Digitalisierung

Alles, was zukünftig digitalisiert werden kann, wird digitalisiert. Digitalisierte Abläufe haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Steigerung betrieblicher Wirtschaftlichkeit wie auf die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Daten. Digitalisierung beeinflusst die Kostenstruktur von Produkten und Dienstleistungen genauso wie unseren Arbeitsmarkt. Digitalisierung ist die stille Revolution.  

Digitalisierung

1. Wenn man Digitalisierung bei Google eingibt…

Was wurde nicht schon alles gesagt über die Digitalisierung: den Ermöglicher, den Vernetzer: Die Umwandlung analoger Informationen hin zu einer elektronischen, digitalen Datenverarbeitung bildet sicherlich den Dreh- und Angelpunkt derzeitiger gesellschaftlicher Entwicklungen und birgt gleichermaßen das größte Potenzial für wirtschaftliches Wachstum. Mittelstandspräsident Prof. Dr. h.c. Mario Ohoven weist darauf hin, dass sich die Digitalisierung für mehr als 60 Prozent der deutschen Mittelständler im vergangenen Jahr nach eigener Einschätzung positiv ausgewirkt hat. Welche zusätzlichen Möglichkeiten sich hier durch richtige Anleitung und Information in den Unternehmen ausschöpfen lassen, ist nur sehr schwer zu beziffern. Allerdings gelangt jeder, der sich regelmäßig durch die Zettel-wirtschaft des Finanzamts bei der alljährlichen Steuererklärung plagt, recht schnell zu einer konkreten Vorstellung von den Vorteilen für die Gesellschaft.

2. Chefsache

Die Anpassung an eine sich verändernde Umwelt ist seit jeher eine der zentralen Aufgaben eines jeden Unternehmers. Mit der Computerisierung entstehen Chancen und Möglichkeiten ungeahnten Ausmaßes. Sich ihrer nicht anzunehmen, bedeutet für die Industrie im Klartext, willentlich das Risiko einzugehen, in Zukunft abgehängt zu werden. Wichtiger denn je ist es, diese Entwicklung nicht zu verschlafen. Manager mit Entscheidungsbefugnis sollten sich persönlich der Thematik widmen und die Digitalisierung zur Chefsache erklären, ebenso ist es jedoch wichtig, dass alle Mitarbeiter in die Prozesse miteingebunden werden.

3. Merkmale des Mittelstands

Die oftmals hohe Spezialisierung eines kleinen Unternehmens und die seiner Struktur inne liegende Flexibilität macht es zu einem optimalen Kandidaten, anpassungsfähig mit neuen Technologien umzugehen. Kleinunternehmer sind daher grundsätzlich in der Lage, ihre Organisation umfassend umzustrukturieren und Arbeitsabläufe zügig zu verändern. Durch diese Möglichkeit eines schnellen Eingreifens bleibt es machbar, sich einerseits dem Kerngeschäft zu widmen, andererseits jedoch neueste Entwicklungen in ausreichendem Maße zu berücksichtigen. Es ist also möglich, Schritt für Schritt einzelne Aspekte der vorhandenen Strukturen zu optimieren. Durch prozessuale Vereinfachungen werden Geschäftsabläufe verkürzt und effizienter gestaltet. Dies geschieht freilich nicht ohne entsprechende Investitionen und digitale Fortbildungen – der Umgang mit neuen Medien und innovativen Technologien will erprobt und stetig ausgebaut werden. Digitale Kompetenzen müssen schon sehr früh erlernt werden, um den wachsenden Hürden beizukommen. Das erforderliche Grundwissen zum Einstieg und zum Gang der ersten Schritte wächst beständig an. Gerade junge Arbeitskräfte, in deren Köpfen sich die digitale Welt als selbstverständliche Realität manifestiert, spielen hier eine zentrale, zukunftsweisende Rolle. 

4. Neue digitale Rahmenbedingungen

Der unumkehrliche Prozess weitet sich allgegenwärtig auf alle denkbaren Bereiche aus. Nicht nur bspw. bei der digitalen Vermarktung oder bei der Automatisierung buchhalterischer Vorgänge, etwa beim Bilanzieren, sondern auch in der Arbeitswelt als Ganzes finden umfassende Veränderungen ihren Ausdruck. Mit ihr werden Kostenstrukturen von Produkten und Dienstleistungen beeinflusst; die interne wie externe Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und öffentlichen Stakeholdern grundlegend neu aufgerollt und außerdem auch maßgebliche Auswirkungen auf Bewerbungsverfahren immer weiter voranschreiten. Das gesamte Unternehmen ist von neuen, digital beeinflussten Aufgabenprofilen betroffen.

In welchen Bereichen digitalisiert gearbeitet werden soll, sowie der Digitalisierungsgrad, den ein Unternehmen für seine Arbeit als zweckmäßig erachtet, variieren je nach Anspruch, Innovationsgrad und Budget. Anstatt jedoch jedem kleineren Hype hinterherzujagen, sind individuelle Lösungen gefragt. Wovon profitiert das Unternehmen? Wie gelangt es dorthin? Welche Erwartungen an die Veränderung gibt es?

