitgliederwachstum programmiert. 

Da sollen auch alle Mitglieder in ihrem eigenen Interesse nicht abseits stehen und sich mehr engagieren. Sie wissen aus ökonomischen Erkenntnissen, dass es immer „kritischer Massen“ bedarf, um echte Wirkungen zu hinterlassen. 

Redaktion: Wilfried Rosenberg.

Mittelstand hält den Standort hoch! - Erfolgsfaktoren nicht durch schwache Verwaltungen zerstören

11/2016 Bisher ist mir noch niemand begegnet, der das vom Amtsleiter Wirtschaftsförderung Bautzen, Alexander Scharfenberg in der SZ vom 17.10.2016 gegebene Interview nicht sehr deutlich kritisiert hat. Mittelständler fühlen sich in die Ecke gestellt, missverstanden, ihre wirklichen Probleme sind bei derartigen undifferenzierten Bewertungen in keinen guten Händen.

Die Chefs und die Mitarbeiter strengen sich an und dann redet ein Wirtschaftsförderer den Standort kaputt, um den Versuch zu machen die eigene Aktionsunfähigkeit zu verstecken. Und das in einer Zeit, wo gerade Politiker und Unternehmer um einen Imageschaden durch fortwährende, selbst hoch geredete Krawalle fürchten.

Nötig ist ein Schub an kollektiver Intelligenz, aber die Wirtschaftsförderung Bautzen demonstriert einen Zukunftspessimismus der einen kritischen Aufschrei von Unternehmern bewirken muss.

Ja, unser Denken und Handeln ist freilich noch tief im Industriezeitalter verwurzelt. Die Schere zwischen Technologien, die sich in exponentieller Weise beschleunigen und gesellschaftliche Institutionen, die sich im Schneckentempo bewegen droht weiter aufzugehen. Die Herausforderung heißt, unsere wichtigste Ressource - egal in welcher Gegend - zum Durchbruch zu verhelfen: der menschlichen Schaffenskraft.

In Bautzen erscheint gerade jetzt das verloren gegangen zu sein. Ein bis 2014/15 wirkender Vorteil: Vielfältige regelmäßige Dialoge zwischen Stadtverwaltung und Unternehmervereinigungen finden seit Juni 2015 nicht mehr statt, obwohl Wirtschaftsförderung Chefsache werden sollte.

Ein Glück, das Wirtschaftsförderung an anderen Standorten in der Oberlausitz und z.B. in der Kreisverwaltung Bautzen bedeutend besser funktioniert.

Zum Glück sind in Bautzen mit den 40.000 Einwohner und den 1.570 umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen noch genügend „Aktivisten“ am Werke, die den Standort auch jetzt noch zu einer Perle in Sachsen machen, die Beziehungen ins Umland pflegen und sich als Hauptstadt der Oberlausitz in der Wirtschaftsregion Dresden verstehen.

Wo werden die Vorteile genutzt, werden die überhaupt verstanden? Was soll die Stadt Görlitz sagen: Deren Unternehmen 47% der Umsätze von den Unternehmen in Bautzen machen? Und das bei vergleichbarer Unternehmensanzahl.

Von der Lage im Raum und der Entfernung zu Dresden gar nicht zu reden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Als BVMW-Oberlausitz wollen wir dass die Perle Bautzen weiter entwickelt wird, weil das gut für die gesamte Region und alle Unternehmen ist. In dem besagten Interview sind verschiedene Themen aufgeworfen, die Widerspruch erzeugen.

  1. Wenn die Gewerbesteuereinnahmen seit Jahren sinken, dann sollte sich ein Wirtschaftsförderer schon Sorgen machen, weil er gerade daran gemessen wird, wie wachsende Wertschöpfung (wirtschaftliche, soziale wie kulturelle) durch starke Unternehmen entstehen kann. Eine Blitzumfrage bei heimischen Steuerberatern zeigt allerdings, dass die meisten Mittelständler regelmäßig mehr Steuern zahlen. Von denen sollte die Wirtschaftsförderung wissen wo deren Schuh drückt. Seit der Wende hat Bautzen einen Hebesatz von 400% - das ist verlässliche Politik. Hier hat der Stadtrat verstanden einen Vorteil aufzubauen, der gerade zerredet wird.
     
  2. Die Ansiedlung von Großunternehmen im Landkreis ist nicht Hauptaufgabe der Stadt. Es ist sinnvoller sich am Erweiterungsbedarf der bestehenden Unternehmen zu orientieren, damit diese organisch weiter wachsen können. Dabei sollten auch in Kooperation mit Nachbargemeinden Angebote vorliegen, wenn die Möglichkeiten der Stadt nicht ausreichen.
     
  3. Den Standortnachteil Fachkräfte gibt es so allgemein nicht und schreckt auch keine Ansiedlungen ab. Die vielen Einpendler verschiedenster Art zeigen die Attraktivität der Stadt, diese gilt es auszubauen! Fachkräfte sind für Unternehmen auch weniger eine Frage der Masse, sondern eher der Qualität; damit auch die Unternehmen zukunftsfähig bleiben. Dazu gehört in städtischer Verantwortung auch das Angebot von Hausbau-Standorten, damit die Preise nicht in den Himmel steigen.

