Georg Münchbach - Eon

Falk Münchbach

Themen

11.01.2026

Ausstellung zu Georg Münchbach im Levantehaus

Vernissage am 19.2.2026 um 19 Uhr, Ausstellung bis 7. März 2026

Warum diese Ausstellung?

Im Laufe seines Lebens verdichtete sich Georg Münchbachs künstlerische Entwicklung zu einem durchgängigen Forschungsthema: Raum und Raumwahrnehmung. Bereits früh zeigt sich dieser Impuls im Werk „Orpheus und Eurydike“ (1957) – nicht als Blick auf bloße Oberfläche, sondern als Hinwendung zum Inneren: zur Frage, was den Menschen und seine Welt von innen her bestimmt.

Philosophische Studien führten Münchbach zu Parmenides von Elea (ca. 515–ca. 445 v. Chr.), der radikal formulierte, dass ein „Nichts“ nicht denkbar ist – nur Sein ist. Aus dieser Denkrichtung heraus wird Raum nicht als leere Zwischenzone verstanden, sondern als etwas, das Beziehungen stiftet, Wahrnehmung formt und als Kraft erfahrbar wird – auch dann, wenn Gegenstände verschwinden.

Die Zusammenstellung dieser Ausstellung ist deshalb als Weg gewählt: Sie möchte sichtbar machen, wie sich Münchbachs Wahrnehmung von Raum und Landschaft durch diese Auseinandersetzung veränderte – und wie diese Einsichten im späteren Werk wirksam wurden. So geht es in seinen Arbeiten nicht um Abbilden, sondern um Erfahrung: Die scheinbar abstrakten Bilder zeigen nicht „den Raum“, sondern seine Wirkungen.
Wer sich darauf einlässt, kann in den Bildern vielleicht auch einen Perspektivenwechsel nachvollziehen – leise, aber nachhaltig.

 

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