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09.04.2026

Alles Schrott: SICON in Deutschland und Amerika

Siegerländer Unternehmen setzt seit Jahren Maßstäbe im Recycling

Autor: Matthias Merzhäuser

SICON entwickelt, konstruiert und liefert Maschinen und industrielle Anlagen für die Aufbereitung von Eisen- und Nichteisenmetallen („Fe‐ und NE‐Metalle“), dies umfasst die Zerkleinerung, Sortierung und Reinigung von Gebrauchtmetallen. Wir setzen auf schlanke Strukturen und schnelle Entscheidungswege. SICON-Kunden haben einen Partner an ihrer Seite, der mehr als ein Lieferant ist, und passgenaue Lösungen entwickelt, die wirtschaftlich und ökologisch wirksam sind“ sagt Sebastian Schülke, Geschäftsführer der SICON GmbH aus Hilchenbach im Siegerland mit selbstbewusster Überzeugung. 

Das Unternehmen, das seit Jahrzehnten Vorreiter im Bereich des Metallrecyclings ist, hat neben dem Hauptsitz im Siegerland noch einen weiteren Standort in Nordamerika.  CleanTec im Kontext von Metallrecycling bedeutet bei SICON den Einsatz umweltfreundlicher und effizienter Technologien und Prozesse, um Metalle nachhaltiger zu recyceln. Dabei stehen vor allem die Reduzierung von Emissionen, des Energieverbrauchs und der Umweltbelastung im Vordergrund – bei gleichzeitiger Maximierung der Rückgewinnung von wertvollen Rohstoffen. „Metalle sind die einzigen Ressourcen unseres Planeten, die sich unendlich recyclen lassen. Während bei Kunststoffen oder Glas nach bestimmten Recyclingzyklen Grenzen gesetzt sind, können Metalle wieder und wieder recycelt werden. Metalle wie Eisen, Aluminium, Kupfer, Blei und Zink sind unverzichtbare Rohstoffe; beim Recycling dieser Metalle werden im Vergleich zur Primärherstellung große Mengen an CO₂ und Energie eingespart,“ erklärte Sebastian Schülke bei einem Unternehmensbesuch durch Matthias Merzhäuser, dem regionaler Repräsentanten des BVMW. SICON arbeitet darüber hinaus seit Jahrzehnten als Vorreiter in einem Bereich, den man heute als „DeepClean“ kennt.

Trotz dieser hehren und sehr umfangreichen Aufgabe widmet sich SICON auch der Forschung, um in anderen Bereichen des Recyclings erfolgreich zu sein: „Mit dem „Systemischen Kunststoffrecycling aus Altfahrzeugen“ ist SICON Teil eines neuen Forschungsprojekts für die Zukunft der Kunststoffverwertung aus Schredderrückständen. Fahrzeugverkleidungen, Sitzpolster, Stoßfänger – rund 1,5 Millionen Tonnen unterschiedlichster Kunststoffe werden jährlich in Pkw in Deutschland verbaut. Statt durch Recyclingmaßnahmen verwertet zu werden, gelangen die Kunststoffabfälle bei der Altfahrzeugaufbereitung häufig über industrielle Schredderanlagen in die thermische Abfallbehandlung,“ so Schülke weiter.

„Wir gehören mit Leidenschaft zum deutschen Mittelstand. Als engagiertes Mitglied im „Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW)“ unterstützen wir die politischen Bemühungen des BVMW.   Dabei schätzen wir besonders die Innovationskraft, hohes Vertrauen, Fairness, langfristiges Denken, Verlässlichkeit und Leistungsbereitschaft als die zentralen Werte, die den deutschen Mittelstand ausmachen,“ führt Sebastian Schülke überzeugt weiter aus. Das wird auch in der Praxis deutlich: Die Geschäftsführung sowie sämtliche Führungskräfte von SICON wahren und leben das Prinzip des „Ehrbaren Kaufmanns“, einem mehr als 500 Jahre alten Hanseprinzip: „Wir handeln wahrheitsgemäß und lehnen unfairen Wettbewerb ab. Wir nehmen unser Compliance-Management-System ernst und vertreten die darin festgelegten Werte, sowie jene des Ehrbaren Kaufmanns nach außen und innen“ heißt es auf der SICON-Homepage. Beim kürzlichen Besuch konnte Matthias Merzhäuser auch nochmals den Dank des Verbands für die langjährige Mitgliedschaft des Unternehmens ausdrücken, was durch eine Urkunde und ein Präsent (aus Metall, aber nicht zum Recyceln) ausgedrückt wurde. Weitere Informationen unter  https://sicontechnology.com/ und https://www.bvmw.de/de/suedwestfalen/kreis-siegen-wittgenstein 

Das Bild zeigt SICON-Geschäftsführer Sebastian Schülke, links und BVMW-Repräsentanten Matthias Merzhäuser 

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