Wir könnten die Reihenfolge der unwirklichen Darstellungen fortsetzen. Es bleibt festzuhalten:

  1. Wie lange will sich der Stadtrat das noch bieten lassen?
  2. Nimmt das der Oberbürgermeister zum Anlass für Konsequenzen?
  3. Nehmen sich auch andere Städte das vor, um sich selbstkritisch zu hinterfragen?

Als BVMW Wirtschaftsregion Dresden sind wir jedenfalls bereit mitzuwirken über das Maß hinaus, was wir schon bisher leisten.

Redaktion: Wilfried Rosenberg 

Größer Denken - aber vor Ort Nutzen stiften! -- BVMW-Antworten um Vielfalt zu meistern

04.10.2016 Auch in einer absehbaren Zeit bleibt unsere Gesellschaft im Krisenmodus. Die Komplexität und Widersprüchlichkeit sind gefühlt größer geworden, die Übersicht schwindet?

Diese Vielfalt persönlich zu erschließen macht es schwer, denn die neu entstandenen Konfliktlinien rufen eine gewachsene Unsicherheit hervor. Das Verlangen nach Vereinfachung wird größer und so haben Populisten aller Art Konjunktur. Verschwörungstheorien, Rechts- wie Linksradikale finden reichlich Nährboden, um unser demokratisches System der sozialen Marktwirtschaft in Frage zu stellen. 

Durch politische Fehler kann nicht mehr vermittelt werden, dass es darum gehen muss, das Leben leichter zu machen, auch damit Unternehmer (geschäftsführende Gesellschafter) ihre Unternehmen auch im Interesse ihrer Mitarbeiter erfolgreich führen können. 

Es steigt der Druck auszuwählen, zu entscheiden, was uns gut tut und was wir brauchen. Wir haben kein Komplexitätsproblem, sondern ein Entscheidungsdilemma. (Im Wirtschaftsmagazin „brand ein“ Juni-Ausgabe 2016 finden Sie das näher erläutert)

Ja es mischen sich viele neue Herausforderungen mit den nicht bewältigten Krisen, aber dennoch haben wir allen Grund optimistisch zu sein. Die soziale Marktwirtschaft als Unterpfand und Wesensmerkmal des Mittelständlers ist nicht einfach gegeben, sie muss verteidigt werden! 

Hier setzen unsere Bemühungen als BVMW in der Geschäftsstelle Oberlausitz an: Den Unternehmern das Leben leichter, einfacher zu machen, in dem wir als „Generalist“ die Fähigkeit einsetzen, die interdisziplinären Probleme zu erkennen und sie bewältigen helfen, damit die Unternehmer, konzentriert auf ihre Nische, über den Tellerrand blicken können.

Wir als BVMW Geschäftsstellen müssen Vereinfachungen für Unternehmer erreichen, d.h. ihnen durch Infos und Kontakte Zugänge zu Werkzeugen zum Weiterdenken zu verschaffen.

4 Punkte, was dazu realisiert wird, wie wir das Jahr 2017 in Angriff nehmen:

  1. Das neue Geschäftsmodell „Wirtschaftsregion Dresden“ reift und es wachsen die Vernetzungspotentiale für die Mitglieder zwischen Riesa und Zittau. Es entsteht ein völlig neuartiger Typ des Zusammenwirkens eines BVMW-Teams aus 9 Kollegen. Dies hat uns auch zur letzten Bundestagung von der Bundeszentrale Lob eingebracht. Das Wesen dieser Zusammenarbeit drückt sich im Prinzip „Für unsere Mitglieder" aus. Es kommt nicht darauf an zu zentralisieren, sondern, dass aus dem Zusammenwirken die Teilgebiete, d.h. die Mitglieder vor Ort größeren Nutzen ziehen können.
     
  2. Unsere Mobilisierungsfähigkeit, die sich in der Realisierung von Projekten und Kampagnen ausdrückt, soll weiter wachsen, auch wenn wir in der Oberlausitz da schon vielfältige Erfahrungen haben. Um noch durchsetzungsfähiger zu werden, braucht es spürbares Mitgliederwachstum, von den Unternehmern die zu uns passen und die sich engagieren, Aktivitäten „zu stemmen“, wozu die SIGs (Spezial-Interessen-Gruppen) das Instrument darstellen.
     
  3. Der Einfluss des BVMW auf wirtschaftspolitische Rahmen-bedingungen, wie sie gerade jetzt auch mit dem „Lausitz-Konzept“ diskutiert werden, soll spürbar wachsen. Wir wollen nicht, dass viel Geld verpufft und Cottbus sich zum Anker für die Oberlausitz profiliert, ohne das dabei wirtschaftliche Vorteile entstehen. Wenn der Landkreis Bautzen mit 120 Mio. € jetzt eine weitere Offensive für den Breitbandausbau organisiert und im Landkreis Görlitz nichts gleichwertiges passiert, wird deutlich, das die Unterschiede wachsen werden, was wir nicht wollen.
     
  4. Das Veranstaltungs– und Informationskonzept für 2017 erarbeiten wir gerade. Langfristige Höhepunkte sind fixiert: 03.02.17: Jahresempfang in Bautzen, 02.03.17: DI(T)alog  Mittelstand-Wissenschaft an der HTW Dresden, 13.06.17: MiTag in Bischofswerda, September: Weinfest in Dresden, Oktober: Bühnenball Theater Bautzen, November: Forum-Führung Dresden.
    42 weitere Treffen (wie Business-Frühstücke, Mittelstand trifft Mittelstand, Industrie-Treff u.a. ) und Treffen von Gruppen stehen im Plan.

Redaktion: Wilfried Rosenberg

Bewerten neu lernen und stolz auf Erreichtes sein! - Gibt es jetzt endlich ein umdenken?

Die Empirica-Studie „Schwarmverhalten in Sachsen“ hat mit provokanten Worten nun doch einige aufgeschreckt. Es war klar, dass es um Aufmerksamkeitsmarketing für den Auftraggeber, den Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (VSWG) ging, um Probleme am Wohnungsmarkt in die politische Öffentlichkeit zu transportieren. 

Das hier besonders demografische Entwicklungen sich darstellen ist klar. So ist die Gemeinde Spreetal als sehr unattraktiv und mit extrem hoher Schrumpfung benannt, andererseits hat diese Gemeinde aber relativ hohe Gewerbesteuereinnahmen, was ist daran schlecht? Den Blick immer nur wieder aus der Perspektive der Demografie zu schärfen hilft uns aber nicht weiter. Bautzens Landrat Michael Harig hat recht, wenn er darauf verweist, dass „der Landkreis Bautzen mit mehr als 120 Einwohner je km² im Vergleich mit anderen Regionen dicht besiedelt bleibt“. Weiter: „Ländlicher Raum und Ballungszentren sind zwei Seiten einer selben Medaille. Trends und Entwicklungen werden auch durch weiche Faktoren, durch Meinungen beeinflusst“.

Damit ist deutlich: Demografie ist zwar eine zentrale Frage, aber nicht die entscheidende!

Wenn Prof. Ragnitz jetzt in einer Ifo-Studie „Eine wirtschaftspolitische Agenda für die ostdeutschen Länder“ vorstellt, dann benennt er genau die Stellschrauben. Wenn dort gleich im ersten Satz festgestellt wird: „Wirtschaftspolitik steht derzeit in keinem der ostdeutschen Ländern im Mittelpunkt des politischen Handelns“, dann wird sehr deutlich wo die Probleme liegen. Auch wenn Sachsen da noch am besten abschneidet.

Die Ausgangslagen sind durch Studien hinlänglich beschrieben, was machen wir daraus? Der Görlitzer Landrat Bernd Lange plädiert - so lese ich es in der Sächsischen Zeitung - für ein grundsätzliches Umdenken im Verhältnis zwischen Hauptstadt Dresden und einer Region wie der Oberlausitz.

Das deckt sich mit dem, was wir als BVMW-Oberlausitz seit Monaten fordern: Die Zukunft der Oberlausitz (u.a. ländlicher Regionen um Dresden) liegt in einer Wirtschafts– und Wachstumsregion Dresden. Hier können Metropole und ländlicher Raum (mit seinen versteckten Perlen) ihre Vorzüge vereinen; geführt von der Sächsischen Regierung.

Über unsere von UnternehmerBeirat verabschiedete Positionen sind wir mit dem SMWA im Gespräch. Natürlich haben wir immer wieder unterschiedliche Wahrnehmungen und auch Kritik, auch Wettbewerb der uns voran bringen kann. Entscheidend wird sein, sich als gesamte Region zu engagieren und uns gemeinsam auf die wirtschaftlichen Stärken zu fokussieren. Probleme benennen heißt nicht schlechte Laune zu verbreiten!

Sowenig Demografie nicht das ganze Gebiet zeichnet, so wenig ist es das Thema Kohle, wo immer wieder Niedergangsszenarien beschrieben werden. IHK-Chef Dr. Bruntsch meint, „der Braunkohleausstieg kann für die Lausitz den wirtschaftlichen Niedergang bedeuten und die Gefahr einer sozialen Erosion und weitere Abwanderung“.

Aktuell laufen an den Börsen Wetten auf die Zukunft der Energiewende. Wenn die Atomkraftwerke vom Netz gehen, werden Politiker nämlich nach dem modernsten Kohlekraftwerk (Boxberg) rufen. Meine Erkenntnis aus den Gesprächen mit strukturbestimmenden Unternehmen der Region, lässt mich eher ein sehr positives Bild entwerfen. Den meisten geht es gut, aber der tägliche Kampf bleibt.

In dem wir als BVMW in der Wirtschaftsregion Dresden unternehmerische Interessen bündeln und vor allem vernetzen, wollen wir zuerst Unternehmern nutzen!

Redaktion: Wilfried Rosenberg

Unternehmenskultur oder Unternehmer und Kultur - Die Werte der Zusammenarbeit

04.07.16 Gerade in den Wochen nach dem MiTag am 24.05.16 waren wir vielfältig mit Verbindungen von Unternehmen und Kultur befasst, wie die Rückblende verdeutlicht.Seit dem 03. Juni 2016 präsentieren sich 40 Unternehmen mit Bannern an den Zuschauertribünen beim Bautzener Theatersommer; insgesamt haben 127 die Gelegenheit genutzt, dort oder im Programmheft bzw. den Jahres-heften auf sich aufmerksam zu machen.

Waren es 2015 ca. 32.00 Besucher beim Sommertheater, wird „Die Olsenbande“ diese Marke in diesem Jahr deutlich übertreffen. Die Theaterleute machen einen sehr guten Job und erzeugen Erlebnisse, die weit über die Oberlausitz hinaus wirken. Die Erfolgsplattform Deutsch-Sorbisches Volkstheater nutzt insbesondere den Unternehmen, die durch ihre Beteiligung an unserer Gemeinschaftsinitiative ihre Bekanntheit erhöhen. Das positive Image des Theaters überträgt sich auf die Unternehmen als Förderer der Kultur durch über 150.000 Besucher in einer Spielzeit. So wird unser Motto: „Gemeinsam erfolgreich: Wirtschaft & Theater“ mit Leben gefüllt.