5. Kosten von Cloud & Co.

Am Anfang eines Digitalisierungs-Prozesses steht folgende Frage: Welcher Arbeitsbereich könnte zukünftig durch digitale Daten profitabler laufen? Was wird dafür gebraucht an digitaler Infrastruktur? Welche Ressourcen sind zur Implementierung notwendig? Es fällt entsprechende Planung an, gegebenenfalls könnte auch eine Beratung hilfreich sein. Denn die Antworten fallen individuell sehr unterschiedlich aus. Generell gilt: Es muss ja nicht gleich ein Roboter oder eine ausgefeilte Künstliche Intelligenz sein, die die Wirtschaft vorantreiben. . Das Förderprogramm des Bundes „go-digital“ greift genau hier und erleichtert beispielsweise das Erstellen einer professionellen Webpräsenz. Letztlich ist es in der heutigen Zeit ohne eine professionelle Internetseite und ohne ein zielgruppenspezifisches Online Marketing kaum möglich, den Umsatz anzukurbeln und die angesprochenen Zielgruppen überhaupt identifizieren zu können. Zudem wird in digitaler Markterschließung und der Digitalisierung von Geschäftsprozessen beraten. Auch in den Bereichen IT Sicherheit (Computer- und Datensicherheit) sowie Datensicherung werden hier Hilfestellungen gegeben. In der Online-Welt, in der Daten zur neuen Währung geworden sind, sollte natürlich auch der Datenschutz eine hohe Priorität haben. Gerade im Bereich der digitalen Daten entstehen enorme Potentiale für die mittelständische Wirtschaft in Deutschland und der Welt. Dinge aus dem alltäglichen Geschäftsleben, die vormals eher wenig beachtet wurden, werden zu zentralen Fragestellungen, da zur Risikominimierung, bspw. bei Cyber Angriffen, Sicherheitsfaktoren beachtet werden müssen. Bei allen Vorteilen  der Automatisierung, von Cloud-Anwendungen und Big Data sollten aber auch kritische Stimmen Gehör finden.

6. Ausblick: Die Zukunft der digitalen Transformation

Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Internet der Dinge und Automatisierung von Arbeitsabläufen – die Grenzen der Digitalisierungs-Möglichkeiten all dieser wichtigen Trendthemen sind kaum noch zu erkennen. Um national wie international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Mittelständler nicht nur am Puls der Zeit bleiben, sondern sollten ihm einen Schritt voraus sein. Digitale Geschäftsmodelle, Algorithmen, technologisierte Produktionsprozesse, sowie virtuelle Kommunikation von Maschine zu Maschine legen nahe, Handlungsmuster neu zu definieren und Abläufe komplett umzudenken. Stabilität nützt nichts, wenn sie zur Stagnation führt – dann gereicht sie zum Nachteil. Selbstredend benötigt jedoch jede Veränderung im Unternehmen eine gewisse Zeit, um ihren Weg in den alltäglichen Gebrauch zu finden. Gerade deshalb müssen zügig große Schritte eingeleitet werden, und zwar insbesondere dort, wo dies noch nicht geschehen ist oder sich Nischen auftun, die insbesondere durch den Mittelstand besetzt werden können.

Die Politik muss daher im Sinne des Mittelstands auf optimale Digitalisierungs-Bedingungen sowie auf den weiteren Netzausbau in Deutschland hinwirken, sodass auch in ländlichen Gegenden sämtliche Potenziale genutzt werden können. Laut ist der Ruf nach einer flächendeckenden Vernetzung, für einen digital vernetzten Weg in die beschleunigte Zukunft im Zeitalter der Digitalisierung.

7. Künstliche Intelligenz: Eine technische Revolution

K.I. ist als Zukunftspotential für den Mittelstand anzuerkennen, deren Effekte sich begünstigend auf Gefahrenabwehr im Nachrichtendienst und Polizeiarbeit auswirken, betriebliche Arbeitsschritte der digitalen Wirtschaft verkürzen oder grundlegend verändern, aber auch das Privatleben revolutionieren könnte – und vieles mehr. Wichtig wird es dabei sein, die Möglichkeiten durch die Entwicklung gesellschaftsfähiger ethischer Grundsätze dahingehend einzuschränken, dass KI im Sinne der Menschen positiv anzuwenden ist. Sich auf diese proaktiv zu einigen, bildet in der internationalen Diskussion die zentrale Rahmenbedingung der Risikovermeidung. So profitieren sowohl Gesellschaft als auch Unternehmen. Deutscher Einfallsreichtum hat bereits in der Mechanik und der lnformationstechnik wegbereitend gewirkt und ist weitläufig ein Begriff - durch Investitionen in die Erforschung künstlicher Intelligenz in Deutschland soll das auch in Zukunft so bleiben.

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