Trennungskultur neu denken

„Krisen haben das Potenzial, Unternehmen zu Gewinnern zu machen."

In unserem gestrigen Online-Lunch „Der Mensch im Zentrum“ haben wir uns zu dem aktuell sehr wichtigen Thema Offboarding ausgetauscht. 
Zusammen mit Corinna Spaeth (Diplom-Psychologin und Geschäftsführerin der CS Consulting GmbH) und Sonja Grunau (Geschäftsführerin Training und Beratung bei Ford Aus- und Weiterbildung e. V.),  haben wir uns folgende Frage gestellt: Wie kann man Mitarbeitende vom Hater zum Markenbotschafter machen, selbst wenn diese entlassen werden?
Falsches Offboarding kann oft fatale Folgen mit sich bringen- den Imageverlust bei Kunden, Märkten und anderen Mitarbeitenden, dem Absinken der Produktivität und Motivation und viele weitere negative Erfahrungen. 

Aus diesen Gründen ist es umso wichtiger, die Mitarbeitenden im Unternehmen mitzunehmen und dort abzuholen, wo diese sich erstmal alleine fühlen. Wie dies in der Praxis am besten funktioniert, hat uns Sonja Grunau erzählt. Interne Umschulungen, Weiterbildungen oder der Eisatz in anderen Abteilungen/Bereichen sind nur einige der (Trennungs-)Möglichkeiten. Auch die Ausbildung zu Systemintegrationshelfern ist ein Teil solcher Umschulungsmaßnahmen. Um die Mitarbeiter in Sachen Finanzen und Rentenansprüche zu beraten, gibt es dich Möglichkeit einer in-House Finanzberatung. 

Wie führen Sie Trennungsgespräche? Begegnen Sie Ihren Mitarbeitenden auf Augenhöhe?

Kaufverhalten + Werte

Veränderung des Kaufverhaltens: Sie wollen Begeisterung! Klar! Sie wollen lieber Promotoren als Kunden? Klar! Was brauchen wir dafür? Hans Günter Lindner (TH Köln) berichtet aus der Praxis und verwendet dafür sein Wissen aus Studien: 1. Wahrnehmung – 2. Wertschätzen – 3. Wertschätzung.

Unsere Fragen des Mittelstands zu Werten hat Corinna Spaeth fantastisch auf den Punkt gebracht. Natürlich, Sie kennt sich als Psychologin, Rednerin + Autorin bestmöglich aus: Wie werden Kundenwerte im Team bei den Mitarbeitern bestmöglich umgesetzt? Wie formen Werte die Identität eines Unternehmens und inwieweit sind sie veränderbar? Wie kann ich vorgehen, um den Purpose zu vermitteln und lebbar zu machen? Was sind die Werte meines Kunden und welche Top 3 Werte vertrete ich? Schauen Sie sich die beiden Charts aus der Präsentation an. Sie merken Fragen über Fragen, die wir gerne gemeinsam mit Ihnen und den beiden TOP Referenten in einem Workshop (in Präsenz) vertiefen wollen.
Es ist Zeit zu handeln und die Themen an der Wurzel anzupacken. Interesse? Senden Sie mir gerne Ihre Nachricht an: Margit.Schmitz@bvmw.de

