Spreebrücke-Gutachten springt zu kurz

Bei den Hochrechnungen von steigenden Übernachtungsgästen und Tagestouristen ist in der DKC-Studie zur touristischen Wertschöpfung verdeutlicht, welches Potential im Konzept „Vision Spreetor“ steckt.

Bei den Hochrechnungen von steigenden Übernachtungsgästen und Tagestouristen ist in der DKC-Studie zur touristischen Wertschöpfung verdeutlicht, welches Potential im Konzept „Vision Spreetor“ steckt.

„Schade, dass schon der Auftrag viel zu kurzgefasst ist. Dieses Bauwerk erhöht die Attraktivität der Stadt als Hauptstadt der Oberlausitz und verdeutlicht sein wirtschaftliches Potential weit über das touristische hinaus“, erläutert Wilfried Rosenberg als Seniorberater des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW e.V.).

Anregungen für ein notwendiges Marketing-Konzept, welches auch weitere Synergien bietet, fehlen. Gleiches gilt für ein zu verwirklichendes gesamtstädtisches Verkehrskonzept, welches mit dem Brückenbau Impulse und neue Chancen erhält.

Die für Bautzen zu erreichende, wachsende Aufmerksamkeit ist ein Umsatz- und Fördermittelbringer weit über den touristischen und Einzelhandelsbereich hinaus, wenngleich gerade nach der Corona-Krise die Innenstadt besondere Beachtung braucht. Bürger, Stadträte und Stadtverwaltung sollten die Ideen der Studie aufgreifen, weiterentwickeln und nicht kleinlich das Gesamtziel gefährden!

Die Brücke ist ein Marketinginstrument für die gesamte Oberlausitz, nicht nur für den Städtetourismus! Sie steht auch für technische Leistung und verbindet Zukunft mit Herkunft.

Kontakt: BVMW Geschäftsstelle Bautzen - Tel 03591 200 91 - bautzen@bvmw.de