Thüringens Wirtschaft am Wendepunkt
Hermann Pentermann
nur 28 Sekunden machen den Unterschied
Ein inspirierender Start in den Frühling! Menschen gewinnen mit Rolf Schmiel bei BERESA in Osnabrück Osnabrück
Rund 100 Unternehmende folgten am 26. Februar 2026 der Einladung des BVMW Niedersachsen West zum Frühjahrs | Aufschlag „Menschen gewinnen – nur 28 Sekunden machen den Unterschied“ bei BERESA in Osnabrück. Im Mittelpunkt stand der inspirierende und praxisnahe Impulsvortrag des bekannten Wirtschaftspsychologen Rolf Schmiel zum Thema:
„Menschen gewinnen – Psychologie für Ihren Erfolg“
„Menschen gewinnen – Psychologie für Ihren Erfolg“
Schon nach wenigen Minuten wurde deutlich, warum Schmiel zu den meistgebuchten Rednern seiner Branche gehört: pointiert, humorvoll, klar und gleichzeitig tiefgehend nahm er das Publikum mit auf eine Reise durch die psychologischen Erfolgsfaktoren unserer Zeit.
Mit seinem lebendigen Stil und einer Fülle an Praxisbeispielen zeigte Schmiel, wie psychologische Intelligenz und mentale Stärke zu entscheidenden Erfolgsfaktoren in einer komplexer werdenden Wirtschaftswelt werden.
Psychologische Intelligenz und mentale Stärke als Zukunftskompetenzen
Schmiel betonte, dass technologische Entwicklungen rasant voranschreiten – der wahre Erfolgshebel für unternehmerisches Handeln jedoch im Menschen selbst liegt.
Psychologische Intelligenz und mentale Stärke seien die Fähigkeiten, die künftig über Wettbewerbsvorteile entscheiden.
Mit einer Mischung aus Praxisbeispielen und leicht verständlichen Modellen zeigte er auf, wie innere Haltung, Selbstregulation und empathische Kommunikation den beruflichen Erfolg prägen.
„Dein Außen ist der Spiegel deines Inneren“
Ein zentrales Motiv seines Vortrags war die Bedeutung der Selbstwahrnehmung.
Das Auftreten nach außen, so Schmiel, beginne stets bei der inneren Klarheit. Wer sich seiner Werte, Stärken und Bedürfnisse bewusst sei, könne überzeugender führen und entscheiden.
Jeder trägt seinen unsichtbaren Rucksack: Emotionale Lasten erkennen
Besonderen Anklang fand das Bild des „unsichtbaren Rucksacks“ – der Sammlung von Erfahrungen, Erfolgen, aber auch Belastungen, die jeder Mensch mit sich trägt.
Schmiel motivierte die Anwesenden, sich aktiv mit diesen inneren Mustern auseinanderzusetzen, um Blockaden zu lösen und Potenziale freizusetzen.
Regeneration ist ein Teil des Trainings
Ein weiterer Fokus lag auf mentaler Regeneration.
Nicht Pausen seien das Gegenteil von Leistung – sie sind Bestandteil davon.
Nur wer regelmäßig Kraft schöpft, kann langfristig hohe Anforderungen meistern. Das Prinzip von Ebbe und Flut stand dabei sinnbildlich für gesundes, nachhaltiges Arbeiten. Das ist keine neue Weisheit oder Erkenntnis, bereits vor mehr als 2000 Jahren sagte der heilige Benedikt: „Der Abt heile sich selbst zuerst“. Sprich: Wenn es dir nicht gut geht, kannst du auch anderen Menschen nicht zur Stärke helfen
Die Macht von Geschichten: Selbstbild prägt Zukunft
Schmiel erinnerte daran, dass Menschen zu den Geschichten werden, die sie sich selbst erzählen. Das können eigene Erlebnisse sein genauso wie Geschichten, die bereits aus der Vergangenheit immer weiter übertragen sind uns als gutes Beispiel für das Erkennen des eigenen Selbstbildes sind.
Positive, ressourcenorientierte Selbstnarrative fördern Mut, Klarheit und Handlungsfähigkeit – ein Aspekt, der gerade für Unternehmerinnen und Unternehmer von besonderer Bedeutung ist. Sich selbst zu hinterfragen ist ein großes Gut, das Mut, Stärke und Ehrlichkeit gegenüber der eignen Person erfordert.
Beziehungen als Erfolgsfaktor Nr. 1
„Beziehungen sind alles“ – mit diesem klaren Statement unterstrich Schmiel die Bedeutung echter Verbindung im Business.
Dabei gehe es nicht nur um Kommunikation, sondern vor allem darum:
verstehen, um verstanden zu werden.
Er stellte außerdem den noch wenig bekannten, aber zunehmend relevanten Ansatz der Facilitation vor – ein moderierender Führungsstil, der gemeinsames Denken und Handeln fördert.
Liebe als Führungsprinzip? Ja – im übertragenen Sinn
Mit einem überraschenden Perspektivwechsel erklärte Schmiel, dass menschliche Grundbedürfnisse nach Wertschätzung, Unterstützung, Aufmerksamkeit und Nähe auch im beruflichen Kontext wirken.
Er nutzte die klassischen „Sprachen der Liebe“, um zu zeigen, wie Führungskräfte Beziehungen stärken können – von Anerkennung über Hilfsbereitschaft bis hin zu kleinen Gesten der Achtsamkeit.
Ein humorvoller Abschluss: „Capri statt Depri“
Mit einem Augenzwinkern rundete er seinen Vortrag ab:
„Capri statt Depri“ – ein ermutigender Merksatz, der daran erinnert, bewusst Leichtigkeit und Lebensfreude zu wählen mit Freude und Optimismus zu entscheiden – im Business wie im Leben.
Fazit
Der BVMW Frühjahrs | Aufschlag 2026 war ein voller Erfolg.
Die Teilnehmenden erlebten einen Vortrag, der gleichermaßen inspirierte, motivierte und konkrete Denkanstöße für den unternehmerischen Alltag bot.
In der besonderen Atmosphäre des BERESA-Autohauses bot sich im Anschluss reichlich Gelegenheit für Austausch und Networking – ein gelungener Auftakt in das neue Jahr.
Ein gelungener Abend
Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum intensiven Austausch zwischen Automobilen und inspirierenden Gesprächen. Unser Dank gilt BERESA und dem Geschäftsführer Norbert Bökamp für die immer wieder herzliche Gastfreundschaft und Rolf Schmiel für einen Vortrag voller Kraft, Klarheit und Humor.
Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Veranstaltungen – und wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start in den Frühling!
Text: Beate BöttgerBilder: Hermann Pentermann
Immer ein fröhliches Lächeln zur Begrüßung: Martina Beckmann & Björn Lange BVMW Osnabrück Stadt & Land
vlnr: Norbert Bökamp BERESA, Beate Böttger BVMW Niedersachsen West, Anna Kebschull Landrätin Osnabrücker Land, Rolf Schmiel Redner + Wirtschaftspsychologe
Anna Kebschull Landrätin Landkreis Osnabrück
Wolffgang Brinkmann - Der Mittelstand.BVMW Osnabrück Stadt & Land
Norbert Bökamp - Geschäftsführer BERESA GmbH & Co. KG
Beate Böttger - Der Mittelstand.BVMW Niedersachsen West