Zukunftsweber oder Vergangenheitsverwalter?
Lukasz Wierzbowski / Connected Archives
In meiner Arbeit sehe ich täglich, wie unbewusste Muster Beziehungen verhindern. Darüber habe ich mit der Süddeutschen Zeitung gesprochen.
Wir wünschen uns Nähe - und tun oft genau das Gegenteil dafür.
Ich hatte die Freude, in der Süddeutschen Zeitung als Expertin interviewt zu werden – zu einem Thema, das viele betrifft und doch oft unterschätzt wird:
Warum so viele Menschen langfristig Single bleiben - und sich dabei manchmal selbst im Weg stehen.
Was mich in meiner Arbeit seit vielen Jahren immer wieder berührt:
Die meisten Menschen wünschen sich Nähe. Und gleichzeitig haben sie Strategien entwickelt, genau diese Nähe zu vermeiden - meist unbewusst.
Nicht, weil sie „beziehungsunfähig“ sind.
Sondern weil sie sich schützen.
Aus Erfahrungen, aus Enttäuschungen, aus kleinen und großen Verletzungen, die sich im Laufe des Lebens angesammelt haben.
Ein paar Gedanken aus dem Interview, die mir besonders wichtig sind:
Meine wichtigsten Impulse daraus:
👉 Erkennen, was sich wiederholt.
An welchem Punkt kippt etwas? Wo gehe ich auf Distanz, obwohl es eigentlich gut läuft?
👉 Weniger Perfektion, mehr Realität zulassen.
Ein Mensch muss nicht zu 100 % passen. 80 % können der Anfang von etwas sehr Gutem sein.
👉 Eigene Bedürfnisse klarer spüren und kommunizieren.
Was brauche ich wirklich – und was kann ich auch selbst für mich tun?
👉 Kompromisse neu denken.
Nicht als Verlust von Freiheit, sondern als gemeinsames Gestalten.
Den vollständigen Artikel gibt es hinter der Paywall der Süddeutschen Zeitung:
Vielen Dank an die Redaktion für das Vertrauen und den offenen Austausch zu diesem wichtigen Thema.
Kontakt
PSYCONOMY in Frankfurt am Main
Christine Backhaus
Leitende Diplom-Psychologin / C-Level-Coach
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