Ein Podcast von Hanseranking mit Dr. Hans-Jürgen Völz, Leiter Volkswirtschaft des BVMW
Wie Unternehmen durch mangelnde Führungsqualitäten immense Ressourcen verschwenden und was qualifizierte Führungskräfte mit Kompetenz dagegen tun können!
Beim Business Talk am Abend des BVMW Kreis Soest im renovierten Tagungs- und Kongress-Zentrum Bad Sassendorf erläuterte der erfahrene Führungskräfte-Coach und Mittelstands-Mediator Jürgen Klemm aus Möhnesee anschaulich, welcher betriebswirtschaftliche Schaden den Unternehmen dadurch entsteht und was die wesentlichen Ursachen dafür sind.
Haben Sie gewusst, dass in jedem Unternehmen – somit auch in Ihrem – jeden Tag 20% - 40 % der tagtäglichen Ressourcen intern verschleudert werden, durch
- Abteilungsegoismen
- Nacharbeiten
Wissen „claimen“
Fehler korrigieren
-Fingerpointing
-„Alte Rechnungen“ begleichen
-Passivität am Arbeitsplatz?
„Was für eine betriebswirtschaftliche Verschwendung!“, konstatiert Jürgen Klemm
Es gibt insgesamt 16 Kompetenzen, die zu hervorragender Führung führen. Das zeigen aktuelle Forschungsergebnisse. Doch nur drei bis vier von diesen Schlüsselkompetenzen müssen Manager in herausragender Weise haben, um sich von anderen Führungskräften abzuheben:
Kompetenz "inspiriert und motiviert andere zu Höchstleistungen" hat Schlüsselrolle
Weitere Schlüsselkompetenz: die Charaktereigenschaft "integer und ehrlich"
Die Schlüsselkompetenz "zeigt hohe Integrität und Ehrlichkeit" nimmt unter den 16 Führungskompetenzen eine zentrale Rolle ein und gilt als zentrale Säule unter den <kompetenzen! Führungskräfte, die integer und ehrlich sind, gehen stets mit gutem Beispiel voran und leben die Kernwerte den Unternehmens vor.
- Abteilungsegoismen
- Nacharbeiten
- Wissen „claimen“
- Fehler korrigieren
- Fingerpointing
- „Alte Rechnungen“ begleichen
- Passivität am Arbeitsplatz?
Des Weiteres machte Jürgen Klemm die Bedeutung und auch die Problematik der internen Kommunukation deutlich und zeigte anschaulich an einem Beispiel, wie ein aus nur Sätzen bestehender Sachverhalt von der Mhrzahl des Publikums missverstanden und falsch erinnert wurde Unter dem Motto „präzise ist nicht präzise genug“ sind alle Führungskräfte aufgerufen, Ihre Kommunikation zu prüfen und bei den Mitarbeitern das Verstandene zu hinterfragen, um irrwege zu vermeiden.
Eine beeindruckende und informative Präsentation, deren Inhalte beim anschließenden Netzwerken bei Snacks und Getränken rrege diskutiert wurde.
Herzlichen Dank an das Team des TuK und den Referenten für die gelungene Veranstaltung!
Andreas Kerschl
Repräsentant
Landkreis: Soest