Wie UCC für mehr Effizienz, Sicherheit und Flexibilität sorgt - eine Fallstudie.
Ausgaben reduzieren, die Marktposition sichern und Fachkräfte an sich binden – ohne Breitband-Internet ist das für Unternehmen kaum zu leisten. Wie läuft der Netzausbau aktuell?
Der Trend ist klar: Digitale Anwendungen werden immer komplexer und datenintensiver. Entsprechend steigt der Datenverkehr in Deutschland – allein im Jahr 2022 auf mehr als 120 Milliarden Gigabyte. Damit wächst auch die Nachfrage nach schnellen Internet-Verbindungen. Sie sind in Unternehmen jeder Größe Basis für reibungslose interne Prozesse und eine professionelle Kommunikation nach außen.
Etwa 300 Anbieter sind aktuell beim Breitband-Ausbau in Deutschland aktiv. Die Unterschiede sind erheblich: Nicht jeder kann alles bieten und schon gar nicht überall. Die großen Infrastrukturdienstleister bieten hier Vorteile. Damit Highspeed-Leitungen nicht nur von Flensburg bis Rosenheim, sondern auch zum deutschen Mittelstand kommen, sind Know-how und Ausdauer erforderlich.
Bestes Beispiel ist der BVMW-Partner Telekom. Im letzten Jahr hat der Konzern rund 400 Gewerbegebiete mit Glasfaser-Technologie versorgt, 18.000 Netzverteiler aufgestellt, weitere 60.000 km Lichtwellenleiter-Kabel projektiert und Milliardenbeträge in den Netzausbau investiert. Warum? Weil Breitbandnetze zu Lebensadern von Gesellschaft und Geschäftswelt geworden sind und bei der Digitalisierung eine entscheidende Rolle spielen.
Auch mittlere und kleine Unternehmen können heute von den Vorteilen des schnellen Netzes profitieren. Profi-Kommunikation gibt es inzwischen zu absolut erschwinglichen Konditionen.
Die Technik ist also verfügbar, jetzt kommt es darauf an, sie im Wettbewerb zu nutzen. Denn ob Dienstleister, Handel, Hersteller oder Handwerk: Die Digitalisierung ermöglicht überall effizientere Prozesse und neue Geschäftsmodelle. Homeoffice, zum Beispiel, ist gekommen, um zu bleiben. Wie professionell und produktiv das Arbeiten von zu Hause aus geht, hängt aber von der verfügbaren Internet-Geschwindigkeit ab. Zähe Downloads oder stockende Video-Meetings will heute gerade in der geschäftlichen Kommunikation niemand mehr haben.
Der Ausbau der nützlichen Netze ist allerdings aufwendig und die allgemeine Preissteigerung hat auch den Tiefbau erreicht. Wie bringt ein Konzern wie die Telekom das Highspeed-Netz unter den aktuellen Bedingungen kostengünstig zu den Abnehmern?
Über aufgerissene Straßen, Gehwege und Betriebsgelände freut sich niemand. Die Telekom geht daher beim Netzausbau neue Wege. Den Ausbau in Gewerbegebieten erledigt das Unternehmen auf eigene Kosten, auch in Gebieten, die bisher nur mit Kupfer versorgt sind. Da kommt einiges zusammen: „Seitdem wir Vectoring begonnen haben, ziehen wir Glasfaser quer durch Deutschland. Inzwischen sind das schon rund 700.000 Kilometer Glasfaser. Das ist fast so viel wie die Entfernung von der Erde zum Mond und wieder zurück“, sagt Srini Gopalan, CEO der Telekom Deutschland.
Den klassischen Tiefbau möchte der CEO der Telekom Deutschland daher öfter als bisher durch das moderne Trenching-Verfahren ersetzen: „Beim Trenching gibt es keine große Baugrube, sondern nur einen schmalen Schlitz an der Straßenoberfläche. Dieser Ausbau spart ungefähr 30 Prozent Kosten, ist rund viermal schneller und reduziert Lärm, Schmutz oder Verkehrssperrungen erheblich.“
Auch für die sogenannte „letzte Meile“ vom Verteiler bis ins Gebäude setzt die Telekom auf sanfte Verfahren, etwa die „Erdrakete“: Mit einem druckluftgetriebenen, raketenförmigen Bohrkopf können zum Beispiel Freigelände von Unternehmen ohne Furche horizontal unterquert werden.
Doch was bekommt ein mittelständisches Unternehmen eigentlich, wenn es sich für einen Breitband-Anschluss entscheidet?
Ausgebaut wird, je nach örtlichen Gegebenheiten, klassisch mit Kupfer, mit Kupfer plus Vectoring oder gleich ganz in Glasfaser.
Ein reiner Kupfer-DSL-Anschluss ermöglicht eine Download-Geschwindigkeit von etwa 16 Mbit/s. In Kombination mit Glasfaser lässt sich dieser Wert auf auf ca. 50 Mbit/s und über das Vectoring-Verfahren auf bis zu 250 Mbit/s steigern.
Maximale Übertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit/s sind allerdings nur mit „Fiber to the home“ (FTTH) erreichbar, einem Verfahren, bei dem die Glasfaser nicht mehr am Verteilerkasten oder im Keller endet, sondern bis ins Büro geführt wird. So können Unternehmen die volle Bandbreite nutzen, die technisch möglich ist.
Diesem Vorteil steht der Nachteil entgegen, dass im Lichtwellenleiter kein Strom übertragen wird. Für den Betrieb von Alarmanlagen und ähnlichen Einrichtungen können daher eine separate Stromversorgung und ein zweiter Übertragungsweg per Mobilfunk oder Kupferkabel sinnvoll sein.
Klarer Gewinner ist die Glasfaser aber in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz: Während beim kupferbasierten Breitbandanschluss eine Streaming-Anwendung in der Stunde etwa 4 Gramm CO2 verursacht, sind es mit Glasfaser nur noch die Hälfte.
Fazit: Business braucht Breitband. Denn ein leistungsfähiger Internet-Anschluss gehört für Unternehmen heute einfach zur Grundversorgung – wie Wasser, Wärme und Strom. Aber nicht für jede Firma ist der breitbandigste Anschluss immer der richtige. Letztlich ergibt sich aus der Situation vor Ort und dem konkreten Bedarf im Betrieb die individuell beste Ausbauvariante.
Entscheidend ist natürlich auch der Preis. Und da bietet unser Partner Telekom mit seinen professionellen Company-Anschlüssen zurzeit nicht nur jede Menge Bandbreiten-Auswahl für alle Ansprüche, sondern auch mehr als faire Konditionen, zum Beispiel für Mitglieder des BVMW. Weitere Informationen dazu und kompetente Ansprechpartner*innen für Ihre Fragen finden Sie hier.