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Generationenvorsorge: Letzter Wille - Testament
Erben und Vererben
„Das Gut fließt mit dem Blut“ – mit diesem prägnanten Leitsatz eröffnete Prof. Dr. Edgar Weiler seinen Vortrag im Rahmen der BVMW-Veranstaltungsreihe Generationenvorsorge*, die am 21. Mai 2025 bei der WFEG in Rheinbach stattfand. Der Abend stand ganz im Zeichen eines Themas, das in der unternehmerischen Praxis oft zu spät – oder gar nicht – behandelt wird: Erben und Vererben.
Mit Charme, Humor und einem reichen Erfahrungsschatz aus der Praxis führte Prof. Dr. Weiler durch die Komplexität des Erbrechts – ohne sich dabei in juristischen Paragraphen zu verlieren. Stattdessen vermittelte er die Kernaussagen verständlich, pointiert und mit vielen anschaulichen Beispielen.
Besonderes Augenmerk legte der Referent auf die oft unterschätzte Bedeutung des Güterstandes – also ob eine Ehe in Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung oder Gütergemeinschaft geführt wird. Denn: Der Güterstand beeinflusst maßgeblich die Erbquote des überlebenden Ehepartners – eine Information, die für Unternehmerinnen und Unternehmer entscheidende Konsequenzen haben kann.
Gerade im unternehmerischen Umfeld ist eine durchdachte Nachfolgeregelung essenziell. Ein fehlendes oder fehlerhaftes Testament kann nicht nur familiäre Konflikte nach sich ziehen, sondern auch die Stabilität eines Unternehmens ernsthaft gefährden. Prof. Dr. Weiler machte klar: Nachfolgeplanung ist kein „Nice-to-have“, sondern unternehmerische Pflicht.
Der Abend bot nicht nur fachlichen Input, sondern auch Gelegenheit zum Austausch und zur Reflektion über die eigene Vorsorge- und Nachfolgestrategie.
Ein herzlicher Dank gilt unserem Gastgeber, Herrn Dr. Joachim Rasch und dem gesamten Team der WFEG, für die hervorragende Organisation, die freundliche Gastlichkeit und die Unterstützung dieser gelungenen Veranstaltung.
*Ein Beitrag im Rahmen der Veranstaltungsserie „Generationenvorsorge“ des BVMW in Kooperation mit dem Haus der Selbstbestimmung.