Spreebrücke in aller Munde

Jan Kubasch als Chef des Innenstadtvereins, Geschäftsinhaber und einer der über den Tellerrand sehen kann, hat natürlich Recht: Die geplante neue Spreebrücke ist eine weitere Attraktion für Bautzen, für die gesamte Oberlausitz. Als größter Mi...

Jan Kubasch als Chef des Innenstadtvereins, Geschäftsinhaber und einer der über den Tellerrand sehen kann, hat natürlich Recht: Die geplante neue Spreebrücke ist eine weitere Attraktion für Bautzen, für die gesamte Oberlausitz. Als größter Mittelstandsverband der Oberlausitz setzen wir uns dafür ein, zügig den Bau anzugehen.

Dazu lässt sich auch festmachen, was Bautzen sehr dringend braucht: Eine Diskussion an der sich viele Bautzener beteiligen, wenn es um die Frage geht, wo Bautzen in 20 Jahren stehen will, was Bautzen überhaupt sein will. Es kann sein, dass die Skeptiker die Oberhand behalten, auch dann wissen wir mehr über den Zustand von Bautzen.

Ein lebendiger Dialog aus diesen und jenen Positionen hat Bautzen in seiner vielfältigen Geschichte immer vorangebracht. Das müssen die Bautzener aushalten.
Es wäre auch ein Beitrag, um heraus aus der „rechten“ Ecke zu kommen und der Bürger kann messen, wie die Stadtverwaltung ihrer führenden Rolle überhaupt gerecht wird.
In Zeiten, die nach Veränderung verlangen, wo es Sinn macht zu erkennen, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt, braucht es diesen Diskurs.

„Als BVMW-Oberlausitz wird unsere Interessengruppe „Pro Bautzen“ auch mit Kommunalforen, die mit Oberbürgermeister Ahrens verabredet sind, ihren Beitrag leisten“, erklärt BVMW-Kreisverbandschef Sirko Rosenberg zu der von der Sächsischen Zeitung dankenswert angekurbelten Diskussion.