Unternehmensnachfolge mit Herz, Hand und Hirn
Veranstalter:in
Donnerstag,
07. Mai. 2026
18:00 — 21:30
Wenn ein Familienunternehmen an die nächste Generation übergeben wird, geht es um weit mehr als um Zahlen, Verträge und Zuständigkeiten. Es geht um Lebenswerke, um Vertrauen, um Verantwortung – und um die Werte, die ein Unternehmen und eine Unternehmerfamilie über viele Jahre geprägt haben. In der Nachfolge zeigt sich, wie tragfähig diese Werte wirklich sind und wie sie Orientierung für die Zukunft geben können.
Gerade deshalb ist Nachfolge ein besonderer Moment: herausfordernd, emotional und voller Tragweite. Denn in dieser Phase treffen häufig persönliche Werte, familiäre Erwartungen und unternehmerische Erfordernisse aufeinander. Eine gelingende Übergabe braucht deshalb nicht nur gute Regelungen, sondern auch Klarheit darüber, was den Beteiligten wirklich wichtig ist.
Zum Auftakt der Veranstaltung berichtet Ferdinand Plietz von der Ökokiste in Schwarzach aus seiner persönlichen Erfahrung mit Nachfolge und Übergabe. Offen und praxisnah erzählt er von Herausforderungen, Entscheidungen und Erkenntnissen aus einem Prozess, der viele Unternehmerfamilien bewegt.
Im Anschluss gibt Karlheinz Illner in seinem Impulsvortrag „Unternehmensnachfolge mit Herz, Hand und Hirn“ wertvolle Denkanstöße für eine gelingende Übergabe. Er zeigt, warum Nachfolge dann tragfähig wird, wenn nicht nur wirtschaftliche und rechtliche Fragen geklärt sind, sondern auch die Werte hinter den Entscheidungen bewusst gemacht und besprochen werden. Denn Unternehmerfamilien bleiben vor allem dann über Generationen hinweg handlungsfähig, wenn sie ihre persönlichen, familiären und unternehmerischen Werte kennen, ernst nehmen und in eine tragfähige Balance bringen.
Denn eine gute Nachfolge entsteht dort, wo Werte Orientierung geben, Menschen offen kommunizieren, Unterschiedlichkeit akzeptiert wird und Entscheidungen mit Klarheit und Weitblick getroffen werden.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, Nachfolge nicht nur als wirtschaftliche und rechtliche Aufgabe zu betrachten, sondern als einen werteorientierten Prozess, der bewusst gestaltet werden will – mit Herz, Hand und Hirn.