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Energie & Nachhaltigkeit
Stellungnahme Empfehlung der Europäischen Kommission für einen Standard der freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU (VSME)
Stand 02/2026
Mit dieser Stellungnahme bringt sich der BVMW in die Diskussion um den freiwilligen Nachhaltigkeitsstandard (VSME) der Europäischen Kommission ein. Ziel ist ein praxisnaher, wirkungsorientierter Berichtsrahmen, der Transparenz schafft, ohne zusätzliche bürokratische Belastungen zu erzeugen. Im Mittelpunkt stehen wenige, wirtschaftlich anschlussfähige Kennzahlen mit klarem Umsatz- und Wertschöpfungsbezug. So kann Nachhaltigkeitsberichterstattung echten Mehrwert für Unternehmen und Politik leisten, statt zu einem weiteren Compliance-Instrument zu werden.
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Klimaschutzprogramm 2023 der Bundesregierung
Stand 02/2026
Dieses Positionspapier beleuchtet die wirtschafts- und energiepolitischen Konsequenzen des Urteils zum Klimaschutzprogramm 2023. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen gesichert werden können. Der Mittelstand bekennt sich klar zu ambitionierten Klimazielen, fordert jedoch verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine stärkere Berücksichtigung von Resilienz und Industriepolitik. Klimaschutz kann aus Sicht des BVMW nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn er ökologisch wirksam und zugleich wirtschaftlich tragfähig ausgestaltet wird.
zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom 2037/2045 (2025)
Stand 01/2026
Der Entwurf des Netzentwicklungsplans ist nicht geeignet, um eine sichere, bezahlbare und klimaverträgliche Energieversorgung in Deutschland zu gewährleisten. Hauptgrund dafür ist, dass er die Komplexität und Dynamik des Energiesystems unterschätzt. In seiner jetzigen Form läuft er Gefahr, noch mehr Kosten für Staat und Mittelstand zu verursachen. Deshalb hat der BVMW in seiner Stellungnahme sechs Kernforderungen aufgestellt, die dem eigentlichen Ziel gerecht werden sollen.
„Energiewende im Mittelstand: Wie Hallenbauten in GEG, BEG und EPBD richtig berücksichtigt werden können“
Stand 01/2026
Produktions-, Lager- und Logistikhallen sind zentrale Betriebsstätten des Mittelstands und Voraussetzung für industrielle Wertschöpfung. Der aktuelle Rechtsrahmen in GEG, BEG und EPBD greift jedoch an der Realität vieler Betriebe vorbei und erschwert wirtschaftliche Investitionen, da große Raumvolumina, Teilflächenbeheizung und intermittierende Nutzung unzureichend berücksichtigt werden. Veraltete Normen und ungeeignete Kennwerte bremsen effiziente und innovative Lösungen aus. Der Mittelstand braucht jetzt technologieoffene Regeln und Planungssicherheit.
Wir fordern daher eine Innovationsklausel, modernisierte Normen und realitätsnahe Bewertungsmaßstäbe für Hallenbauten, damit Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit zusammen gelingen.
zum Referentenentwurf eines Verpackungsrecht-Durchführungsgesetzes (VerpackDG)
Stand 12/2025
Unsere Kernforderungen:
„Wettbewerb braucht Vielfalt: Impulse des BVMW zur Biodiversität“
Stand 11/2025
Der Schutz von Biodiversität und die wirtschaftliche Funktionsfähigkeit lassen sich heute nicht mehr voneinander trennen: Rund 50 Prozent des globalen BIP hängen unmittelbar von einer intakten Natur ab. Diese zu bewahren bedeutet also zugleich, Ressourcen, Stabilität und Innovationsfähigkeit in der eigenen Produktions- und Lieferkette zu sichern. Gleichzeitig wächst der politische, gesellschaftliche und regulatorische Druck. Neue Berichtspflichten, steigende Anforderungen von Banken und Investoren sowie internationale Rahmenwerke machen Biodiversität zunehmend zu einem strategischen Thema, auch und gerade für den Mittelstand.
Für viele Unternehmen ergibt sich daraus nicht nur ein Handlungsbedarf, sondern auch die Chance, sich zukunftssicher aufzustellen. Wer sich frühzeitig mit Auswirkungen, Risiken und möglichen Maßnahmen zum Schutz und Erhalt von Biodiversität befasst, stärkt seine Resilienz, verbessert den Marktzugang und erhöht die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Es lohnt sich, gerade jetzt aktiv zu werden, um flexible Lösungen zu entwickeln, anstatt später bürokratischen Anforderungen genügen zu müssen.
Was diese Entwicklungen konkret für mittelständische Unternehmen bedeuten, welche regulatorischen Vorgaben auf Sie zukommen und wo Handlungsspielräume bestehen, lesen Sie in unserem Impulspapier „Wettbewerb braucht Vielfalt: Impulse des BVMW zur Biodiversität“.
Rahmenbedingungen für die industrielle Wärmewende aus Sicht des Mittelstands
Stand 10/2025
Die Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie ist eines der zentralen Themen der aktuellen wirtschaftspolitischen Debatte und ein Anliegen, das viele Unternehmer:innen unmittelbar beschäftigt. Die digitale und technologische Transformation, die sich insbesondere im Einsatz von KI zeigt, macht deutlich, dass eine nachhaltige Energieversorgung die Basis für Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz bildet. Insbesondere für Branchen, die mit Blick auf energieintensive Prozesse, die für viele Branchen von zentraler Bedeutung sind.
Dafür braucht es eine klare Prozesswärmestrategie der Bundesregierung, die verlässliche, technologieoffene und unbürokratische Rahmenbedingungen schafft. Anstatt neuer Regulierungen und Berichtspflichten, sollte die Politik auf unternehmerische Eigenverantwortung, marktwirtschaftliche Anreize und Freiwilligkeit setzen.
Das Ziel einer solchen Strategie ist eine effiziente, innovationsfreundliche und wirtschaftlich tragfähige Energiewende, die insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen den notwendigen Spielraum lässt, die Transformation aus eigener Kraft erfolgreich zu gestalten.
Das folgende Positionspapier zeigt auf, wie die Politik jetzt handeln muss, um eine mittelstandsfreundliche Energiewende auf den Weg zu bringen.