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Energie & Nachhaltigkeit
„Energiewende im Mittelstand: Wie Hallenbauten in GEG, BEG und EPBD richtig berücksichtigt werden können“ (01/2026)
Produktions-, Lager- und Logistikhallen sind zentrale Betriebsstätten des Mittelstands und Voraussetzung für industrielle Wertschöpfung. Der aktuelle Rechtsrahmen in GEG, BEG und EPBD greift jedoch an der Realität vieler Betriebe vorbei und erschwert wirtschaftliche Investitionen, da große Raumvolumina, Teilflächenbeheizung und intermittierende Nutzung unzureichend berücksichtigt werden. Veraltete Normen und ungeeignete Kennwerte bremsen effiziente und innovative Lösungen aus. Der Mittelstand braucht jetzt technologieoffene Regeln und Planungssicherheit.
Wir fordern daher eine Innovationsklausel, modernisierte Normen und realitätsnahe Bewertungsmaßstäbe für Hallenbauten, damit Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit zusammen gelingen.
zum Referentenentwurf eines Verpackungsrecht-Durchführungsgesetzes (VerpackDG)
Unsere Kernforderungen:
„Wettbewerb braucht Vielfalt: Impulse des BVMW zur Biodiversität“
Der Schutz von Biodiversität und die wirtschaftliche Funktionsfähigkeit lassen sich heute nicht mehr voneinander trennen: Rund 50 Prozent des globalen BIP hängen unmittelbar von einer intakten Natur ab. Diese zu bewahren bedeutet also zugleich, Ressourcen, Stabilität und Innovationsfähigkeit in der eigenen Produktions- und Lieferkette zu sichern. Gleichzeitig wächst der politische, gesellschaftliche und regulatorische Druck. Neue Berichtspflichten, steigende Anforderungen von Banken und Investoren sowie internationale Rahmenwerke machen Biodiversität zunehmend zu einem strategischen Thema, auch und gerade für den Mittelstand.
Für viele Unternehmen ergibt sich daraus nicht nur ein Handlungsbedarf, sondern auch die Chance, sich zukunftssicher aufzustellen. Wer sich frühzeitig mit Auswirkungen, Risiken und möglichen Maßnahmen zum Schutz und Erhalt von Biodiversität befasst, stärkt seine Resilienz, verbessert den Marktzugang und erhöht die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Es lohnt sich, gerade jetzt aktiv zu werden, um flexible Lösungen zu entwickeln, anstatt später bürokratischen Anforderungen genügen zu müssen.
Was diese Entwicklungen konkret für mittelständische Unternehmen bedeuten, welche regulatorischen Vorgaben auf Sie zukommen und wo Handlungsspielräume bestehen, lesen Sie in unserem Impulspapier „Wettbewerb braucht Vielfalt: Impulse des BVMW zur Biodiversität“.
Rahmenbedingungen für die industrielle Wärmewende aus Sicht des Mittelstands
Die Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie ist eines der zentralen Themen der aktuellen wirtschaftspolitischen Debatte und ein Anliegen, das viele Unternehmer:innen unmittelbar beschäftigt. Die digitale und technologische Transformation, die sich insbesondere im Einsatz von KI zeigt, macht deutlich, dass eine nachhaltige Energieversorgung die Basis für Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz bildet. Insbesondere für Branchen, die mit Blick auf energieintensive Prozesse, die für viele Branchen von zentraler Bedeutung sind.
Dafür braucht es eine klare Prozesswärmestrategie der Bundesregierung, die verlässliche, technologieoffene und unbürokratische Rahmenbedingungen schafft. Anstatt neuer Regulierungen und Berichtspflichten, sollte die Politik auf unternehmerische Eigenverantwortung, marktwirtschaftliche Anreize und Freiwilligkeit setzen.
Das Ziel einer solchen Strategie ist eine effiziente, innovationsfreundliche und wirtschaftlich tragfähige Energiewende, die insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen den notwendigen Spielraum lässt, die Transformation aus eigener Kraft erfolgreich zu gestalten.
Das folgende Positionspapier zeigt auf, wie die Politik jetzt handeln muss, um eine mittelstandsfreundliche Energiewende auf den Weg zu bringen.