Kommission für Energie und nachhaltiges Wirtschaften

Industrie, Gewerbe, Erneuerbare-Energien-Unternehmen, Dienstleister und Energieberater - engagierte Unternehmer und Unternehmerinnen aus verschiedenen Branchen bringen ihre Expertise in die BVMW-Kommission für Energie und nachhaltiges Wachstum ein und gestalten die energiepolitische Positionierung des Verbandes aktiv mit. Das Ziel ist eine mittelstandsfreundliche Umsetzung der Energiewende nach dem Prinzip "so dezentral wie möglich, so zentral wie nötig" unter Beachtung des energiewirtschaftlichen Zieldreiecks aus Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltfreundlichkeit.

 

Steigende Energiepreise belasten kleine und mittlere Unternehmen in erheblichem Maße. Aus dem Grund hat der BVMW 2011 die Energiekommission ins Leben gerufen. Hier erarbeiten mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer Lösungen, um die Energiewende aktiv mitzugestalten und nachhaltiges Wirtschaften als ganzheitlichen Ansatz zu verbreiten. 

Die Arbeit der Kommission orientiert sich an den folgenden Grundsätzen:

 

  • Stärkung der Dezentralität – Energieerzeugung und -vertrieb sollen so dezentral wie möglich, so zentral wie nötig erfolgen.
  • Vielfältigkeit statt Monokulturen – Nachhaltige Strukturen können nur durch individuelle und innovative Lösungen gefördert werden. 
  • Nachhaltigkeit bedeutet nicht Verzicht – Energieeffizienzmaßnahmen sind mehr als nur eine reine Kostenreduktion.
  • Nachhaltige Kommunikation – Informationen schaffen Vertrauen. 

 


Ziel der Kommissionsarbeit ist es, eine wirtschaftlich effiziente, sichere und nachhaltige Energiepolitik zu fördern. Aus dieser Perspektive werden in der Kommission energiepolitische Strategien und Konzepte entwickelt. Dabei umfasst die Arbeit nicht nur die Betrachtungen des Energiemanagements bzw. der Energieeffizienzanstrengungen im Unternehmen als Teilprozess, sondern ebenso die Bewältigung der Energiewende als gesamtwirtschaftliche Herausforderung.

 
Leitsatz des BVMW-Energiekonzeptes ist der Grundsatz „so dezentral wie möglich, so zentral wie nötig“. Mit dieser Prämisse werden die regionalen Potenziale einer nachhaltigen Energieversorgung aktiviert und die mittelständische Wirtschaft vor Ort gestärkt. Die Kommission und der BVMW stehen im engen Dialog mit Wissenschaftlern und Politikern, um dieses Konzept wirksam umzusetzen.

 

Eine Übersicht über die Mitglieder der Kommission finden Sie hier.


Ansprechpartner

Reinhard Schneider

„Nachhaltigkeit muss in allen unternehmerischen Entscheidungen erlebbar sein! Nur dann kann aus den üblichen Marketingversprechen echtes nachvollziehbares Engagement eines Unternehmens glaubhaft werden. Nur so lässt sich tiefes Vertrauen beim Verbraucher aufbauen“, so Reinhard Schneider. Nach dieser Überzeugung handelt er in seinem Unternehmen.

Reinhard Schneider studierte Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Absatz und Handel an der Universität St. Gallen. Nach sechsjähriger Marketingtätigkeit, u.a. als Produktmanager bei Nestlé/Schweiz, übernahm er 2000 den Vorsitz der Geschäftsführung von Werner & Mertz. Seit 1992 hatte Schneider – ein Nachfahre der Firmengründer – die Entwicklung des Mainzer Familienunternehmens als Aufsichtsratsmitglied mit gestaltet. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter und Alleineigentümer von Werner & Mertz.

http://www.werner-mertz.de

 


 

Benjamin Bhaumick

Als Geschäftsführer der Gamesa Energie Deutschland GmbH, Teil der Siemens Gamesa Renewable Energy Group, plant und realisiert Benjamin Bhaumick zusammen mit erfahrenen Kollegen und Mitarbeitern Onshore Windparks. Das umfasst die Führung von komplexen Genehmigungsverfahren ebenso, wie die schlüsselfertige Errichtung und Veräußerung von Windparks an gleichermaßen kompetente wie finanzstarke Groß-Investoren.