In der vergangenen Spielzeit 2015/16 haben wir über die Werbeeinnahmen von Sponsoren, Anzeigenkunden, Bannerwerbung u.a. dem Bautzener Theater für ca. 35.000 € Kosten für Programmhefte, Flyer u.a. Präsentationen eingespart. Darüber hinaus sind wir nachhaltig unterwegs, um für unser Theater zu werben: Mittelstand und Theater Bautzen stehen fest zusammen.

Spätestens seit dem 11.01.2012, wo ein komplett saniertes Theater zur Verfügung stand ist klar: Es geht um eine Win-Win-Situation. Über den im Jahr 2000 begonnenen Kampf um die Erhaltung der Theaterlandschaft in Bautzen sind wir hinaus, auch wenn das weiter keine Selbstverständlichkeit ist!

Es ist ein stabiles Netzwerk mit ca. 500 Unternehmen entstanden, die die Angebote nutzen, wofür das Theater-Team die Grundlage schafft. So hilft man sich gegenseitig und die Region partizipiert ebenfalls davon. Darin liegt der besondere Mehrwert. Jetzt suchen wir bis Ende August die Sponsoren für die Spielzeit 2016/17. Als Hauptsponsoren werden erneut fungieren:

 

 

Als Theatersponsoren haben zugesagt

 

 

Als Kinder- & Jugendsponsor ist wieder dabei:

 

 

Wer Interesse hat eine längere Zeit über die Plattform des Theaters und gleichzeitig auf www.buehne.bz zu werben, der ist herzlich eingeladen sich bei uns zu melden. Nächstens soll noch ein Zusatzangebot kommen, wie Unternehmen auch ihre Mitarbeiter „mit Kultur beschenken“ können und wie dazu auch eine Premierenfeier beim direkten Kontakt mit Publikum und Künstlern Sinn macht.

Über die Initiative realisieren wir den bekannten Marketingspruch „Tue Gutes und lass andere darüber reden!“ Das erreicht Ausstrahlung, es ist wie das Teilen von Informationen in den sozialen Netzwerken.Am 29.10.2016 - dem ersten Höhepunkt - würdigen wir die Sponsoren, anlässlich des Bautzener Bühnenball, den es dieses Jahr wieder gibt; auch weil wir konsequent darum gerungen haben.

Redaktion: Wilfried Rosenberg

Die Zukunft heißt Wachstumsregion Dresden - Der 16. MiTag gab entscheidende Impulse

06/2016 Der gerade veröffentlichte Zukunftsatlas von Prognos verdeutlicht einerseits Deutschland als gespaltenes Land und wie stark sich die Entwicklungschancen der 402 Kreise, gerade von Osten zu Westen unterscheiden. Andererseits gibt es Städte wie Dresden (Rang 28), jetzt auch Leipzig (137) und Chemnitz (241) die aufholen. Der Vollzähligkeit für unsere Region sei ergänzt: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Rang 296, Meißen 305, Bautzen 318, Görlitz 381 und zum Vergleich noch Cottbus 350.

Manchmal geht die Entwicklung der großen Städte auch zulasten der Umlandregionen, gerade im Osten. Darauf gibt der MiTag eine Antwort: Sich als Wachstumsregion zwischen Riesa und Zittau zusammenschließen! Darin waren sich die Teilnehmer in der Runde MiTag.Dialog – Impulse für mehr Zusammenarbeit einig, an der u.a. Landrat Michael Harig, Oberbürgermeister Roland Dantz und die Abteilungsleiterin Wirtschaftsservice der Landeshauptstadt Dresden Kerstin Zimmermann teilnahmen!

Schon die beiden Ausgangsvorträge zur Arbeitswelt der Zukunft (Prof. Abicht) und zur Digitalen Transformation (Prof. Schönefeld) verdeutlichten, wie nötig es ist, neue Geschäftsmodelle gerade im Mittelstand zur Wirkung zu bringen. Auch ein Blick zurück verdeutlicht: Wir müssen jetzt wieder Neues wagen!

Als der BVMW 1996/98 sachsenweit aufgestellt war, herrschte noch die „Nachwende-Findungsphase“. Um sich gegenseitig kennenzulernen entstand dann z.B. der 1. Mittelstandstag Oberlausitz 2001; einige werden sich vielleicht noch an Reichenbach erinnern. Schon dort wurde der Leitspruch geprägt: „Was kann ich noch für Dich tun!?“

Heute haben wir den MiTag der Wachstumsregion Dresden – wie wir diesen jetzt nennen – der wird noch mehr eine Plattform der Meinungsbildung sein und noch konsequenter den Charakter der Netzwerkstatt 
annehmen. Sowohl die Metropole Dresden, wie die ländlichen Räume im Umfeld, können von der Zusammenarbeit profitieren, das haben gerade Frau Zimmermann und Herr Harig verdeutlicht!