Krisenkommunikation + Offboarding

Kommunikation ist das A und O im Unternehmen. Wie wir alle wissen, nicht kommunizieren geht nicht! Körpersprache, Gestik, Mimik, alles ist Kommunikation.
Haben Sie schon einmal an einem Montagmorgen im Foyer Ihres Unternehmens gesessen und zugeschaut wenn Kollegen:innen, Mitarbeiter:innen die Empfangshalle betreten? Versprochen, ein Erlebnis.
In unserem ersten Part gibt uns Corinna Spaeth (Dipl.-Psychologin) eine deutliche Empfehlung in der Kommunikation beim Offboardung-Prozess mit auf den Weg: Bitte beschäftigen Sie sich mit dem Thema Kommunikation im Offboarding, denn es ist das Aushängeschild Ihres Unternehmens und korreliert unweigerlich mit dem Onboarding-Prozess. Mit der 3-Punkte Strategie und der Anwendung der Ihnen sicherlich bekannten Stuhl-Technik hat sie uns gezeigt, wie man in der Kommunikationspsychologie vielfältige Herausforderungen aus dem Weg räumen kann.
Den zweiten Part in der Veranstaltung übernahm Nadine Dlouhy (Markenexpertin). Sie nahm sich der Frage an „Wie können Unternehmen Kommunikation als Wettbewerbsvorteil im Offboarding nutzen.“
Ebenfalls hochspannend waren die letzten 10 Minuten, die wir für eine lebendige und kurzweilige Diskussion im Plenum nutzten. Last but noch least konnten die Fragen von Tassos Charalabidis RheinEnergie AG und Peter Schönberger, früherer Haie-Chef auf einem hohen Niveau von den beiden herausragenden Expertinnen beantwortet werden.
Seien Sie gerne bei der nächsten Veranstaltung wieder dabei: „Der Mensch im Zentrum“ am 15.07.2021. Schauen Sie doch gerne bei uns auf der Website vorbei.

Position beziehen - Klarheit gewinnen

Kennen Sie auch das Buch „Achtsam morden“ von Karsten Dusse? Damit hat Margit Schmitz die Veranstaltung „Der Mensch im Zentrum | Position beziehen – Klarheit gewinnen“ begonnen. Wichtig ist ihr dabei folgende Botschaft: Wer seine Position verändert, erzielt andere Ergebnisse. Und bei Dingen, die nicht rund laufen, ist das doch allemal ein Versuch wert. Was denken Sie?

Dann schloss die temperamentvolle Kölnerin mit sizilianischen Wurzeln Tatjana Faranda mit ihrem Kurzimpuls an und sagte: „Ist es nicht so? Wir müssen etwas tun, damit wir etwas haben, damit wir etwas sind.“ Die Frage, die dahinter liegt:  ist das was wir tun richtig und erreichen wir damit unser Ziel glücklich zu LEBEN? Ihr Tipp 1: Man sollte sich bewusst sein, dass man selbst die Verantwortung für ein glückliches Leben hat. Ein steiniger Weg, aber gehen Sie ihn! Ihr Tipp 2: „Sei du selbst, authentisch und klar, denn jeder von uns ist einzigartig.“

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Unsere gestrige Online-Veranstaltung war brillant durch seinen TOP Speaker (Betriebswirt und Wirtschaftspsychologe) Achim Wiedemann, Geschäftsführer der Firma cannyworld - born to run knowledge GmbH und Christoph Strack, GF und Inhaber der Firma Ufer, mit über 200 MA aus Landau!

Margit Schmitz sagt eingangs: Wertschätzung rund um die Uhr ist die Königsdisziplin und aus ihrer Sicht nicht zu erreichen. Denn wir alle kennen Emotionen, wie Wut, Stress, Trauer! Und ihre Frage, wie können wir es jeden Tag ein Stückchen besser machen, beantwortete Achim Wiedemann.

Seine Kernbotschaft: Liebe und Lob sind in einem Unternehmen nicht zwingend gerne gesehen und werden oft belächelt und als „Esoterik-Quatsch“ dargestellt. Und das muss geändert werden. Die Zeiten verändern sich und so wird es einen Wandel in den Unternehmen geben müssen, in denen nicht mehr Neid und Missgunst an oberster Stelle stehen, sondern eben Liebe, Lob und Vergebung. Der Prozess ist eingeläutet, bei dem die alten Fundamente durch neue, modernere ersetzen werden.

Nicht zu vergessen: Man sollte auch den kleinen Dingen einen Wert geben bzw. die einfachen Dinge wertschätzen und selbst wenn es nur das ist, dass der Mitarbeiter täglich pünktlich zur Arbeit erscheint. Außerdem ist es gut, auch mal Kritik wegzulassen. Denn so verbessert sich das Klima im Unternehmen enorm und die Bereitschaft zu arbeiten wird größer.

Die Diskussionsrunde gegen Ende der Veranstaltung war so spannend, dass sogar 10 Minuten überzogen wurde. Margit Schmitz beendete die Veranstaltung mit einem Zitat von Seneca: Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen ist es schwer!

Wir bedanken uns bei Herrn Wiedemann und bei Herrn Strack für die wirklich tollen Impulse.

 

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