Neben den Investoren arbeitet er hierbei mit vielfältigen Akteuren zusammen, seien es Finanzinstitute, Partnerunternehmen, Landeigentümer, Betreibergesellschaften, Behörden, Gutachter, Universitäten, etc., um letztlich einen wirtschaftlich operierenden Windpark, im Kern bestehend aus modernen „Einzel-Kraftwerken“, mit dem Stromnetz zu verbinden. Benjamin Bhaumick ist Dipl. Wirt. Ing. mit einem M.Sc. Management of Technology (MIT) und einem MBA.

https://www.siemensgamesa.com/en-int

 


 

Ulrich Boldt

Als Geschäftsführer des Europäischen Insituts für Energietechnik e.V. liegen die Schwerpunkte von Ulrich Boldt auf:

  1. Senkung der CO2-Emissionen durch Energieeffizienz 
  2. Kostenfreie Energie-Prognose für Unternehmen mit hohem Energieverbrauch
  3. Schaffung eines Momentums zur tatsächlichen Umsetzung von Energieeffizienz-Projekten

Das Europäische Insitut für Energietechnik analysiert, bewertet und begleitet insgesamt 12 TGA-Kategorien und 3 Einkaufs-Kategorien, um mittelständische Unternehmen ganzheitlich beim Energiesparen zu unterstützen. Hierfür werden selbst entwickelte Werkzeuge (Online-Analyse, Energie-Prognose, Energie-Gutachten etc.) und ein effizienter Ablauf in nur 3 Schritten genutzt. Darüber hinaus bietet das Institut mit seinen Zertifikaten die Möglichkeit, die Senkung der CO2-Emissionen laufend zu dokumentieren und somit den Fortschritt beim Energiesparen auch für Dritte aufzuzeigen.

kontakt@ev-energietech.org

www.ev-energietech.org

 


 

Rainer Dippel

Als Leiter der Strategischen Verbandsarbeit und Nachhaltigkeit bei Viessmann Werke GmbH & Co. KG ist Rainer Dippel ein Experte im Wärmemarkt, in der Kraft-Wärme-Kopplung sowie in der Power-to-Gas-Technologie.

Die Viessmann Group ist einer der international führenden Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen. Als Familienunternehmen legt Viessmann besonderen Wert auf verantwortungsvolles und langfristig angelegtes Handeln, die Nachhaltigkeit bereits in den Unternehmensgrundsätzen fest verankert. Gelebte Nachhaltigkeit bedeutet für Viessmann, Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung im ganzen Unternehmen in Einklang zu bringen, sodass die heutigen Bedürfnisse befriedigt werden, ohne die Lebensgrundlagen kommender Generationen zu beeinträchtigen.

dpr@viessmann.com

www.viessmann.de

 


 

Matthias Haag

Als Mitglieder Geschäftsleitung für den Bereich Technik (CTO) ist Haag für die Bereiche Entwicklung, Produktion und Qualitätsmanagement bei KACO new energy verantwortlich. Er hatte den weltweit ersten transformatorlosen Solar-Wechselrichter entwickelt und 1999 zur Serienreife gebracht. Heute bietet das Unternehmen auch Lösungen für Batteriespeicher, um vor allem Gewerbe und Industrie Maßnahmen zur Energieeffizienz näher zu bringen.

Wenn es darum geht, die Energieversorgung fit für die Zukunft zu machen, gibt es keinen besseren Weg als über dezentral erzeugte Solarenergie. Das gilt auf allen Ebenen vom Eigenheim bis zum großen Industriebetrieb. KACO new energy lebt das an seinem Standort in Neckarsulm vor. Matthias Haag lädt alle Interessierten ein, sich vor Ort von den Vorteilen der Solarenergie zu überzeugen.

matthias.haag@kaco-newenergy.de

www.kaco-newenergy.com

 


 

Guido Körber

Die Schwerpunktthemen von Guido Körber sind:

  1. Elektronik für industrielle Anwendungen
  2. Komponenten für intelligentes Licht
  3. Sensorik

Als geschäftsführender Gesellschafter der Code Mercenaries GmbH ist Guido Körber in das Design von energieeffizienter Elektronik für die Ansteuerung von LEDs für Beleuchtungszwecke, sowie Komponenten für die Automatisierung involviert. Er studierte Informatik an der TU Berlin mit einem Schwerpunkt in der Elektrotechnik.

koerber@codemercs.com

www.codemercs.com

 

 

 

 


 

René Markgraf

Als Geschäftsführer der IBAR Systemtechnik GmbH ist René Markgraf Experte für die Themen Automation und Robotik. Als Ingenieurgesellschaft ist das Unternehmen in den Bereichen Automatisierungsanlagen und Versorgungstechnik mit intelligenten Leitsystemen unterwegs und will den Mittelstand als Treiber von Innovation und Technik mit digitalen Know-How unterstützen.