Damit hat der MiTag der Zukunft einen klaren Auftrag erhalten! Die alte mühevoll aufgebaute Struktur, die 
bisherigen Geschäftsmodelle des Zusammenwirkens reichen nicht mehr aus, brechen wir sie um! In diesen Sinn wirkt bereits auch die Initiative „Ab in die Wachstumsregion Dresden“ www.wachstumsregion-dresden.de , wie sie Herr Dantz erläutert hat.

Die BVMW-Fachkräfte –Initiative „Dresdner Industrietage“ passt da unmittelbar dazu. Deshalb werden die beiden Initiativen in Zukunft intensiv kooperieren!

Eine leistungsfähige Infrastruktur, bezogen auf Straße, Schiene bis Breitbandausbau und einem ausgewogenen Netz von Berufsschulzentren, gehört da auch dazu. Deshalb hat der UnternehmerBeirat aus Anlass des Bundesverkehrswegeplanes sich damit beschäftigt und wird eine SIG dafür bilden; wer dort Interesse hat mitzuwirken, sollte sich bei uns melden!

Als BVMW-Wirtschaftsregion Dresden setzen wir ein neues Geschäftsmodell um und ermöglichen so mehr 
kompetente Vernetzung, vor allem zwischen den Unternehmen!

Wir haben die bisher üblichen Kreisverbände abgeschafft. Die 9 BVMW-Beauftragen sind weiter Ihre persönlichen Ansprechpartner vor Ort und werden gezielt jeweils verschiedene Kompetenzen im Interesse der gesamten Region entwickeln; d.h. damit auch bündeln! Andererseits verwirklichen wir das Prinzip: „Unsere Mitglieder – unsere Kunden!“, weg von dem Prinzip „Mein Mitglied“!

Wir werden auch unsere Kommunikationsplattformen bündeln, so können wir nicht nur den Vernetzungsgrad erhöhen, wir stärken damit auch unser Vermögen „Die Stimme des Mittelstandes“ zu sein.

Redaktion: Wilfried Rosenberg

MiTag - Impulsgeber für die Wirtschaftsregion - Ausbau der Infrastrukturen sind Instrumente dafür

02.05.16 Seit wir 2015 als BVMW-Geschäftsstelle Bautzen das Projekt „Dresdner Industrietage“ übernommen haben und ich dabei viele Gespräche mit Partnern sowohl in der Stadt Dresden, als auch in der Oberlausitz führen konnte, wurde mir immer klarer: In der Vernetzung der Wirtschaft im gesamten Wirtschaftsraum liegt ein großes Potential, die Chance für höhere Wertschöpfung.

Beide Seiten: Metropole und ländlicher Raum bedingen sich, jede Seite hat Ihre Vorzüge, ihre Stärken in den letzten Jahren entwickelt. Gemeinsam haben wir jetzt eine solche unternehmerische Vielfalt anzubieten, die als eine gemeinsame Wachstumsregion von außen wahrgenommen werden kann. 

Der Image-Zuwachs ist für alle ein Gewinn und ebenso erhält der regionale Wirtschaftskreislauf einen größeren Spielraum, vor allem, wenn es um smarte Lösungen und Personalrecruiting geht. Dabei reden wir über Hochschul– und Institutslandschaft ebenso, wie über Berufsschulzentren und Studienakademien.

Die Digitalisierung - wir beraten zum MiTag dazu - eröffnet eine große Chance. Wertschöpfungsketten werden immer mehr zu Wertschöpfungsnetzwerken, bei denen die Knoten sich immer wieder ändern können. Der IP-Breitbandausbau erhält dabei eine völlig neue Bedeutung, um nur an dieser Stelle auf eine Infrastruktur aufmerksam zu machen, die alle näher und schneller zusammenbringt, oder auch nicht.

Metropole und ländlichen Raum zu vernetzen verlangt „größer“ Denken! Und das zu einer Zeit, wo sich die Teilregionen (nach der Kreisreform) erst gefunden haben. Ich beobachte, dass einige Kommunen ein „auf der Stelle treten“ praktizieren und von Entwicklung, d.h. Veränderung nicht genügend zu spüren ist.

Da wird auch in einem Sächsisch-Polnisch-Tschechischen Europaforum viel darüber gesprochen, wie wichtig Sprachunterricht und Kulturaustausch ist, aber dazu, wie Wirtschaftsbeziehungen entwickelt werden könnten, fällt kein Wort. Das Thema Gewerbegebiete haben nur Gemeinden auf dem Schirm, die es sich leisten können. Zu viele denken, weil insbesondere in der Oberlausitz die Bevölkerung schrumpft, braucht es da keine Entwicklung. Das ist ein Irrtum! Gerade hier ist eine Abstimmung mit dem wachsenden Dresden sinnvoll.

Die Verkehrsinfrastruktur ist gerade im Zusammenhang mit der Diskussion um den Bundesverkehrswegeplan wieder ins Blickfeld gerückt. Sachsen kann aus dem Programm bis 2030 ca. 1 Mrd. € erwarten, d.h. 1,6% (Hamburg 3,7%, Bayern (16,9%).

Für die wachsenden Pendlerzahlen ist neben der Fertigstellung der B178 auch der Ausbau der Staats– und Kreisstraßen von Bedeutung. Dazu wird gerade der Regionalplan neu erarbeitet.Aus Dresden pendeln 51.000 aus, aus dem Landkreis Bautzen 36.000, Görlitz, 26.000. Einpendler sind nach Dresden 89.000, Bautzen 26.000, Görlitz 10.000.

