Bild Unternehmerfrühstück Elektro Rösler

Kirchermeier

Themen

Burghausen, 19.12.2025

Unternehmerfrühstück Altötting & Mühldorf

Altötting & Mühldorf- "Warum ned glei a so"

Autorin: Caroline de la Rosa

 

Rund 25 Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte aus der Region trafen sich zum Unternehmerfrühstück  bei Gastgeber Elektro Rösler in Burghausen zum Austausch. Im Zentrum des Treffens stand ein Impulsvortrag von Speakerin und Coachin Katharina Fagerer. Unter dem Titel „Warum ned glei a so!“ stellte sie anschaulich dar, wie die vier psychologischen Grundbedürfnisse – Bindung, Orientierung und Kontrolle, Lustgewinn und Unlustvermeidung sowie Selbstwert – als Grundlage moderner Mitarbeiterführung wirken können. Der Vortrag überzeugte durch seinen hohen Praxisbezug: Fagerer zeigte alltagstaugliche Maßnahmen, die wenig kosten, aber viel bewirken – weil sie gezielt auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzahlen. Ein zentrales Beispiel war die Unterscheidung zwischen Blaumanngespräch und Rotweingespräch: Während das eine konkrete Unterstützung im Arbeitsalltag bietet, steht das andere für ein offenes Ohr und Raum für Perspektiven. „Manche Mitarbeitende brauchen ein Blaumanngespräch – konkrete Hilfe, Rat oder Unterstützung. Andere wünschen sich ein Rotweingespräch – ein offenes Ohr, Raum zum Zuhören. Gute Führung erkennt, was gerade gebraucht wird“, so Fagerer.Diese situative Herangehensweise macht deutlich, wie sich Führung direkt an den psychologischen Grundbedürfnissen ausrichten kann – und damit wirksam und menschlich zugleich wird. Gastgeber Wolfgang Staubinger, Geschäftsführer von Elektro Rösler, stellte die Verbindung zum eigenen Unternehmen her, das derzeit rund 250 Mitarbeitende beschäftigt und weiter wachsen will:  „Bei einem Unternehmen unserer Größe und mit unseren Wachstumsplänen ist es wichtig, dass man die Menschen mitnimmt – auf allen Ebenen.“ Die BVMW Beauftragte Caroline de la Rosa, die das Treffen organisiert hat, knüpfte an die Ausführungen von Wolfgang Staubinger an und betonte die Bedeutung des Austauschs gerade in wachsenden Unternehmen:
„Solche Formate bringen Unternehmerinnen und Unternehmer ins Gespräch – über das, was sie im Alltag bewegt. Gerade wenn Unternehmen wachsen, entstehen neue Herausforderungen in der Führung. Der offene Austausch dazu ist wichtiger denn je.“
„Solche Formate schaffen echte Mehrwerte – nicht nur durch Wissenstransfer, sondern durch Begegnung und ehrlichen Austausch auf Augenhöhe.“Im Anschluss an den Vortrag bot ein gemeinsames Frühstück Gelegenheit für persönlichen Austausch und neue Kontakte.

 

 

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