Das war der 22. MiTag

Rückschau 22. MiTag - Mittelstandstag in der Wirtschaftsregion Dresden.

Wieder fanden über 120 Teilnehmer auf den Butterberg un Bischofswerda. Zum zweiten Mal in Folge war der MiTag voll ausgebucht. Das sonnige Wetter entsprach der Stimmung der Teilnehmer des Mittelstandstages, der endlich wieder im Juni durchgeführt werden konnte.

Um 12:30 Uhr ging es gewohnt los mit der ersten Runde SpeedConnection, die wieder Bernd Reinshagen aktiv umsetzte. Insgesamt 48 Teilnehmer nutzen die drei Runden um Kontakte zu knüfpfen. Während die erste Runde noch im Bacchus-Keller stattfand, ging es für die Runden um 16:00 Uhr und 17:15 Uhr raus auf Terrasse unter den freien Himmel. Völlig überbucht waren dabei die ersten beiden Runden, was die weiter wachsende Beliebtheit dieses Formates zeigt.

Um 14:00 Uhr ging es dann im Saal richtig los. Nach der Eröffnung durch Moderator Alexander Schkade machte Wilfried Rosenberg vom BVMW Team Bautzen das Anliegen des MiTages deutlich, an dessen Ende die Grußworte des Bischofswerdaer OB standen, die durch Wirtschaftsförderer Manuel Saring überbracht worden.

"Vermögen erhalten. Neue Zeiten - neue Chancen" war das Thema der Keynote von Thomas Müller, Vorstandssprecher der Volksbank Dresden-Bautzen eG". Dabei ging es nicht nur ums Geld, sondern um Vermögen in vieler Hinsicht. Nicht nur die Inflation sei dabei eine Herausforderung, auch die steigenden Energiekosten, die alternde Gesellschaft, die gestörte globale Arbeitsteilung und die Zinsentwicklung wirken sich aus.

Dr. Tobias Rothe konnte daran mit seinem Vortrag "Wie Sie Menschen für Veränderungen gewinnen" nahtlos anschließen. So machte er die vier Hautwiderstände gegen die Veränderungen deutlich und gab Hinweise wie Unternehmer damit umgehen können.

Mit etwas Zeitverzug ging es dann in die Kaffeepause, wie die Teilnehmer ausgiebig das gehörte diskutierten.

Praktisch ging es nach der Pause weiter. Wolfram Kreisel von der Kreisel GmbH und Stefan Jakschik von der ULT AG gaben im Interview mit Wilfried Rosenberg einen Erfahrungsbericht zur Zusammenarbeit der beiden Unternehmen. Beide haben sich über den BVMW und auf dem MiTag näher kennengelernt und nutzen vorhandene Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Marcel Goßmann von der Goldbeck Ost GmbH zeigte in seinem Vortrag, wie sehr bereits Nutzen aus Netzwerken für den Bau umgesetzt wird. Optimierte Prozesse und digitale Anwendungen sparen Kosten und optimieren den ganzen Bauprozess. Ob Schweißroboter, Robotik zur Erfassung des Istzustandes oder die Nutzung von Carbonbeton sind dabei nur einige Beispiele.

Carsten Wald von der Sachsenenergie AG zeigte den aktuellen Stand bei der E-Mobilität auf und mit den HPC-Ladehubs auch eine Lösung um im Alltag unterwegs Strom zu tanken.

Wie Unternehmen mit Saxaony5 durch gelebten Wissens- und Technologietransfer erreichen können, zeigte Susanne Stump, Projektgeschäftsführerin Smart University Grid auf.  In ihrem Vortrag wurde deutlich, wie dadurch Unternehmen erfolgreicher werden konnten.

Das Tempo bleibt hoch, gilt auch bei der Veränderung der Arbeit. Ein Beispiel von New Work machte Christoph Legall von der Workung Evolutions GmbH deutlich. Rollenbasiertes arbeiten - selbst gesteuert, eigenverantwortlich und verantwortungsbewusst, war sein Thema und brachte so die Teilnehmer zum nachdenken.

Den letzten Vortrag des MiTag hielt dann Torsten Berge von der Wochenkurier Verlags GmbH & CO. KG. Er zeigt in einem kurzen Abriss die wechselhafte Geschichte des Wochenkurier auf und ging dabei auch auf die sich geänderte Medienlandschaft ein, die immer mehr durch Monopolisierung geprägt ist. Der Wochenkurier, als mittelständisches Medium verstehe sich dabei als Heimatzeitung in der Ober- und Niederlausitz.

Das positive Fazit des Tages zogen dann Sirko- und Wilfried Rosenberg mit Alexander Schkade und luden dann zum Grillbüfett ein. Dieses rundete den Tag für die Teilnehmer ab und gab noch einmal Raum für das intensivieren von Kontakten.

Der nächste MiTag findet am 13.06.2023 statt - wieder auf dem Butterberg Bischofswerda!

Fotos und Videos finden Sie hier.

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