Wenn es darum geht familienfreundliche Unternehmen zu entwickeln, dann gehört der Arbeitsweg dazu und deshalb darf es im ländlichen Raum nicht nur um die Bewertung der Wirtschaftsfreundlichkeit gehen, sondern um Erreichbarkeit und Lebensqualität. Und diese subjektiven Faktoren müssen erkämpft werden.

Im UnternehmerBeirat am 09.05.16 werden wir uns mit dem Thema „Infrastrukturen für das Zusammenwachsen“ beschäftigen. Auf eine weitere Infrastruktur sei aber noch aufmerksam gemacht: Als BVMW sind wir der einzige parteipolitisch unabhängige, freiwillig organisierte Mittelstandsverband, der nicht nur in der gesamten Fläche mit fast 700 Mitgliedern präsent ist. Sondern wir verfügen mit den persönlichen Ansprechpartnern vor Ort auch über die Chance, die lokalen Interessen im regionalen Rahmen gebührend zu berücksichtigen.

Bei uns steht die Basis wirklich im Mittelpunkt, weil letztlich unsere Mitglieder auch unsere Kunden, unsere Auftraggeber sind.

Je klarer Sie ihre Bedarfe signalisieren, desto deutlicher können wir gemeinsam bessere Rahmenbedingungen vor Ort erstreiten. Dazu werden wir die Gruppenarbeit weiter ausbauen und vor allem den Informationsaustausch und die Spezialisierung des BVMW-Verbandsbeauftragen-Netzwerkes verbessern.  

Redaktion Wilfried Rosenberg

MiTag - Impuls der Zeit - Mit Digitalisierung die Wachstumsregion Dresden gestalten

04.04.2016 Der 16. MiTag am 24.05.16 - ab 13:00 Uhr, sollte in Ihrem Terminkalender stehen. Den Ankündigungsflyer haben wir versendet. Die 9 Programmpunkte (mehr auf www.mi-tag.de) bieten neue Impulse rund um das Thema Big Data und Demografie.

Der MiTag ist eine Plattform für interessante Gespräche und Kontakte. Wie 2015 angekündigt, ist der MiTag „auf Wanderschaft“ gegangen; auf Einladung des Bischofswerdaer Oberbürgermeisters Holm Große begrüßen wir wichtige Entscheidungsträger und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und kommunaler Verwaltung auf dem Butterberg - mit Garantie für die nötige Atmosphäre.

Der 385 Meter hohe Hausberg von Bischofswerda hat seit 1860 schon viele Gäste empfangen, einen Mittelstandstag wohl noch nicht. Saal, Seminarraum, Gaststätte, Weinkeller, Turm, Kaminzimmer und Biergarten mit Grillplatz stehen bereit.

Mit 5 Vorträgen, einer Podiums-diskussion, SpeedConnection, MiConnect und dem abschließenden Grillabend ist ein kompaktes Programm für die Teilnehmer aus der Wirtschaftsregion Dresden vorbereitet. 

Dies ist die nächste Neuerung: Der MiTag hat sich zum MiTag der Wachstumsregion Dresden entwickelt und spannt so das Netz weiter. Er hat das Ziel, die Mittelständler der Metropole Dresden und die des umgebenden ländlichen Raumes stärker zu vernetzen. Gemeinsam mit Politik, Wissenschaft und Kultur soll abgesteckt werden, welche nächsten Schritte gegangen werden können.

Der MiTag-Beirat: der UnternehmerBeirat, der Politische Beirat und die Kooperationspartner werden mit Beginn des 2. Halbjahres eine Auswertung vornehmen und den Weg abstecken. 

Das neue Zusammenwirken der 9 persönlichen Ansprechpartner des BVMW in der Wirtschaftsregion Dresden ist eine Garantie für eine intensive Vernetzung. Wir stehen sozusagen am Beginn der Umsetzung eines veränderten Geschäftsmodells, was den Mitgliedern mehr individuelle Vorteile bringen soll und dem Mittelstand noch mehr Gehör verschafft.

Das in einer Zeit massiven Wandels! 80% der Unternehmenschefs glauben, dass sich ihr Geschäftsmodell ändern muss. Die durchschnittlichen Lebenserwartung der Unternehmen sinkt: 1958 lag diese bei 61 Jahren - heute sind es noch 15. Die Anzahl der Gewerbeanmeldungen sinkt seit Jahren in Sachsen (2015 um 1,4%). Das Wirtschaftswachstum in Sachsen ist 2015 nur um 1,5% gestiegen, im Westen um 1,7%.

Die Veränderungen sind permanent, auch wenn viele Unternehmen positiv in die Zukunft sehen, bleiben enorme, oft verdrängte Risiken. Wir reden über einen Kulturwandel, von einer Kontroll– zu einer Vertrauenskultur im Unternehmen und zwischen Netzwerkpartnern. Die digitale Welt kommt nicht aus der Produktion, sondern vom Markt: Das Nachfrageverhalten der Kunden und Mitarbeiter sind die Treiber für neue Geschäftsmodelle und dynamische Netzwerke. Das Tempo nimmt zu!

An dieser Stelle wollen wir uns mit Big Data und demografischen Wandel beschäftigen. Die Gewinne der Digitalisierung werden sehr ungleich verteilt sein. Wir wollen das die MiTag-Teilnehmer zu den Gewinnern gehören.

BMW-Digital-Chefstratege Mousees sagte einmal: „Ein Unternehmen zu digitalisieren bedeutet nicht nur eine Technologie einzuführen, sondern vor allem Organisation, Kultur und Kommunikation zu verändern.“ Genau dort setzt der MiTag auf dem Butterberg an!

Impulse geben! Klima für Vernetzungen produzieren und verdeutlichen: Was Mittelstand nicht selbst erkämpft, wird er nicht erhalten. Wer nach dem Staat ruft, ohne selbst aktiv zu werden, kann nur reagieren, aber so kommt man nicht in die Zukunft!

Redaktion Wilfried Rosenberg

Imageschaden für Sachsen, Dresden, Bautzen Um welches Image geht es eigentlich?

09.03.2016 Die EU und Deutschland befindet sich in einer Flüchtlingskrise und nun scheint es, haben bestimmte Politiker und Medien Schuldige gefunden.

Ohne die konkreten Ermittlungsergebnisse zum Brand des „Husarenhof“ in Bautzen abzuwarten, wird Bautzen, Dresden (PEGIDA) und ganz Sachsen in eine rassistische Ecke gestellt, von verantwortlichen Politikern aller Ebenen und Parteien, was viele Medien dann genüsslich aufgreifen. Ja, wir müssen uns der Flüchtlingsdebatte stellen und da haben Ostdeutsche andere Erfahrungen wie Westdeutsche, die das gern übersehen, aber dadurch erst die Spaltung der Gesellschaft befördern.

Der Rechtsstaat hat versagt, wenn er seine Grenzen nicht schützen kann oder nicht in der Lage ist Kriminelle zügig zu stellen und zu bestrafen. Unsere Erfahrungen mit der oft verniedlichten Grenzkriminalität lassen uns hellhörig werden.Vielleicht haben gerade die Sachsen Angst vor den westdeutschen Parallelgesellschaften und den sich dort tummelnden Islamisten und reagieren deshalb besonders sensibel? Aber wir müssen uns nicht als „Dunkeldeutschland“ beschimpfen lassen!

Was zählt, ist unser hier von der Mehrheit gelebtes Image! Der Stolz, hier im harten Ringen etwas aufgebaut zu haben. Deshalb vermisse ich in der ganzen Debatte, dass in erster Linie für eine funktionierende mittelständische Wirtschaft gesorgt werden muss, sonst werden die Kosten der Flüchtlinge ein noch größeres Problem erzeugen.

Gerade der Wirtschaftsraum Dresden hat seine Standortvorteile, die wir in der Region gemeinsam und bewusst zu Wettbewerbsvorteilen ausgestalten sollten. Mit der Bildung der BVMW-Wirtschaftsregion Dresden zur Klausurtagung auf dem Butterberg sind die letzten Grenzen der Denk– und Arbeitsweisen im Rahmen des BVMW gefallen. 

Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, die Kräfte in der gesamten Wirtschaftsregion zu bündeln und bestimmte Höhepunkte mit noch größerer Wirksamkeit durchzuführen, um den Nutzen - der vor allem im noch besseren Kennen der Stärken des anderen besteht - für die Mitglieder weiter zu erhöhen.

Das macht uns regional stärker als DIE Stimme des Mittelstandes, heißt aber nicht auf das Alleinstellungsmerkmal zu verzichten: In den Teilgebieten Meißen, Dresden, Freital, Neustadt (Sächische Schweiz) und Bautzen (Oberlausitz) haben die Mitglieder ihre persönlichen Ansprechpartner. 

Wir lösen demnach auch den BVMW-Oberlausitz als Kreisverband im Rahmen der Wirtschaftsregion nicht auf, im Gegenteil. Von der Geschäftsstelle in Bautzen werden wir in der Zukunft noch intensiver die Arbeit auch im Gebiet Weißwasser/Niesky koordinieren und eine neue Arbeitsteilung mit Hannelore Stange und Jeffrey Bereuter organisieren. 

Es kommt uns darauf an, die branchenübergreifend bestehenden Themen: Arbeitsmarkt, Digitalisierung, Infrastruktur, Innovationsfähigkeit, Gesundes Unternehmen, so zu bearbeiten, dass sich damit die Wettbewerbsfähigkeit der Mitglieder verbessert. 

Da das alles Anforderungen an die Qualität der Führung von Unternehmen und Mitarbeitern sind, sollte es auch gelingen noch intensiver den Erfahrungsaustausch zu organisieren.

Redaktion Wilfried Rosenberg

Nur Mittelstand verschafft Mittelstand Aufmerksamkeit! Den BVMW 2016 in der Wachstumsregion Dresden neu aufstellen!

Ende 2016 wird Deutschland ein anderes sein! Das Stimmungsbild der Unternehmer in der Oberlausitz, aber auch die Bewertungen der Lage zur 1. BVMW-Bundestagung vom 08.-10.01.16 in Düsseldorf durch namhafte Experten zeigen, dieses Jahr hält viele neue Herausforderungen bereit, die auch neue Chancen sind - natürlich!

Ob die Politik es versteht, endlich wieder die Wachstumskräfte zu stärken hängt auch davon ab, wie stark die Stimme des Mittelstandes Gehör findet, wie stark freiwillig organisierte Aktivität Veränderungen herbeiführt. Wo Mittelstand nicht ist, findet er nicht statt - lassen wir uns da nichts einreden!

In Sachsen sind die Erwerbstätigen um 0,2% (4.000 Arbeitsplätze) gesunken und Politik meint das Mindestlohngesetz hätte keine Spuren hinterlassen. Der Druck auf den Arbeitsmarkt wird stärker, weil auch die Arbeitslosen-zahlen gesunken sind. 

Die Chancen liegen im Kooperieren, um eine höhere Ertragsfähigkeit zu sichern. Die vorhandenen Potentiale noch intensiver für Wachstum zu nutzen ist die Hauptaufgabe für 2016, auch für den BVMW in der Wachstumsregion Dresden.

Es kommt jetzt darauf an, dass wir vom „Aufbau-Modus“ in den „Nutzen-Modus“ übergehen. Der BVMW ist in der Region etabliert, jetzt müssen Qualitäten und Durchsetzungsfähigkeiten stärker eine Rolle spielen, beim Vernetzen und als Interessenvertreter gegenüber der Politik. 

Schon in der „Aktuell“ Dezember 2015 hatte ich angekündigt hier zu berichten, wie wir 2016 in Schritten weiter vorangehen und 5 Arbeitsschwerpunkte beschrieben.  In der Beratung des UnternehmerBeirats mit den Politischen Beiräten am 06.01.16 wurde die Wegstrecke bis zum MiTag (24.05.16) fixiert. Mit dem DI(T)alog Mittelstand-Wissenschaft am 25.01.16 an der TU Dresden und dem 9. Jahresempfang am 29.01.16 im Burgtheater Bautzen sind gleich am Beginn des Jahres Meilensteine für die Zusammenarbeit gesetzt.

Die Klausurtagung der BVMW-Verbandsbeauftragten auf dem Butterberg am 19./20.02.16 hat das Ziel zu bestimmen, wo noch konzentrierter vorgegangen werden kann. Wir haben in 20 Jahren ausreichend Erfahrungen und Produkte/Projekte entwickelt und sind in der Wachstumsregion mit über 700 Mitgliedern und 9 Verbandsbeauftragten vielfältig, branchenübergreifend aktiv, wie kein zweiter freiwillig organisierter Mittelstandsverband. 

Seit ich 1996 in Bautzen begann, lag das Augenmerk immer darauf, Unternehmen auch über die Grenzen der eigenen Region, der Landkreise oder die gedachten Grenzen zusammenzubringen und ihnen die Möglichkeit zu geben sich zu vernetzen. Es war und ist meine Vision, dem Mittelstand in der Oberlausitz eine Stimme zu geben.

Anfänglich im Gebiet Bautzen-Görlitz-Zittau, später in der Oberlausitz als Ganzes, ist dieser Anspruch weiter auf der Tagesordnung, in dem wir die Oberlausitz stärker mit Dresden, der sächsischen Schweiz und dem Osterzgebirge, aber auch Riesa und Meißen vernetzen.

Deshalb wollen wir zukünftig gemeinsam im Wirtschaftsraum einheitliche Veranstaltungsformate anbieten. So wissen Mitglieder, was sie jeweils erwartet, egal wo die Veranstaltungen stattfinden und wer was organisiert.

Aus Business-Talk wird Mittelstand trifft Mittelstand!

Seit 2004 führen wir unter dem Namen Business-Talk Veranstaltungen in Unternehmen durch, in dem sich die gastgebenden Unternehmen zeigen können. Ab diesem Jahr werden derartige Veranstaltungen in der gesamten Region und von den BVMW-Kollegen einheitlich als Mittelstand trifft Mittelstand benannt. 

Focus: …
Das neue Veranstaltungsformat!

Unter dem Namen „Focus:…..“ startet ein neues Veranstaltungsformat, das einen inhaltlichen / fachlichen Schwerpunkt (Referat) hat. Dies kann z.B. eine Veranstaltung zum Steuerrecht sein.  Eine solche Veranstaltung bereiten wir in der Volksbank Bautzen eG für den 10.03.16 vor.

BVMW Industrie-Treff

Seit vielen Jahre fanden in Dresden und der Oberlausitz getrennt Treffen von industriell tätigen Unternehmen statt. In der Oberlausitz als Wirtschaftskonvent und in Dresden als Industrie-Stammtisch waren sie Plattform für Industrieunternehmen sich untereinander auszutauschen. Ab sofort führen wir die beiden Formate zusammen. Der Industrie-Treff wird ca. 5-6 mal im Jahr stattfinden. Organisiert werden diese Treffen durch Volker Helbig und Wilfried Rosenberg.  Eine erste Veranstaltung findet am 03.03.16 bei GKN Waltscheid statt.

Der Junioren.Club hat sich in den letzten Monaten schon als gesamt-regionaler Treffpunkt herausgebildet, das nächste Treffen ist hier für den 26.04.16 anvisiert. 

So wie es gelingt gemeinsam und mit den Mitgliedern Veranstaltungen zu organisieren, muss es auch gelingen noch mehr engagierte Mitglieder für den BVMW zu gewinnen. 

Dazu werden wir das Empfehlungsmarketing deutlich entwickeln. Wir können als BVMW etwas vorweisen, worauf auch Mitglieder stolz sein können; erst recht seit unser neuer BVMW-Bundesgeschäftsführer ein ehemaliger sächsischer Minister und aktueller Landtagsabgeordneter ist: Prof. Dr. Roland Wöller. 

Redaktion Sirko & Wilfried Rosenberg