Das Unternehmen aus der Lausitz liefert flexible, nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen für das Softwareengineering für Flächenkraftwerke (virtuelle Kraftwerke) im Kontext von kommunalen Energiemanagementsystemen (KEMS), die Systemintegration von Prozeßleitsystemen in Industrieanlagen sowie die Migration von Prozeßleitsystemen in laufenden Industrieprozessen

rene.markgraf@ibar.de 

www.ibar.de

 


 

Hartmut Michels

Als Geschäftsführer liegen die Schwerpunkte von Hartmut Michels in:

  1. Effiziente Lösungen zur Abrechnung von Wärme und Wasser
  2. Erarbeitung und Umsetzung von Bündelungsangeboten für Strom, Gas, Wasser und Wärme
  3. Digitalisierung von Abläufen zur Erfassung von Messdaten in Wohn- und Gewerbeimmobilien

Die standata GmbH berät mittelständische Messdienstunternehmen, Stadtwerke und die Wohnungswirtschaft in Fragen der Digitalisierung ihrer Prozesse, um die Kosten bei der Abrechnung von Wärme und Wasser nachhaltig zu senken. Durch die Möglichkeit von Bündelungsangeboten wird die Akzeptanz der Abrechnung erhöht und damit ein dauerhafter Beitrag zur Energieeinsparung geleistet. Transparenz und offene Schnittstellen für den Austausch von Daten sind ein wesentlicher Grundpfeiler der Beratung.

hartmut.michels@standata.de 

www.standata.de

 


 

Georg Rump

Georg Rump ist Mitglied der Geschäftsleitung der Oventrop GmbH & Co. KG. Zudem war er langjähriger Geschäftsführender Gesellschafter des mittelständischen Unternehmens.

Oventrop ist einer der führenden europäischen Hersteller von Armaturen, Reglern und Systemen für die Haustechnik. Mit etwa 1.000 Mitarbeitern in Olsberg und Brilon produziert und vertreibt das Familienunternehmen weltweit ein umfangreiches Programm von Armaturen und Systemen für die Bereiche Heizen, Kühlen und Trinkwasser.

s.schreckenberg@oventrop.de 

www.oventrop.de

 

 


 

Prof. Dr. Eicke R. Weber

Die Schwerpunktthemen von Prof. Dr. Eicke Weber liegen in der Stärkung des Marktes der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz insbesondere im Markt für Photovoltaik. Ein Hauptziel liegt in der raschen Markteinführung von Forschung und Innoviationen. 

Als Leiter der Fraunhofer Instituts für Solare Energiesystem ISE von 2006 bis 2016 war Prof. Dr. Eicke Weber für eine Vergrößerung des Instituts von ca. 500 Mitarbeitern und einem Jahreshaushalt von ca. 25 Mio. Euro auf etwa 1200 Mitarbeiter mit einem Haushalt von ca. 75 Mio. Euro verantwortlich.

Die wichtigsten Partner von Fraunhofer Instituten sind mittelständische Firmen, denen Hilfe bei der Entwicklung neuer Technologien und Produkte angeboten werden kann. Diese Angebote sind besonders interessant, da es häufig möglich ist, gemeinsam mit dem Industriepartner Projekte bei öffentlichen Geldgebern, wie dem Wirtschafts-,Forschungs-, Umwelt- Verkehrs- und anderen Ministerien zu beantragen.

weber@berkeley.edu

www.ises.org

 


 

Bernd H. Williams-Boock

Die Ortrander Eisenhütte GmbH liefert seit 130 Jahren dünnwandigen, gewichtssparenden Qualitätsguss. Innovation und Flexibilität, Big Data und Industrie 4.0, gepaart mit dem gewachsenen Know-How der Mitarbeiter, sind die Basis für den stetigen Erfolg der Hütte.

Bernd H. Williams-Boock ist seit 14 Jahren der Geschäftsführer der Hütte. Als Hamburger Diplom-Kaufmann steigerte er den Umsatz von unter 20 Mio. € auf 50 Mio. € und die Exportquote auf über 70 %.

www.ortrander.de

 

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Soli muss weg für alle!

 

#Soliweg


Das Soli-Gesetz der GroKo benachteiligt Millionen Steuerzahler, ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Der Soli gehört deshalb vollständig und für alle ab dem 1. Januar 2020 abgeschafft.

Dafür kämpft der Mittelstand BVMW – notfalls per Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe.