Das ist kein Stimmungstief mehr, das ist ein Substanzverlust.
Warum „blankes Entsetzen“ im Thüringer Mittelstand keine Übertreibung ist.
79 % der mittelständischen Unternehmen erkennen aktuell nicht einmal mehr ein „engagiertes Bemühen“ der Bundesregierung, die drängendsten Probleme anzugehen. Neun Monate nach der Wahl von Friedrich Merz ist die anfängliche Aufbruchstimmung einem harten Realitätsschock gewichen.
Was unser Bundesgeschäftsführer Christoph Ahlhaus in seinem Brandbrief an das Kanzleramt adressiert, spüren wir in Thüringen jeden Tag:
Ringo Siemon, Leiter der Wirtschaftsregion ‒ Thüringen, bringt es auf den Punkt:
„Wir brauchen keine PR-Gipfel oder Placebo-Diskussionsrunden. Die Thüringer Unternehmer erwarten eine Wirtschaftspolitik, die den Namen 'Wende' auch verdient. Die Senkung der Stromsteuer und eine echte Entfesselung von Marktkräften sind keine Optionen, sondern Überlebensfragen.“
Wir stehen als BVMW fest an der Seite unserer Mitglieder und fordern klare Konsequenzen – auch in der personellen Aufstellung der Mittelstandspolitik.
Der Mittelstand in Thüringen muss zusammenhalten.
Quellen: