Top-Innovatoren 2018

Die Auszeichnung für die innovativsten Mittelständler
Regionale BVMW-Mitglieder ausgezeichnet



Die TOP 100-Unternehmen gehören zum Innovativsten, was der Mittelstand zu bieten hat. Sie setzen Maßstäbe und lassen ihre Wettbewerber hinter sich. Bei einer erfolgreichen Teilnahme an "TOP 100" macht das Siegel auch ihre Innovationskraft und ihren Innovationserfolg auf den ersten Blick sichtbar. 
Ganz gleich, ob beim Marketing, beim Vertrieb, in der PR oder beim Recruiting: TOP 100 bringt den entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Denn das Siegel attestiert Mittelständlern seit mehr als 20 Jahren nachweislich, dass sie über ein hervorragendes Innovationsmanagement verfügen. Diesen Effekt verstärkt das TOP 100-Team noch mit gezielten PR- und Marketingmaßnahmen.

2018 gehören sieben BVMW-Mitglieder zu den Top-Innovatoren: 
 


 

Thomas Mohr, Geschäftsführer

Calvatis GmbH

„Immer neue Studien und Auflagen zwingen uns, unsere Produkte permanent weiterzuentwickeln“, berichtet der Marketingleiter Andreas Kuczera. "So wie vor einigen Jahren, als ein großer Discounter plötzlich entschied, keine Reinigungsprodukte mit einem bestimmten Inhaltsstoff mehr einzusetzen. Damals mussten wir blitzschnell reagieren und hatten wegen unserer intensiven Forschungsarbeit deutlich schneller Alternativen an der Hand als unsere Marktbegleiter“, sagt Kuczera.

Hygiene ist vor allem für Lebensmittelhersteller das oberste Gebot. Doch Reinigungsprodukte sollten gerade in dieser Branche mit einer möglichst geringen Menge an chemischen Inhaltsstoffen auskommen. Für die Calvatis GmbH ist das ein Anlass, immer mildere Reinigungs- und Desinfektionsmittel anzubieten. Mit gesundheitsschonenden und tierfreundlichen Lösungen aus der eigenen Forschungsabteilung versucht sie sogar, Entwicklungshilfe in anderen Ländern zu leisten.

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Klaus Schindelmeier, Geschäftsführer

Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH Best Western Plus Palatin Hotel

„Wir stellen stets den Menschen in den Vordergrund – ob Gast oder Mitarbeiter“, betont der Geschäftsführer Klaus Michael Schindlmeier. Weiterbildung heißt für ihn nicht nur, seine Beschäftigten zu Lehrgängen zu schicken: Er nimmt sie auch mit zu hochkarätigen Veranstaltungen und Treffen mit wichtigen Persönlichkeiten. „Ich will meine Mitarbeiter begeistern. Wer immer nur auf die Zahlen schaut, wird sie nicht bewegen. Erst die Menschen bewegen etwas.“ Und das tun sie im Kongresshotel zuhauf.

Dass ein Hotel mehr kann, als nur seine Gäste zu beherbergen, zeigt die Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH. Denn dieses Viersternehaus im nördlichen Baden-Württemberg setzt auf kreative Ideen für seine Besucher und vor allem auf die Weiterentwicklung und die Wertschätzung seiner Mitarbeiter. Nicht ohne Grund hat das Hotel keinerlei Nachwuchsprobleme, im Gegensatz zu vielen anderen in der Branche. Das zahlt sich aus: Mit den jungen Leuten kommen auch frische Ideen ins Haus.

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Axel Ensinger, Vorstand

JobRouter AG

Die Fokussierung auf die spezifischen Kundenstrukturen ist eine der Stärken von JobRouter: Das Management hält enge Fühlung zu den Auftraggebern; und eine eigens eingerichtete Beratungsgruppe kümmert sich darum, dass die Projekte beim Kunden reibungslos abgewickelt werden. Versteht sich übrigens von selbst, dass JobRouter die Lösungen, die für Kunden entwickelt wurden, intern ebenfalls nutzt. So bietet die Prozessmanagementsoftware eigens ein Innovationstool an, das von den Mitarbeitern rege für Verbesserungsvorschläge genutzt wird. „Wir leben unsere eigene Software“, sagt Axel Ensinger und bringt damit die Arbeitsweise der JobRouter AG plakativ auf den Punkt.

Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen und Abläufen in der Wirtschaft sind in aller Munde. Doch schon lange bevor „Industrie 4.0“ zum Modewort geworden ist, hat sich die JobRouter AG des Themas angenommen: Sie wurde bereits vor einem Vierteljahrhundert gegründet und entwickelt Prozessmanagementsoftware für Unternehmen aller Branchen und Größen. Ihre Digitalisierungsplattform zeichnet sich durch eine große Flexibilität aus, die individuelle Lösungen je nach Bedarf der Kunden ermöglicht.

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Ulrich Hetzel, Edgar Hetzel und Nick Raad, Geschäftsführer

E. & U. Hetzel GmbH

Noch immer gibt es Fahrzeughersteller, die nur komplette Getriebe anbieten. So stehen Kunden, deren Wagen einen Getriebeschaden haben, oftmals vor der Frage, ob ein Getriebetausch bei Reparaturkosten von 8.000 € bis 15.000 € noch rentabel ist. Aus diesem Grund haben die Brüder Edgar und Ulrich Hetzel vor 25 Jahren die E. & U. Hetzel GmbH gegründet und sich auf die Instandsetzung von Automatikgetrieben spezialisiert. Denn die ist ohne Qualitätsverlust 40 % bis 60 % günstiger als ein neues Getriebe.

Schnell haben das auch Autohändler und Werkstätten erkannt. Denn bei Reparatur und Instandsetzung von Fahrzeugen lassen sich mit Ersatzteilen viel höhere Gewinnmargen erreichen als mit dem Verkauf von Neuwagen. Dabei können die Werkstätten wählen, ob sie das komplette Getriebe von diesem badischen Kfz-Spezialisten instand setzen lassen oder ob sie selbst schrittweise in die Reparatur einsteigen und sich spezialisieren. Hierfür hat E. & U. Hetzel sogar ein eigenes Schulungszentrum eingerichtet. Dass man damit die eigene Konkurrenz ausbildet, fürchtet der Geschäftsführer Ulrich Hetzel nicht: „Wir sind vor allem auch Teilehändler. Mag sein, dass wir dadurch den einen oder anderen Getriebeauftrag verlieren. Dafür gewinnen wir aber ein Vielfaches an Bestellungen von Teilen und Ausstattung.“

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Prof. Dr. Jürgen Kletti, Geschäftsführer

MPDV Mikrolab GmbH

Die Fertigung in einem Industrieunternehmen ist ein komplexer Prozess: Die Beschäftigten müssen den Überblick behalten, Daten erfassen und auswerten sowie bei Problemen schnell reagieren. Für all das gibt es sogenannte Manufacturing-Execution-Systeme, kurz MES. Die MPDV Mikrolab GmbH war in den 1990er-Jahren eine der Ersten, die sich mit MES beschäftigt haben. Heute bietet sie mit ihrer MES-Lösung HYDRA eine modular aufgebaute Software mit insgesamt 20 Anwendungen an, hinzu kommen Beratungs- und Dienstleistungen.

Vor mehr als 40 Jahren hat MPDV als kleines Ingenieurbüro angefangen. Obwohl mittlerweile weltweit 380 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig sind, hat es sich seinen Erfindergeist aus den Zeiten des Ingenieurbüros bewahren können. „Wir sind nur gut, wenn uns ständig etwas Neues einfällt“, sagt der Geschäftsführer Prof. Dr. Jürgen Kletti, der jährlich einen Umsatz- und Personalzuwachs von 10 % bis 20 % verzeichnet. Der Grund für diesen Erfolg: Die Verantwortlichen haben immer das Ohr am Markt.

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Martin Hubschneider, Geschäftsführer


CAS Software AG

Die IT-Lösungen sind ebenso faszinierend wie die Philosophie: Mit der cloudbasierten Plattform „SmartWe“ hat der Gründer und Vorstandsvorsitzende der CAS Software AG Martin Hubschneider ein neues Zeitalter der Firmensoftware eingeläutet. Das außergewöhnlich Innovative daran sind zum einen die Apps für alle Anwendungen in kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Und zum anderen das bisher einzigartige Geschäftsmodell: Jeder Kunde und Entwicklungspartner kann zum Mitinhaber und Mitgestalter der CAS werden.

„SmartWe“ ist keine reine Softwareplattform, sondern eine in Europa einmalige Gemeinschaft von Menschen mit ähnlichen Zielen und Wertvorstellungen. Das 2016 gestartete Projekt, in dessen Aufbau CAS 50 Mio. € investiert hat, basiert auf dem Netzwerkprinzip – es rückt also den Wir-Gedanken in den Mittelpunkt. „Das Zeitalter der Selbst- und Ich-Optimierung ist ein Auslaufmodell“, erklärt Martin Hubschneider, „künftig wird es darum gehen, Ziele gemeinsam zu erreichen.“ Dafür bietet die Cloudplattform, die wie eine Genossenschaft strukturiert ist, ideale Rahmenbedingungen.

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Kurt Beckers, Vorstandsvorsitzender

lohn-ag.de Aktiengesellschaft
 

Auf ausgelagerte Lohnbuchhaltung und Personalwirtschaft hat sich die lohn-ag.de Aktiengesellschaft spezialisiert: Mit perfekten Branchenlösungen und dazu passenden Services, etwa für die Gastronomie und das Gesundheitswesen, ist sie kleinen und mittelgroßen Firmen ein zuverlässiger Partner. Innovationen entstehen bei diesem bundesweit tätigen Spezialdienstleister mit Sitz in Baden-Baden vor allem unter Einbindung aller Fachgebiete.

Jährlich mehr als 500.000 Lohn- und Gehaltsabrechnungen wickeln die Kunden dieses Mittelständlers mit dessen webbasierten Plattformen ab. Damit es noch mehr werden, optimiert er seine Produkte und Prozesse fortwährend. So tifft sich wöchentlich ein KVP-Team, um bestehende Funktionen zu verbessern. Anregungen kommen von den Kunden, aber auch von den Kollegen. Viele für positiv befundene Ideen leitet man dann an das Innovationsteam weiter. Dieses Team tagt unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Kurt Beckers vierzehntägig, steuert den Ausbau des Portals „zeit-lohn.net“ und entscheidet final über die neuen Funktionen. In beiden Teams sind bewusst auch Kollegen aus dem Vertrieb, da sie am häufigsten mit den Kunden kommunizieren.

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TOP 100 ist die einzige unabhängige Auszeichnung für Innovationsmanagement in Deutschland. Der Weg in die TOP 100 ist einfach und dennoch methodisch fundiert. Darüber, welche Unternehmen ausgezeichnet werden, entscheiden allein Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien und sein Team. Bewertet werden dabei keine einzelnen Innovationen, sondern das Innovationsmanagement im Ganzen. Der BVMW agiert als Partner des Wettbewerbes.

In dem Wettbewerb werden die Unternehmen auf Basis ihrer Mitarbeiteranzahl eingeteil. Daraus ergeben sich drei Größenklassen: A für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter, B für 51 bis 200 Mitarbeiter und C für Unternehmen mit über 200 Mitarbeiter.

Mittelständische Unternehmen melden sich zu dem Wettbewerb an und beantworten einen Online-Fragebogen für ihre Innovationsanalyse. Anhand dieser und zum Teil ergänzender Telefonate bewertet die wissenschaftliche Leitung die Innovationskraft des Unternehmens in den folgenden fünf Kategorien:

- Innovationsförderndes Top-Management
- Innovationsklima
- Innovative Prozesse/Organisation
- Außenorientierung/Open Innovation
- Innovationserfolg

Entscheidend für den Erfolg bei TOP 100 ist ein gut durchdachtes, zu dem Unternehmen passendes Innovationsmanagement, das für die Zukunftsfähigkeit steht.
Die drei besten Unternehmen einer jeden Größenklasse werden zusätzlich der TOP 100-Jury präsentiert, die daraus in jeder der drei Größenklassen den „Innovator des Jahres“ kürt.

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