Überbrückungshilfe wird bis Ende Dezember verlängert!

Die Überbrückungshilfen werden weiterhin bis Ende Dezember ausgezahlt. Lesen Sie hier die Neuerungen und Änderungen.

Die Geschäftsfähigkeit vieler Unternehmen bleibt durch die Corona-Maßnahmen der Länder und des Bundes weiter eingeschränkt.

Deshalb können Unternehmen, die Corona-bedingt mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen haben, mit der verlängerten Überbrückungshilfe weiterhin Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten bis Jahresende erhalten. 

Neuerungen im Überblick:

 

  • Flexibilisierung derEintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
    • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.
  • Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.
  • Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet
    • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),
    • 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und
    • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).

 

  • Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.
  • Förderung für Außengastronomie
  • Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

 

 

Die Antragstellung erfolgt seit dem 21.10.2020 wieder über das online-Verfahren. Die Prüfung und Bewilligung der Zahlungen erfolgen dann durch die Länder.