Entlastung statt Steuererhöhungen nötig

„Vorschläge aus den Reihen der Ampel-Koalition und der Wirtschaftsweisen, die Belastungsschraube bei den Leistungsträgern unserer Gesellschaft weiter anzuziehen, sind mehr als unverantwortlich“, betont der BVMW-Vorsitzende Markus Jerger.

„Damit würde die Konjunktur vollends abgewürgt“, so Markus Jerger, Vorsitzender des Bundesverbandes Der Mittelstand. BVMW, weiter gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Initiatoren würden völlig die Dramatik der wirtschaftlichen Verwerfungen verkennen, in denen sich weite Teile des Mittelstands nach zwei Pandemie-Jahren, massiven Rohstoff- und Logistikproblemen und ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine befänden. Jerger: „Statt höherer Steuern und Abgaben ist genau das Gegenteil richtig - Entlastung. Anstelle der Umwidmung und Verdoppelung des Solis muss er komplett gestrichen werden, denn er stärkt die Eigenkapitalbasis der Unternehmen.“ Die Verschiebung des Abbaus der kalten Progression sei ebenso falsch. „Sie würde all diejenigen bestrafen, die in den Unternehmen Höchstleistungen vollbringen, damit diese gestärkt aus den Krisen hervorgehen. Finanzminister Lindner hat unsere volle Unterstützung, wenn er auf die Einhaltung des Koalitionsvertrages pocht, in dem Steuererhöhungen in dieser Legislaturperiode ausgeschlossen sind", betont der BVMW-Vorsitzende.

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